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Razzia

Duisburger Roma-Haus bei Einbrecher-Razzia durchsucht

13.11.2012 | 08:46 Uhr
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Das „Problemhaus“ in Duisburg-Bergheim: Am Dienstagmorgen führte die landesweite Razzia gegen Einbrecher auch 50 Polizisten und 40 Mitarbeiter der Stadt Duisburg in das von Roma aus Rumänien und Bulgarien bewohnte Haus.

Ruhrgebiet.  Großrazzia gegen Einbrecher im Ruhrgebiet. Seit heute morgen um sechs Uhr durchsuchen Polizisten in vielen Ruhrgebietsstädten Wohnungen mutmaßlicher Einbrecherbanden. Ziel ist nach Polizeiangaben, Einbrecher festzunehmen und Beweismittel sicherzustellen. In einigen Städten läuft der Einsatz noch.

Mit einer großangelegten Razzia im Ruhrgebiet und am Niederrhein ist die Polizei in Nordrhein-Westfalen gegen Wohnungseinbrecher vorgegangen. Rund 250 Polizisten von zehn Polizeibehörden durchsuchten am Dienstag 24 Häuser, Wohnungen und Hotels, wie das Landesinnenministerium in Düsseldorf mitteilte. Ziel der Aktion war es nach Angaben der Bochumer Polizei, Wohnungseinbrecher beweiskräftig zu überführen und Erkenntnisse über Einbrecherbanden für künftige Ermittlungen zu sammeln.

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) erklärte zu der Razzia, durch die Durchsuchungen und Überprüfungen erhalte die Polizei "wichtige Erkenntnisse über Personen, Strukturen und Verbindungen der Banden untereinander". Im Kampf gegen die zunehmende Zahl von Wohnungseinbrüchen hatten sich die zehn Polizeibehörden im vergangenen Jahr im sogenannten "Auswerteverbund Ruhr" (AWR) zusammengeschlossen. Im Zuge der Zusammenarbeit haben die Behörden unter anderem Zugriff auf eine Datenbank mit Angaben zu allen Einbrüchen, die Teil einer Serie sein könnten.

Razzia gegen Einbrecher

Die Fallzahlen Wohnungseinbruch seien im Ruhrgebiet insgesamt stark angestiegen, sagte die Polizei, während die Aufklärungsquoten - insbesondere im Großraum Ruhrgebiet - generell rückläufig seien. In NRW sei ein Anstieg von 11,9 % im ersten Halbjahr 2012 festzustellen gewesen, gleichzeitig sei die Aufklärungsquote erheblich auf nur noch rund 11 % gesunken.

Sechs Hausdurchsuchungen in der Dortmunder Nordstadt

Hinter den Einbrüchen werden vor allem osteuropäische Täterbanden vermutet. In einigen Städten habe die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent zugenommen, sagte ein Polizeisprecher. Allein in einem am Dienstag durchsuchten Haus lebten Bewohner, denen mehr als 400 Straftaten zur Last gelegt werden.

In Dortmund haben am Morgen rund 60 Polizeibeamte sechs Objekte in der Dortmunder Nordstadt durchsucht. In der Thier-Galerie infomieren Beamte über technische Sicherungsmöglichkeiten gegen Wohnungseinbrüche und sicherheitsbewusstes Verhalten.

Großrazzia
50 Polizisten durchsuchten „Roma-Haus“ in Bergheim

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In Duisburg haben Polizisten mit großem Aufgebot das sogenannte „Problemhaus“ in Duisburg-Bergheim durchsucht. Das von Roma aus Rumänien und Bulgarien bewohnte Haus In den Peschen 3-5 war seit diesem Sommer mehrfach in den Schlagzeilen, weil Nachbarn eine Umsiedlung der Roma-Familien gefordert hatten . Anwohner und Kommunalpolitiker hatten sich immer wieder über Müll und Lärm beschwert, das Jugendamt nahm im Sommer Kinder aus dem Haus in Obhut .

379 registrierte Straftaten zwischen Januar und September

Die Polizei schickte am Dienstag 50 Beamte, das Ordnungsamt war mit 40 Mitarbeitern vertreten. Anlass zur Durchsuchung der 23 Wohnungen gab auch die Kriminalitätsstatistik: In den Peschen 3-5 sind beziehungsweise waren Tatverdächtige gemeldet, die für 379 Straftaten in ganz Nordrhein-Westfalen verantwortlich sein sollen. Der Erhebungszeitraum: Januar bis September 2012. Die Zahlen hatte die Landtagsabgeordnete Petra Vogt (CDU) per Anfrage an die Landesregierung angefordert. „Mittlerweile dürften es über 400 Straftaten sein“, sagte Polizeisprecher Ramon van der Maat.

