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Ebola-Verdacht in Ennepetal bestätigt sich nicht

16.02.2015 | 08:58 Uhr
Ebola-Verdacht in Ennepetal bestätigt sich nicht
Foto: Archiv/Funke Foto Services

Schwelm/Witten.  Ein Afrikaner mit hohem Fieber wurde am Sonntag als Ebola-Verdachtsfall eingestuft. Der Mann wurde im Krankenwagen auf dem Klinikparkplatz behandelt.

Ein Ebola-Verdachtsfall hat Sonntagnacht den Ennepe-Ruhr-Kreis aufgeschreckt: Ein Mann (22) aus Afrika war mit Ebola-Symptomen aus Ennepetal zur Schwelmer Helios-Klinik gebracht worden. Er wurde auf dem Parkplatz vor der Klinik im Rettungswagen behandelt, erklärt Feuerwehrsprecher Ingo Niemann am Montagmorgen. Ins Gebäude wurde er sicherheitshalber nicht gebracht.

Wegen seines hohen Fiebers hatte der Rettungsdienst den junge Mann als Ebola-Verdachtsfall eingestuft. Das Gesundheitsamt fand allerdings schnell heraus, dass der Mann in den vergangenen Wochen nicht in seine Heimat gereist war. Er war schon 2013 nach Deutschland eingereist.

Deshalb entschied die Kreisverwaltung schon am Montagmorgen: Der Verdachtsfall ist nicht begründet. Für eine offizielle Entwarnung müssen aber noch die Ergebnisse der Blutprobe abgewartet werden. Sie kommen im Laufe des Nachmittags.

Mann vermutlich an Meningitis erkrankt

Der Patient wurde (vermutlich mit einer Meningitis) ins Krankenhaus nach Witten gebracht. Am Morgen war auf dem Gelände des Schwelmer Klinikums noch eine mobile Reinigungsanlage aufgebaut – aber die diente nur dazu, die Sanitäter zu dekontaminieren, so Niemann.

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Ebola-Verdacht in Ennepetal bestätigt sich nicht
Ebola-Verdacht in Ennepetal bestätigt sich nicht
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2015-02-16 08:58
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