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Dinslaken setzt ein deutliches Zeichen gegen Hass und Gewalt

20.01.2015 | 00:12 Uhr

Dinslaken. Fremdenfeindlichkeit und Hass dürfen in Dinslaken keine Chance haben. Das demonstrierten gestern weit mehr als 1000 Menschen friedlich auf dem Neutorplatz in der Innenstadt. Zu der Veranstaltung aufgerufen hatte ein breite Basis von Christen und Muslimen. Sie wollten deutlich machen, dass Dinslaken keinesfalls die Salafistenstadt ist, als die man in den vergangenen Wochen in der Öffentlichkeit dargestellt wurde.

Es sei einfach unerträglich, dass immer mehr Extremisten Hass und Gewalt im Namen von Religion predigten und ausübten, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Damit verurteilte man den Terror in Paris ebenso wie die Taten der selbsternannten, angeblichen Gotteskrieger, die sich aus Dinslaken-Lohberg dem Islamischen Staat angeschlossen hatten. Auf allen Seiten wurde deutlich, dass das seit Jahren gute Miteinander von Kulturen und Religionen in Dinslaken weiter gelebt und intensiviert werden müsse, um sich durch den Terror nicht auseinander dividieren zu lassen. Nach einem interreligiösen Friedensgebet hinterließen die mehr als 1000 Demonstranten ihre Kerzen auf dem Platz.

Ralf Kubbernuß

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2015-01-20 00:12
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