14 Festnahmen und 400 Strafanzeigen bei "Ruhr in Love"

Beim Elektro-Festival "Ruhr in Love" in Oberhausen sind 14 Menschen festgenommen worden. Zwölf von ihnen sollen gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben, bei zwei weiteren lagen Haftbefehle vor, wie die Polizei mitteilte. Rund 400 Strafanzeigen wurden zudem am Samstag wegen Drogendelikten erstattet - in etwa so viele wie im Vorjahr. Über 50 Menschen kamen nach Angaben der Polizei ins Krankenhaus, weil sie zu viel Alkohol getrunken oder Drogen genommen hatten. Auch Minderjährige seien dabei gewesen.

Oberhausen.. Rund 48 000 Besucher feierten vor den 40 Bühnen im OLGA-Park. Die Polizei setzte auf dem Gelände und in der Umgebung Zivilfahnder ein, die besonders den Drogenhandel im Visier hatten. Im vergangenen Jahr hatte es nach Angaben der Polizei 22 Festnahmen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegeben. Ein Jahr zuvor war eine Festival-Besucherin an den Folgen eines Drogencocktails gestorben.

Am Mittag hatten Besucher bei der Anreise in mehreren Zügen die Notbremsen gezogen und damit für Behinderungen im Bahnverkehr gesorgt. Die Strecke Düsseldorf-Duisburg war nach einer Mitteilung der Bundespolizei für mehr als eine Stunde gesperrt. Mehrere Hundert Menschen hielten sich auf den Gleisen auf. Sie hätten wegen Platzmangels und schlechter Luft die Züge verlassen, hieß es.