„Die Besten der Besten“ – NRW sucht 1400 neue Polizisten
04.06.2012 | 18:45 Uhr 2012-06-04T18:45:00+0200
Dortmund. Wer schon als Kind davon träumte, Polizist zu werden, hat jetzt die Chance sich bei der Polizei-NRW zu bewerben. Zum Ausbildungsstart im September 2013 werden 1400 neue Kommissaranwärter gesucht. Doch nicht jeder besteht das harte Auswahlverfahren.
Die Polizei NRW sucht Nachwuchs: Zum nächsten Herbst sollen 1400 Ausbildungsplätze besetzt werden – die Bewerbungsphase beginnt jetzt. Am Montag warb Innenminister Ralf Jäger (SPD) vor Oberstufenschülern in Essen für eine „hervorragende Ausbildung“ und einen „spannenden und krisensicheren Beruf.“
Wer kann sich bewerben?
Nur wer Abitur oder Fachhochschulreife hat kann Polizist werden. Voraussetzung ist außerdem die deutsche Staatsangehörigkeit, wobei die NRW-Polizei verstärkt um Menschen mit Zuwanderungshintergrund wirbt – bereits im vergangenen Jahr, hatten zehn Prozent der erfolgreichen Bewerber eine Migrationsgeschichte. „Sie besitzen durch ihre Sprachkenntnisse und kulturellen Hintergründe besondere Kompetenzen. Das wird im täglichen Polizeidienst immer wichtiger“, erläutert Innenminister Jäger.
Gute Allgemeinbildung, soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, gute Ausdauer und Sportlichkeit müssen Bewerber außerdem vorweisen. „Wir suchen die Besten der Besten“, so Jäger.
Wie gut stehen die Chancen?
Jährlich bewerben sich weitaus mehr Interessenten, als es Ausbildungsplätze gibt: So gingen für 1400 Plätze im letzten Jahr 8200 Bewerbungen ein. Um aus dieser Flut die Besten herauszufischen, müssen werdende Polizisten ein dreitätiges Testverfahren bestehen: „Das war ganz schön hart“, erinnert sich Corinna Feldhaus (25), Polizeianwärterin im zweiten Ausbildungsjahr. Neben Gesundheit und Fitness der jungen Menschen steht die charakterliche Eignung auf dem Prüfstand. In Rollenspielen etwa müssen die Bewerber beweisen, dass sie in brenzlichen Situationen Ruhe bewahren, in Gesprächen fühlen ihnen die Vorgesetzten auf den Zahn, ob sie die richtige Motivation mitbringen. Feldhaus: „Ich glaube, es ist wichtig, dass man im Auswahlverfahren man selbst ist. Und dann braucht es noch die notwendige Portion Glück.“
Was lernen Polizisten in der Ausbildung?
Seit vor rund zehn Jahren die Ausbildung zum mittleren Polizeidienst abgeschafft wurde, führt in NRW nur ein dreijähriges Bachelorstudium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in den Polizeiberuf. Dieses besteht neben der theoretischen Ausbildung aus jeder Menge Praxis: In Trainingseinheiten beim Landesamt für Ausbildung und Fortbildung in Selm-Bork werden Gefahrensituationen simuliert, die jungen Polizeianwärter lernen etwa in Musterwohnungen, wie man bei einem Einbruch vorgeht oder wie man einen Tatort sichert.
Für Corinna Feldhaus, Polizeianwärterin aus Dortmund, ist Polizistin ein Traumberuf: „Man ist nicht nur ein nutzloses Rad irgendwo in einer Firma, sondern kann Verantwortung übernehmen.“
Dafür nimmt sie auch das anstrengende Studium in Kauf: „Wer zweimal durch eine Prüfung fällt, kann nicht weitermachen. Da hilft nur lernen!“
Durch die Ausbildung wachse sie in den Beruf hinein: „Als ich mein erstes Auto anhalten sollte, war ich total aufgeregt. Nur der Fahrer war noch viel aufgeregter. Und mir wurde mir klar: Ich bin jetzt Polizistin.“
Zusätzlich werden die Kommissaranwärter als „dritter Mann“ im Wach- und Streifendienst eingesetzt. Polizeistudentin Feldhaus: „Das ist dann das echte Leben. Das macht natürlich am meisten Spaß.“ Durch das Training fühle sie sich auch auf eventuelle Gefahrensituationen allerdings gut vorbereitet.
