Ein Oscar für den besten ...

Sind Sie schon im Oscar-Fieber? In der Nacht von Sonntag auf Montag werden wieder ein paar Dutzend Filmleute eine 35 Zentimeter große und vier Kilo schwere Figur mit nach Hause nehmen.

Für unsereins ist solch ein Preis wohl unerreichbar. Er ist auch nicht so einfach zu kaufen. Preisträger müssen sich per Vertrag verpflichten, ihren Oscar vor einem Verkauf der Filmakademie für den Preis von einem Dollar anzubieten. Die letzten Exemplare, die über Umwege in Auktionshäusern landeten, hat Regisseur Steven Spielberg gekauft. Rund 600 000 Dollar hat er für die Goldkerlchen hingeblättert, die einst Bette Davis und Clark Gable gehört hatten. Spielberg reichte sie an die Filmakademie weiter. Niemand soll einen Oscar haben, der ihn nicht durch seine Filmkunst redlich verdient hat.

Dabei gibt es doch viele andere gute Taten, die einen Oscar verdient hätten. Sie kennen doch bestimmt auch jemanden, dem Sie gerne einen Oscar verleihen würden. Schneiden Sie doch einfach unser Bildchen aus und schenken Sie es am Sonntag ihrem ganz persönlichen Preisträger.

Und sollte sich niemand finden, verleihen wir Ihnen hiermit den Oscar für einen der allerbesten NRZ-Leser. Der Preis ist nur aus Papier. Aber doch besser als nichts. Herzlichen Glückwunsch!