Ärzte: Nachwuchs sollte im Ramadan nicht fasten

Mediziner warnen auch angesichts der hohen Temperaturen vor einem Mitfasten muslimischer Kinder im Ramadan. Tagsüber auf Essen und vor allem auf Flüssigkeit zu verzichten, schade der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und könne zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel oder auch Kreislaufkollaps führen. Darauf wies der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Köln hin.

Köln.. Der Ramadan fällt in diesem Jahr auf den 18. Juni bis 16. Juli und damit auf lange Sommertage. Von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang sollen Muslime auf Essen und Trinken verzichten. In den kommenden Tagen sollen die schweißtreibenden Temperaturen über 30 Grad anhalten, was den Verzicht auf Flüssigkeit erschwert.

Islam-Verbänden zufolge gilt das Fastengebot nicht für Kinder, aber für Heranwachsende ab der Pubertät. Grundsätzlich solle das Fasten bei gesundheitlichen Risiken oder Problemen ausgesetzt werden.