Welche Aufstiegschancen gibt es?
Wer das Studium erfolgreich absolviert, darf sich Polizeikommissar nennen. Zunächst müssen ausgebildete Polizisten ein Jahr lang Streifenwagendienst schieben, danach geht es zu einer Einsatzhundertschaft.
Je nachdem, wie gut ein Polizist seine Sache macht, kann er sich innerhalb der gehobenen Beamtenlaufbahn weiterqualifizieren und auch Führungsaufgaben übernehmen. Polizisten mit Ambitionen, eine Leitung zu übernehmen, können bei Eignung auch einen Master an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster aufsatteln.

08:59
Ich glaube auch nicht das 68% der neu eingestellten Polizisten fremdenfeindlich waren.Und wenn,dann ist mit der Eignungsprüfung etwas nicht in Ordnung und sie muss verändert werden.Ich glaube aber auch eher das die 68% den Lebenserfahrungen der Polizisten entspringt.Die Statistiken,auch wenn sie nur sehr selten erwähnt werden dürfen,sprechen eine deutliche Sprache.
08:55
Die Besten der Besten - wenn ich mir das Bild so ansehe, und mir eine Auseinandersetzung der "Besten" mit Rockerclubs oder Banden mit "Migrationshintergrund" vorstelle, wird mir Bang um die Staatsmacht. Der Polizeiberuf ist einer der undankbarsten überhaupt. Also: Augen auf bei der Berufswahl!
07:41
Wieso wurde der mittlere Polizeidienst abgeschafft?
Könnte es nicht sein, daß junge Leute, die nicht ganz so große Leuchten in der Schule waren, trotzdem gute Streifenbeamte abgeben?
Man hat den Eindruck, daß auf dem Ausbildungsmarkt nur noch Überflieger eine Chance haben. Dabei sollte eigentlich in jedem Beruf die Persönlichkeit und menschliche Eignung des Azubi im Vordergrund stehen.
22:13
........fremdenfeindlich eingestellt ist.....
Mal abgesehen davon, dass ich diese Aussage aus eigener Erfahrung für komplett daneben halte, könnte ich am Ende eine solche Einstellung durchaus nachvollziehen, wenn auch absolut nicht für gut halten.
Sowas ergibt sich nämlich aus dem täglichen Geschäft, den Erfahrungen und Erlebnissen, die man als Polizist auf der Straße in so allerhand Städten und Stadtteilen zB im Ruhrgebiet so macht - und auch aus den Erkenntnissen, die man aus dem Verhalten der Justiz und der Politik so bekommt...............
Einfach mal drüber nachdenken!!!
Na, wenn sich die Einstellung aus dem täglichen Geschäft ergibt, müssten die Polizisten ja eigentlich alle Kommunisten oder Sozialisten sein.
Jeder kann doch heutzutage wissen, dass die Neigung zu sprachlicher oder körperlicher Gewalt (also die fehlende Befähigung zum friedlichen Interessenausgleich) und dass Kriminalität (als ungesetzliche Aneignung von Mitteln zur Erlangung von etwas mehr Wohlstand) wesentlich, ganz wesentlich auf die gegenwärtige Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums zurückzuführen sind.
