Das sPOTTlight-Blog rückt den Stil des Ruhrgebiets ins Licht

Zwei der Macherinnen des Blogs: Mareike Fangmann und Andrea Weber.
Zwei der Macherinnen des Blogs: Mareike Fangmann und Andrea Weber.
Was wir bereits wissen
Wenn’s um Stil und Mode geht, hat das Ruhrgebiet genauso viel zu bieten wie die großen Metropolen – finden zumindest die Mädels vom sPOTTlight-Blog.

Dortmund/Essen.. Die gerade beendete Fashion Week hat es mal wieder deutlich gemacht: In der Wahrnehmung der deutschen Modewelt spielt vor allem Berlin die erste Geige. Ein Fehler. Denn im Ruhrgebiet gibt es ganz sicher ebenso viele stil-bewusste Menschen - und natürlich die coole Kulisse dazu mit besprayten Wänden und alten Industrieanlagen.

Zudem entwickelt sich zunehmend eine bunte Szene mit interessanten Boutiquen und Designern. Das wissen aber nur wenige. Und damit sich das ändert, haben drei ambitiionierte Autorinnen das sPOTTlight-Blog gestartet.

Präsentiert werden "pottische" Outfits

sPOTTlight - das sind Mareike Fangmann (23), ehemalige Volontärin der WAZ und Journalistik-Studentin in Dortmund, ihre Kommilitonin Helene Seidenstücker (36), die ebenfalls WAZ-Volontärin war sowie Andrea Weber (18).

Die drei berichten seit Kurzem in ihrem Internet-Auftritt über den speziellen Stil im Ruhrgebiet - und das kommt bereits richtig gut an: Seit Anfang Dezember gibt es den Blog und seine dazugehörigen Social-Media-Auftritte (Lookbook, Pinterest, Twitter, Bloglovin, Instagram und Facebook). Nach dieser kurzen Zeit lesen mittlerweile pro Tag mehrere hundert Besucher die Blog-Beiträge, auf Facebook folgen dem Blog schon knapp 900 Leute.

"Wir zeigen der Welt, was es hier für sehenswert gestaltete Locations oder Boutiquen gibt, sprechen mit bekannten Leuten über den Ruhrgebietsstil, präsentieren typisch ´pottische´ Outfits, suchen in Selbstversuchen günstige Outfits auf Flohmärkten oder in Second-Hand-Shops und rücken Designer und andere Kreative ins sPOTTlight. Davon haben wir hier nämlich so einige", berichtet Mareike Fangmann über die Inhalte des neuen Blogs.

Großer Catwalk für die hiesige Szene

Ein Beispiel, wofür sPOTTlight steht und worüber es berichtet, ist das Label „Lieb Ju“, das seit knapp einem Jahr in Essen seinen Showroom hat. Designerin Hana Kiera Nagy möchte, dass der Pott in der Modeszene bekannter wird. Deshalb veranstaltet sie am 21. März auf Zeche Zollverein in Essen einen großen Catwalk, um zu zeigen, was die hiesige Szene zu bieten hat.

Und genau solche Events und Ansätze unterstützt der sPOTTlight-Blog.

Die drei Mädels waren übrigens auch auf der Fashion Week in Berlin. Ihr Fazit: "Das Ruhrgebiet kann wirklich mithalten! Jedenfalls was die äußeren Bedingungen und das Flair angeht. Etwas daraus zu machen, liegt ja schließlich an den Leuten hier, woll?" , meint Fangmann und will mit dem Blog ihren Teil dazu beitragen.