Einsatzkräfte mussten Rehe retten

Mülheim/Freudenberg..  Sowas aber auch: Der eigene Körper ist tatsächlich nicht mehr so schlank, wie er mal war – oder wie man eigentlich dachte. Diese Erfahrung hat jetzt ein Reh in der Nähe des Flughafens Essen/Mülheim gemacht. Ein Spaziergänger hatte das Tier gestern in einem Zaun steckend entdeckt, berichtete die Feuerwehr. Die doch etwas üppigeren Hüften verhinderten die Flucht nach vorn, nach hinten ging es irgendwie auch nicht. Die Feuerwehr befreite das Tier mithilfe eines Akku-Spreizers. Etwas verschreckt, aber unverletzt rannte es in seine wiedergewonnene Freiheit.

Leihmutter für Waisenkitz

Mit einer Reh-Rettung waren auch Polizisten der Autobahnwache im siegerländischen Freudenstadt beschäftigt. Für das Muttertier konnten sie zwar nichts mehr tun, es war bei einem Wildunfall auf der A 45 bei Burbach verendet. Im nahen Grün jedoch entdeckten die Beamten ein neugeborenes Kitz, berichtete die Autobahnpolizei. Die Polizisten kuschelten es in eine Rettungsdecke im Fußraum des Streifenwagens. Ein herbeigerufener Jäger nahm das Waisenkind an sich und versprach, es mit einem Leihmuttertier wieder aufzupäppeln.