Wer Kindergärten, Schulen, Universitäten und Jugendclubs nicht die Mittel gibt, um jungen Menschen eine ordentliche fachliche und demokratische Ausbildung angedeihen zu lassen, wer zulässt, dass Arbeit so ungleichmäßig verteilt bleibt, dass Millionen von Menschen unter der Arbeitsbelastung körperlich oder seelisch zusammenbrechen, während andere Millionen von Menschen arbeitslos und perspektivlos zu Hause sitzen und alimentiert werden müssen, der muss sich doch wirklich nicht wundern, wenn Menschen die Prinzipien dieser Gesellschaft nicht anerkennen und sich eigene, mutmaßlich besser funktionierende Strukturen schaffen, mit denen sich eine Perspektive von Anerkennung und Wohlstand verbindet - und sei es zu Lasten des Nächsten oder auf die Gefahr des Scheiterns.
In der „ersten“ Gesellschaft leben sie ja schließlich auch täglich zu Lasten des Nächsten (und bekommen das auch noch vorgeworfen), ohne ihre Fähigkeiten entwickeln und etwas beitragen zu können. Und in der „ersten“ Gesellschaft scheitern sie ebenfalls täglich, und hier OHNE die Perspektive einer Veränderung ihrer Lage.
Die jungen Polizistinnen und Polizisten sind es, die die Folgen dieser Missstände ausbaden müssen. Sie tun gut daran, sich regelmäßig zu vergegenwärtigen, worauf die Missstände wesentlich zurückzuführen sind: auf die Verteilung unseres gesellschaftlichen Reichtums. Jeder Mensch ist zum solidarischen Handeln fähig, das wohnt dem Menschen als Erfolgskonzept der Evolution von Geburt an inne. Die menschliche Gesellschaft aber muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass der Mensch mit solidarischem Handeln erfolgreich sein kann.
21:21
Damit dieses Werben auch wirklich Erfolg hat, muss die Polizei in NRW zwei Aspekte berücksichtigen:
1.) Die Polizei darf in NRW nicht mehr "auf dem rechten Auge blind sein und blind bleiben!
2.) Die Polizei in NRW muss mit einer aktuellen Studie beweisen, dass
die Studie der FH Köln (Sozialwissenschaften) aus dem Jahre 2000 heute seine Gültigkeit verloren hat. Damals wurde festgestellt, dass 68 % aller Polizisten in NRW fremdenfeindlich eingestellt sind. Und aus Einstellungen können schnell Handlungen werden. Kein Migrantenkind mit Abitur hätte Interesse unter solchen Bedingungen zu arbeiten.
..oder Antisemitisch bzw. Antidemokratisch wie der nette Salafist.
Diese "Einstellung" ist mit der Realität zu erklären, die diese Beanten vorfinden und die diametral entgegen der linksgrünen Lügenpropagande des Multikulti steht.
21:10
Die Polizei ist als Institution für unsere Gesellschaft unerläßlich, auch wenn der eine oder andere sich wohl ärgert, wenn er mal ein Knöllchen bekommt.
Man kann nur hoffen, dass die jungen Leute ihre Motivation lange behalten, wenn sie den Beruf wirklich erst erleben:
Die geringen Karriereausichten, die vielen Überstunden, die man nicht ausgezahlt oder abgefeiert bekommt.
Der Dienst rund um die Uhr, an Feiertagen und Wochenenden, während Familie und Freunde sich treffen und man selber arbeiten muss.
Tod und Verletzungen von Menschen jeden Alters, Elend, Krankheit,schlimmste Unfälle, ausufernde und völlig grundlose Gewalt gegen sich und andere.
Angst, Hilflosigkeit, Enttäuschung vor Gericht durch milde Urteile, ständige Beleidigungen, Undankbarkeit, erleiden von Verletzungen am eigenen Leib, verletzte Kollegen...
Dafür jedoch jede Menge unsachliche Beschwerden und Anzeigen als Retourkutsche des polizeilichen Gegenübers..
Jungs und Mädels, ich wünsche Euch alles Gute in dem Beruf!!
Dem ist NICHTS hinzuzufügen!!!