Attendorner organisiert „Kulinarisches Kino“ bei der Berlinale
03.02.2012 | 15:46 Uhr 2012-02-03T15:46:00+0100
Attendorn/Berlin. Mit Großveranstaltungen hat Oliver Rüsche bereitssolide Erfahrungen. Feste mit 800 oder auch 1000 Personen sind für den Catering-Betrieb in Attendorn kein Problem. Jetzt aber erhält das Familienunternehmen so etwas wie den gesellschaftlichen Ritterschlag: OliverRüsche organisiert mit seinem Team das Programm „Kulinarisches Kino“ bei den Berliner Filmfestspielen.
Mit Großveranstaltungen hat Oliver Rüsche bereits solide Erfahrungen. Feste mit 800 oder auch 1000 Personen sind für den Catering-Betrieb in Attendorn kein Problem. Jetzt aber erhält das Familienunternehmen so etwas wie den gesellschaftlichen Ritterschlag: Oliver Rüsche organisiert mit seinem Team das Programm „Kulinarisches Kino“ bei den Berliner Filmfestspielen.
Die Cineasten reiben sich die Augen, und die Gourmets schnalzen mit der Zunge: An fünf Abenden (12. bis 16. Februar) wird es im Rahmen der Berliner Filmfestspiele wieder das Angebot „Kulinarisches Kino“ geben. Für einen Pauschalbetrag von 59 Euro können dann je 220 Gäste im eigens errichteten Spiegel-Restaurant nahe des Potsdamer Platzes das mehrgängige Menü eines Spitzenkochs genießen und zuvor im benachbarten Gropius-Bau einen Spielfilm sehen, der sich jeweils um das Essen und/oder die Umwelt drehen wird.
Dass dabei alles bestmöglich klappt, ist die Aufgabe des Attendorners Oliver Rüsche und seines 16-köpfigen Catering-Teams. Rüsche kooperiert dabei mit der Berliner Agentur BioBuffet, und zur täglich wechselnden Küchenmannschaft gehören in diesem Jahr die Sterne-Köche Andoni Luis Aduriz, Michael Kempf, Christian Lohse, Marco Müller und Sonja Frühsammer.
„Wir haben alles richtig gut im Griff“, gibt sich Oliver Rüsche kurz vor seinem Start nach Berlin im Gespräch mit unserer Zeitung ebenso entspannt wie zuversichtlich. Seit 18 Monaten pendelt der Sauerländer ohnehin regelmäßig zwischen Spree und Attendorn hin und her. Der studierte Architekt ist eher zufällig in den elterlichen Catering-Betrieb gerutscht; inzwischen hat ihn das Thema des gesunden, nachhaltigen Kochens im besten Sinne angesteckt.
Neben den abendlichen Menü-Höhepunkten im „Mirror Restaurant“ wird er zudem auch tägliche Mittagsangebote machen: Beim Europäischen Filmmarkt, einem der wichtigsten internationalen Treffs der Kinobranche bei der Berlinale, bietet Rüsche von 11 Uhr bis 19 Uhr nach eigenen Worten „ein Gesamtkunstwerk aus hervorragender Küche, Wein, Service und unverwechselbarem Flair“.
Die Erfahrungen mit dem „Kulinarischen Kino“ waren in den vergangenen Jahren umwerfend: „Wenn am kommenden Montag der Kartenvorverkauf pünktlich um 10 Uhr an den offiziellen Ticketstellen der Berlinale beginnt, dann werden binnen weniger Minuten alle Menü-Termine ausverkauft sein“, weiß Oliver Rüsche.
Tatsächlich ist die Teilnahme an den kultur-kulinarischen Ereignissen etwas ganz Besonderes und auch vergleichsweise wirklich günstig. Schließlich gibt es nicht nur einen großartigen Film zu sehen. Das anschließende Sterne-Menü umfasst zudem auch die Getränke und zum Ausklang noch eine kleine Talkshow mit Küchen- und Filmstars. Dass alles von einem exzellenten Service umrahmt wird, ist hierbei kaum mehr als eine Selbstverständlichkeit.
Oliver Rüsche versteht sein Berliner Engagement nicht so sehr als ein weiteres Karrieresprungbrett - was es aber doch zweifellos ist. Ihm geht es nach eigenem Bekunden vor allem darum, etwas zu lernen, möglichst viele interessante Menschen zu treffen und Teil eines höchst attraktiven Kultur-Events zu sein.

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