5000 Teilnehmer starten bei den RuhrGames

An Rhein und Ruhr..  16 Sportarten in fünf Städten, 5000 Teilnehmer aus 21 Ländern – das sind die Ruhr- Games. Heute startet das Jugend-Event mit dem Titel „Sport.Kultur.Europa“ in seine erste Auflage. Wie, das war gestern auf Zollverein in Essen bereits zu ahnen: Da flog Jonas auf einem „Dirtbike“, einem „Dreck-Fahrrad“ also, aus zehn Metern Höhe einmal um sich selbst, hinter sich den Doppelbock, unter sich Menschen mit offenen Mündern. Gestatten, „Actionsportart“.

In fünf von ihnen werden sich Jugendliche bis Samstag in Bottrop, Gladbeck, Gelsenkirchen, Oberhausen und Essen messen, Parkour ist dabei, Wakeboard, BMX-Rad, die Disziplinen der „Jungen Wilden“. Aber auch in elf olympischen Kern-Sportarten geht es um den Ruhr Games-Pokal, Tischtennis etwa, Fußball, Fechten, Beachvolleyball. Weil die Ältesten am Start aber allenfalls 20 sind, wird das Ganze auch eine große Party: mit Tanz- und Graffiti-Workshops, Rap-Sessions und Konzerten. Zum Auftakt spielt heute, noch vor der offiziellen Eröffnung, ab 18 Uhr die Band „Luxuslärm“, am Samstag nach Schlussfeier und Siegerehrung Jan Delay.

Auf Zollverein stehen dafür riesige Festival-Bühnen, hier beginnen die Ruhr Games heute u.a. mit dem abendlichen Auftritt von „Urbanatix“. Ab Donnerstag fahren kostenlose Shuttle-Busse zwischen den Veranstaltungsorten. Apropos: Der Eintritt ist bei allen Wettkämpfen und Shows frei, empfohlen wird zu den großen Acts die zeitige Anreise – es könnte, es soll voll werden.