„Das schränkt die Mobilität stark ein“

An Rhein und Ruhr..  Der Landesbehindertenbeauftragte Norbert Killewald hat Verkehrsbetriebe kritisiert, die sogenannte E-Scooter in ihren Bussen und Bahnen verbieten. „Damit schränken die Verkehrsbetriebe die Mobilität von Menschen mit Behinderungen stark ein“, so der Behindertenbeauftragte. Demnach erleichterten die vierrädrigen, einem motorisierten Sessel ähnlichen Gefährte mehr als 30 000 Betroffenen im Land den Alltag. Killewald (SPD) forderte die Betriebe auf, das Verbot aufzuheben und mit Behindertenverbänden eine Lösung zu finden.

Weitere Studie liegt bald vor

Seit der Verband Deutscher Verkehrsunternehmer (VDV) ein Gutachten zum Unfallrisiko durch E-Scooter veröffentlicht hat, verbieten viele Verkehrsbetriebe die Mitnahme der Elektromobile - darunter die in Duisburg, Mülheim, Düsseldorf, Köln und Bochum. Die E-Scooter haben ein beträchtliches Gewicht. Sie könnten z. B. bei einer Vollbremsung umkippen. Nach Ansicht der Landesregierung muss das VDV-Gutachten aber nicht der letzte Schluss sein. Eine Machbarkeitsstudie prüft derzeit im Auftrag des Verkehrsministeriums, ob die Mobile nicht trotzdem mitgenommen werden könnten – etwa, wenn sie besonders gesichert werden. Die Studie soll bis Frühjahr vorliegen