Baufirma lässt sich nicht blicken

Werl/Soest..  Autobahn-Baustellen, auf denen nicht gearbeitet wird, ärgern jeden Autofahrer. Auf der A 44, zwischen dem Kreuz Werl und der Anschlussstelle Soest, gibt es so ein Ärgernis: Seit 14 Tagen ruhen dort die Arbeiten, weil die mit der Fahrbahnsanierung beauftragte Baufirma nicht mehr erscheint. Ohne Begründung. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt Dieter Reppenhorst, Abteilungsleiter Bau der zuständigen Autobahnniederlassung Hamm. Immerhin: Montag will die Betam infrastructure GmbH aus Bochum die Arbeit wieder aufnehmen. Hat sie gestern telefonisch mitgeteilt.

Seit 11. Mai ist die Baustelle abgesperrt, in beiden Richtungen stehen nur zwei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung. Auf 5,3 Kilometern müssen Betonfahrplatten durch Asphalt ersetzt werden. Kosten: 7,1 Millionen Euro. Die ersten beiden Bauphasen wurden ordnungsgemäß abgeschlossen“, erklärt Reppenhorst. Nun stehe das Umlegen des Verkehrs mit den dafür notwendigen Markierungsarbeiten und der Aufbau der trennenden Stahl-Schutzwände an. Aber seit Anfang Juni geschieht nichts mehr. „Wir haben unser Unverständnis und unseren Unmut zum Ausdruck gebracht und die Firma aufgefordert, mehr Menschen und Maschinen einzusetzen, um die Verzögerung aufzuholen“, sagt der Fachmann aus Hamm.