Rockerbanden
Droht an Rhein und Ruhr ein neuer Rockerkrieg?
22.01.2012 | 21:48 Uhr 2012-01-22T21:48:16+0100
Mönchengladbach/Herten. Die Rockergruppen Bandidos und Hells Angels haben sich am Samstag einen blutigen Kampf in der Mönchengladbacher Altstadt geliefert. Es gab vier Verletzte. Zu einem weiteren Zwischenfall kam es in Herten. Die Staatsanwaltschaft schließt einen Zusammenhang nicht aus.
Samstagabend, kurz nach 23 Uhr: Polizeisirenen in der Mönchengladbacher Altstadt. Dutzende Einsatzwagen rauschen heran. Und danach: Rettungswagen, auch mehrere Dutzend Notärzte sind dabei. Nahe des Kampfplatzes vor einer Disko an der Waldeshausener Straße treffen die Einsatzkräfte auf vier verletzte Rocker, sechs Verdächtige konnten festgenommen werden. Die übrigen Hells Angels und Bandidos hatten das Weite gesucht, als die Martinshörner zu hören waren.
Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, dort von Polizisten bewacht. Einer der Verletzten kämpfte auch am Sonntag noch um sein Leben, er hatte einen Messerstich erlitten. Der Kampf selbst soll nur wenige Minuten gedauert haben, unbestätigten Berichten zufolge waren 20 Personen beteiligt.
Zunächst Sonderalarm

Verletzte nach einem blutigen Kampf der Hells Angels und Bandidos in der Mönchengladbacher Innenstadt, ein weiterer Zwischenfall in Herten. Machen Ihnen die Auseinandersetzungen der Rockerbanden Angst?
Weil in ersten Meldungen von vielen Verletzten und sogar von drei bis vier Toten die Rede war, hatten die Einsatzkräfte nach NRZ-Informationen sogar einen Sonderalarm ausgegeben: einen sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ - daher die vielen Rettungswagen. Später wurden die Angaben korrigiert. Die Polizei ging auf Nummer sicher und forderte Verstärkung aus den Nachbarstädten an. Mindestens drei SEKs waren vor Ort. Die Altstadt wurde abgeriegelt. Die Beamten befürchteten, dass dort Kleingruppen von Hells Angels und Bandidos erneut aufeinandertreffen könnten. Es blieb aber ruhig.
Versuchter Totschlag, gefährliche Körperverletzung, Landfriedensbruch: Die Polizei steht vor schwierigen Ermittlungen. Rocker sind - selbst wenn sie festgenommen wurden - nicht für ihre Kooperationsbereitschaft bekannt. Unklar ist daher bislang, warum die verfeindeten Rockergangs aneinandergeraten waren - und warum ausgerechnet in Mönchengladbach. Rotlichtgeschäfte? Die Expansion eines Clubs?
Staatsanwaltschaft und Polizei vermochten am Sonntag zu den Hintergründen nichts zu sagen. Fest steht: Mönchengladbach war bisher Rockerprovinz. Laut Polizei verfügen weder Hells Angels noch Bandidos über eine Niederlassung.
Weiterer Zwischenfall in Herten
Einmal mehr stellt sich die Frage: Droht an Rhein und Ruhr ein Rockerkrieg? Am Wochenende gab es noch einen weiteren Zwischenfall. Auf das Bandidos-Heim in Herten wurde ein „Gegenstand“ geschleudert, der dann explodierte. Es blieb bei Sachschäden.
Die Staatsanwaltschaft schließt nicht aus, dass es sich um eine Handgranate gehandelt hatte. „Genaueres wird die kriminaltechnische Untersuchung zeigen“, sagte der Bochumer Behördensprecher Christian Kuhnert.
Die Ermittler prüfen nun, ob es einen Zusammenhang mit der Messerstecherei in Mönchengladbach gibt. "Der Gedanke liegt nahe", so Staatsanwalt Kuhnert. (mit gj)

12:36
Ah ja, wenn ich den Kommentar richtig verstehe, sind die Hells Angels und die Bandidos Gutmenschen, die ihre Auseinandersetzungen ausschließlich deshalb inszenieren, um von der Gewalt, die Ausländer in Deutschland gegen Deutsche verüben, abzulenken? Da muß man erst mal drauf kommen. Stellen Sie Ihre These doch mal Herrn Sarrazin vor, der hat bestimmt noch Platz in seinem neuen Buch.
12:14
Diese Konflikte lenken von den wirklichen Problemen ab, nämlich denen der Ausländergewalt Deutschen gegenüber... ;-)
11:25
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11:25
den die beiden Gruppen im Anwaltsbüro des Ex-Bundeskanzlers Schröder in Hannover vor einem assoziierten Anwalt, der sichtlich stolz war, solche kriminellen Abmachungen zu unterstützen, geschlossen hatten nicht mehr?
Nicht, dass die Hannoverschen Zustände und Connections vielleicht größere Ausmaße haben, als man (die Polizei?Verfassungsschutz??) vermutet.
10:14
Ich denke eher, hier haben sich ein paar linke Flappmänner versammelt.
Immer die selben hohlen Sprüche, null Argumente.
Alles wird gut, woll?
10:04
Die paar übergebliebenen braunen Kameraden vom Fähnchen Fieselschweif haben sich wieder versammelt um der Volksverhetzung zu frönen !
Fähnlein Fieselschweif... Fähnlein
Die Mitglieder im Fähnlein Fieselschweif hatten nur braune Mützen, aber keinerlei politische Gesinnung. Hätten Sie in Entenhausen besser aufgepasst wüssten Sie, dass es beim Fähnlein keinerlei rassistische Ausfälle gegeben hat. Da haben Enten mit Gänsen, Schweinchen, Mäusen und sogar Hunden friedlich zusammen gelebt und gute Taten vollbracht. Also reinstes multikulturelles Verhalten sozusagen. Da könnte sich hier der eine oder andere mal ein Scheibchen von abschneiden.
09:03
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08:59
#7 Hat voll und ganz Recht.
und #9 wie immer keine Argumente
08:55
passelewski | #7
Sparen Sie sich Ihre dumbe braune Lügenpropaganda, was Rechtsradikale allein in den letzten 20 Jahren an Mord und Totschlag begangen haben, hat ganz andere Dimensionen !
Soparen sie sich lieber ihre demagogische verleugnung linken Terrors... weltweit.
@Olderico: Das wage ich mal zu bezweifeln, obwohl jeder Tote egal durch wen immer einer zuviel ist. Allerdings denke ich, habe aber keine Quellen dazu, dass es in den vergangenen 20 Jahren zu mehr Toten in Deutschland unter/durch Migranten gekommen ist, als durch Rechte Idioten. Und auch da sollte man die Ängste der Bürger ernst nehmen, aber allzulange wurde jeder, der etwas in dieser Hinsicht erwähnt hat, von manchen Gruppen direkt in die rechte Ecke gestellt. Egal welche politische Meinung man selbst vertitt, sollte man aber nicht unbedingt auf dem einen Auge immer blind bleiben, sondern auch mal unbequeme Wahrheiten aussprechen dürfen.
08:20
Solange die sich gegenseitig die Köppe einhauen ist mir das lieber als irgendwelche Jugendlich die prügelnd durch unsere Städte und U-Bahnen ziehen. Angst hab ich vor solchen Rockern weniger.