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Polizei bündelt Kräfte, um gegen Einbrecher vorzugehen

Insgesamt waren nach Polizeiangaben zehn Behörden im Einsatz: Dortmund, Duisburg, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Gelsenkirchen, Mettmann, Oberhausen, Recklinghausen, Wesel und Bochum. Ziel sei es, Wohnungseinbrecher festzunehmen, beweiskräftig zu überführen und Erkenntnisse über Einbrecherbanden für zukünftige Ermittlungen zu sammeln.

"Der Polizei ist bewusst, dass der seelische Schaden unserer vom Einbruch betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern häufig größer ist, als der materielle Verlust", hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Man wolle, dass sich die Menschen im Revier in ihren vier Wänden sicher fühlten. Deshalb bündele die Polizei ihre Kräfte und gehe gemeinsamen gegen Einbrecher vor.

Kriminalität
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Zudem gab es im gesamten Revier Kontrollen auf Straßen und Autobahnen. Hintergrund: Die zurückliegenden Ermittlungen haben nach Angaben der Polizei zu der Erkenntnis geführt, dass es ein Schema für die zunehmenden Einbrüche gibt, für die reisende Täterbanden aus Südosteuropa verantwortlich gemacht werden. Deswegen seien, so die Polizei, häufig autobahnnahe Ortschaften von den Seriendiebstählen betroffen.

Kommentare
16.11.2012
18:12
Duisburger Roma-Haus bei Einbrecher-Razzia durchsucht
von wolf64 | #36

Das kann doch gar nicht sein.
Diese unschuldigen armen Roma.Die tun doch keinem etwas,sitzen doch nur am Lagerfeuer und singen und tanzen.Ein böser ,böser Nazi,wer glaubt das diese armen
unschuldigen Leute irgendetwas mit Einbruch od.Diebstahl zu tun haben könnten.
Ich finde wir brauchen noch mehr von diesen netten Liebenswerten Menschen,nein noch besser.Man sollte diese liebenswerten,harmlosen Mitmenschen in direkter Nachbarschaft
unserer Politiker einquartieren,die ja so vehement für dessen Integration plädieren.
Auf diese Reaktion wäre ich mal gespannt.

1 Antwort
Duisburger Roma-Haus bei Einbrecher-Razzia durchsucht
von W.B.ausBo | #36-1

Wir integrieren allleeee !!!!!!

14.11.2012
08:59
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Name von Moderation entfernt | #35

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

14.11.2012
08:51
Duisburger Roma-Haus bei Einbrecher-Razzia durchsucht
von damalsinessen | #34

Reine Alibi Aktion der Polizei. Die Beamten können einem schon wirklich leidtun. Müssen zusehen, wie wirkungsos ihre Arbeit eigentlich ist.
Solange die Politik nicht mit einer massiven Reformierung der Einreisebestimmungen und Visapflichten dagegensteuert, wird die Situation mit jedem einreisenden Wirtschaftsflüchtling präkerer. Für organisierte Banden ist Deutschland leider ein Schlaraffenland wa Srafverfolgung angeht.

Wie ein Mitschreiber bereits richtigerweise äußerte, werden bei weiterem Nichtstun der Politik, die extremen Parteien oder Bürgerwehren ab einem bestimmten Zeitpunkt übernehmen und die Dinge selbst regeln. (Ausdrücklich nicht wünschenswert, jedoch absehbar)
War neulich auf Geschäftsreise in Düdorf und bin Interessehalber auf dem Weg nach Essen tags Umweg über DU Hochfeld gefahren. Kaum zu glauben, welch Ghetto. Alles heruntergekommen, vermüllt, einfach schockierend..

