388 Kinder aus zehn Nationen hier behandelt

Dinslaken/Oberhausen..  Mit einem satten Plus von 600 000 Euro hat das Friedensdorf Oberhausen bei den Spenden Mehreinnahmen von rund 23 Prozent verbuchen können. Die Spendensumme stieg auf rund 2,7 Mio. Euro an, auch die Summe der Nachlässe erhöhte sich um 550 000 auf 1,3 Mio. Euro. Dazu kommen Mehreinnahmen aus Bußgeldern (80 000 Euro). „Darauf können wir stolz sein“, so Friedensdorf-Leiter Thomas Jacobs. Die Hilfsorganisation konnte 388 kranke Kinder aus zehn Nationen zur Behandlung in deutschen Krankenhäusern ins Land holen, 67 mehr als im Vorjahr.

Die erstmals seit Jahren wieder deutlich gestiegene Spendenfreudigkeit führt der Friedensdorfleiter unter anderem auf die große Medienpräsenz zurück. Insbesondere der Gaza-Einsatz im September hatte für Aufsehen gesorgt.

Insgesamt 339 Mädchen und Jungen konnten 2014 nach erfolgter Behandlung in die Heimatländer zurückkehren (Afghanistan, Angola, Armenien, Georgien, Tadschikistan, Usbekistan, Kirgistan, Gambia und Kambodscha). 70 Prozent der behandelten Kinder hätten ohne diese Versorgung keine Überlebenschance gehabt.