"Cousin-Killer" soll sich Uni-Scheine mit Sex erschlichen haben

Wuppertal.. Ein als "Killer von Kaarst" bekanntgewordener Student soll sich Uni-Prüfungsscheine mit Sex erschlichen haben. Der Mann stehe im Verdacht, eine 48-jährige Dozentin dazu gebracht zu haben, ihm Studienbescheinigungen zu fälschen, bestätigte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Dienstag Medienberichte. Der Student soll dafür zusätzlich das Mitleid der Dozentin ausgenutzt haben, in dem er ihr erzählt habe, in einer persönlichen Krise zu stecken. Die geständige Dozentin habe deswegen ihre Stelle verloren. Der 29-Jährige ist wegen Totschlags rechtskräftig zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil er seinen Cousin erschlagen hat.