1 Antwort
Duisburger Roma-Haus bei Einbrecher-Razzia durchsucht
von Neumoerser | #34-1

da kann ich nur zupflichten!
Doch von unseren " Volksvertretern " kann man da nicht viel erwarten, da müßte schon der Wähler mal Druck machen!
Ich habe sicherlich Verständnis für Migranten, die aus Armut zu uns kommen,
Auch für unsere Mitbürger aus dem arabischen Raum.
Doch erstens muss man ihnen die Möglichkeit geben können hier ihren eigenen Lebensunterhalt zu erwirtschaften, und zweitens erwarte ich, dass man sich bei uns als " Gast " aufführt und nicht seine eigenen Gesetze anwendet.
Leider ist beides nicht der Fall !!!!!!
Vielleicht sollten da mal unsere Politiker über unsere Grenzen schauen! Da läuft es etwas anders!

14.11.2012
08:49
Erfolg?
von kikimurks | #33

Die Aktion kann nur ein Erfolg sein, wenn sie in kurzen Abständen wiederholt wird. Nur wenn ein hoher Fahndungsdruck ausgeübt wird, wird sich etwas ändern. Allerdings muss dann unsere weichgespülte Strafjustiz auch konsequent und schnell durchgreifen. Es nutzt niemanden, wenn die Aktion der Polizei dadurch verpufft, dass die Staatsanwaltschaft und die Gerichte die Verbrecher unmittelbar wieder laufen lässt.

14.11.2012
04:11
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Name von Moderation entfernt | #32

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14.11.2012
00:25
Duisburger Roma-Haus bei Einbrecher-Razzia durchsucht
von wolla | #31

Es ist unfaßbar, was in unserem Land möglich ist. Bin selber mal zufällig in DU in so eine Gegend verschlagen worden. Ich konnte nicht glauben was ich da sah.

Es ist doch kein Wunder, wenn die Rechten weiterhin Zulauf haben. Irgendwann wird der Kessel, der schon unter Dampf steht, paltzen und dann werden wir hier Szenen erleben, die wir eigentlich nicht wieder erleben möchten.
Warum werden die Leute nicht sofort ausgewiesen, ebenso wie andere kriminelle Elemente. Sie schaden doch jedem Mitbürger mit Migrationshintergrund. Es gibt so viel nette und ehrliche Migranten in unserem Land, die wollen solche Leute auch nicht hier haben.

13.11.2012
23:28
Duisburger Roma-Haus bei Einbrecher-Razzia durchsucht
von Hugo60 | #30

Die Polizei hält mal wieder für die Fehler der Politik den Kopf hin.

13.11.2012
23:14
Duisburger Roma-Haus bei Einbrecher-Razzia durchsucht
von boehmann | #29

Leider ist das Ganze ein Fass ohne Boden. Die nächsten Organisierten Flüchtlinge stehen schon bereit, die zu ersetzen, die erwischt wurden....
Siet Jahrzenten sind die Klaukids in den Innenestädten der Metropolen unterwegs, getan hat sich nichts, ausser daß die Opfer immer älter und wehrloser weden und die Täter immer feiger.

13.11.2012
22:26
Duisburger Roma-Haus bei Einbrecher-Razzia durchsucht
von darkblu2006 | #28

Ich schreibe zu diesen Menschen besser nichts ,erstens würde der Kommentar eh gelöscht ,zweitens wäre ich dann ein Rechter ...trotz allem tun die Kinder mir leid !!

13.11.2012
20:57
Duisburger Roma-Haus bei Einbrecher-Razzia durchsucht
von rickylee | #27

zu # 18
"„Hier trifft osteuropäische Armut auf deutsche Bürgerlichkeit“, warnt der evangelische Pfarrer Heiner Augustin,"

Lieber Herr Augustin !
Diese Kontrollen und KLÄRUNGEN sind mehr als notwendig für :
sowohl die, die wirklich hierhinkommen, weil sie in ihrer Heimat nicht überleben können,
sowohl wie für die,die nun erfahren müssen und sollen, dass sie eben NICHT mehr in der Heimat leben,die ihre Kriminalität auch schon nicht mehr wollte.
Kriminalität wird übergreifend gleich definiert ! Darin liegt meine Hoffnung.

Ich hoffe, die Landesregierung ( unter Jäger ! ) gibt unseren Beamten endlich die - gelassene - Taskforce, die wir in dieser Situation brauchen.

Stand heute an der Kasse in Hochfeld, wo ein Osteuropäer eine Kassierin aufs Übelste beschimpfte, in seiner Sprache, selbstredend. Die Masse schweigend.
Ich will mich jetzt nicht hochreden, aber ich mags generell nicht, wenn man Frauen beschimpft. ich bin selbst eine Frau !

Basta ! reichte, in dem FAlle, Gott sei Dank !

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