Calhanoglu wehrt mit sich mit Gutachten gegen Knöllchen

Hakan Calhanoglu wehrt sich vor Gericht gegen einen Bußgeldbescheid. Der Leverkusener Profi soll in der Leverkusener Innenstadt mit 86 statt der erlaubten 60 Stundenkilometer unterwegs gewesen sein.
Hakan Calhanoglu wehrt sich vor Gericht gegen einen Bußgeldbescheid. Der Leverkusener Profi soll in der Leverkusener Innenstadt mit 86 statt der erlaubten 60 Stundenkilometer unterwegs gewesen sein.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Bayer Leverkusens Hakan Calhanoglu ist beim Rasen erwischt worden. Gegen das verhängte Bußgeld wehrt er sich mit einem humanbiologischen Gutachten.

Leverkusen.. Weil er mit 86 statt der erlaubten 60 Stundenkilometer unterwegs war, soll Bayer Leverkusens Mittelfeldspieler Hakan Calhanoglu ein Bußgeld von 125 Euro zahlen und einen Punkt in Flensburg bekommen. Eine Radaranlage in der Leverkusener Innenstadt hatte den Fußballprofi geblitzt. Doch anstatt zu zahlen, geht der 22-Jährige laut einer Sprecherin des Amtsgerichts Leverkusen gerichtlich gegen das Bußgeld vor.

Calhanoglus Anwalt legte demnach bei der Verhandlung am Montag das Gutachten eines Humanbiologen vor. Es sollte beweisen, dass die Person auf dem Blitzerfoto nicht der Leverkusener Profi ist. Calhanoglus Anwalt meldete außerdem Zweifel an der Richtigkeit der Radarmessung an.

Calhanoglus Anwalt will Einstellung des Prozesses

Er forderte Richter Dietmar Adam deshalb auf, den Prozess gegen den 22-jährigen Fußballprofi einzustellen. Dem stimmte das Gericht aber nicht zu. Stattdessen soll ein neues Gutachten zunächst klären, ob die Radaranlage, die Calhanoglu geblitzt hat, richtig eingestellt ist. Wann das Gutachten vorliegt, ist laut einer Gerichtssprecherin jedoch unklar. Voraussichtlich werde es aber erst in "einigen Monaten" vorliegen, so die Sprecherin. Erst dann könne das Verfahren fortgesetzt werden. (fel)