"Danielle" bringt nasses und windiges Herbstwetter

In den kommenden Tagen wird es regnerisch und windig in der Region.
In den kommenden Tagen wird es regnerisch und windig in der Region.
Foto: Dirk Bauer / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Tief "Danielle" bringt in den kommenden Tagen viel Regen und Wind in die Region. Windböen mit bis zu 70 km/h sind an Rhein und Ruhr möglich.

Essen.. Mit dem neuen kleinen Tief "Danielle", welches von der Nordsee nach Niedersachsen zieht, wird auch feuchte und kühle Luft nach NRW geführt.

Dabei setzt sich das Tief bis zum Wochenende über Deutschland fest und wird nur langsam schwächer. "Wir müssen meist mit dichten Wolken und auch immer wieder mit Regen rechnen in den kommenden Tagen, prophezeit Andreas Neuen vom Wetterdienst Kachelmannwetter. "Sonnenschein wird es nur ab und zu mal geben und auch die Temperaturen kommen nur mit Mühe noch auf knapp 10 Grad", fährt Neuen fort.

Bis zum Wochenende Regen zu erwarten

So zeigen die verschiedenen Wettermodelle auch allesamt Regen bis zum Wochenende. Uneinig sind nur die Regenmengen, die erwartet werden. Zwischen 9 und 30 Litern pro Quadratmeter ist bis Donnerstagmittag am Beispiel Essen alles denkbar.

"Kommt eben drauf an, wie sich das Tief verlagert und wo es in den kommenden Tagen genau liegt", meint Neuen. "Da kommt es auf wenig Kilometer an, ob es dauerhaft schüttet, oder nur einige Schauer gibt". Bereits Mittwochmorgen und am Vormittag hat es ja schon einige Stunden ordentlich geregnet am Niederrhein und im Ruhrgebiet, es kommt heute aber bis zum Abend auch noch einiges hinzu. Kurze Gewitter können am Nachmittag zudem mit dabei sein!

Wind mit stürmischen Böen an Rhein und Ruhr

Nebenbei frischt der Wind weiter auf. Es kann dann an Rhein und Ruhr nachmittags starke bis stürmische Böen zwischen 50 und 70 km/h geben.

Und wird es dann ab dem Wochenende wieder freundlicher? "Naja, der Trend zeigt für Sonntag und Anfang nächster Woche ruhiges Herbstwetter mit Nebel, Hochnebel und Sonnenschein", erklärt Neuen, "doch für nähere Details ist es noch zu früh. Daran kann sich noch viel ändern, zudem sich die Wettermodelle auch noch nicht ganz einig sind."