Am 20. Januar wollen Betroffene in München demonstrieren

Mitglieder der Initiative «Keupstraße ist überall» stehen am 12.01.2015 vor dem Oberlandesgericht in München (Bayern) und halten ein Schild mit der Aufschrift «Opfer wurden zu Tätern gemacht» in die Höhe. Am 9. Juni 2004 explodierte in der Keupstraße in Köln eine vom «Nationalsozialistischen Untergrund» (NSU) gezündete Nagelbombe. Vor dem Oberlandesgericht wurde der Prozess um die Morde und Terroranschläge des NSU fortgesetzt. Foto: Andreas Gebert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Mitglieder der Initiative «Keupstraße ist überall» stehen am 12.01.2015 vor dem Oberlandesgericht in München (Bayern) und halten ein Schild mit der Aufschrift «Opfer wurden zu Tätern gemacht» in die Höhe. Am 9. Juni 2004 explodierte in der Keupstraße in Köln eine vom «Nationalsozialistischen Untergrund» (NSU) gezündete Nagelbombe. Vor dem Oberlandesgericht wurde der Prozess um die Morde und Terroranschläge des NSU fortgesetzt. Foto: Andreas Gebert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Foto: Andreas Gebert

Am 20. Januar, wenn nach den Ermittlern und Helfern auch Opfer und Nebenkläger aus der Keupstraße vor dem Oberlandesgericht München zu Wort kommen werden, ist für die Initiative „Keupstraße ist überall“ der Tag X: Sie wollen in München und vor dem Gericht für eine Gesellschaft ohne Rassismus demonstrieren.


Allein aus Köln starten vier Reisebusse. „Wir wollen den Menschen, die da als Nebenkläger und Zeugen auftreten, zeigen: Ihr seid nicht allein. Wir sind in eurer Nähe und an eurer Seite“, sagt Bach.