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Warum Lüften auch bei Frost wichtig ist

"Guckloch reicht nicht" - Was Sie im Winter wissen müssen
Kommen Sie sicher durch den Winter! Olivia eineinhalb Jahre liegt nach einem Missgeschick mit ihrem Schlitten im Schnee. Foto: Foto: Oliver Müller / WAZ FotoPool

Ebenso wichtig wie das Heizen ist auch das Lüften im Winter. Selbst an extrem eisigen Tagen müsse Frischluft ins Haus, damit alte, feuchte Luft entweichen könne, erläutern die VPB-Experten. Sonst drohten Feuchte- und Schimmelschäden.

Wer falsch lüftet, verschwendet Heizenergie und wirft damit Geld aus dem Fenster. An kalten Tagen reiche es, alle zwei Stunden für fünf bis zehn Minuten die Fenster zu öffnen, erläutert die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Das mache pro Tag etwa 20 Cent Energiekosten aus, die dauerhafte Kippstellung des Fensters koste 80 Cent. Außerdem kühlen bei kurzem Stoßlüften die Wände nicht aus und wärmen sich daher hinterher schnell wieder auf.

Grundsätzlich reicht es zur Schimmelvorbeugung, kürzer zu lüften, wenn es draußen kälter ist. Denn kalte Außenluft könne mehr Wasser aufnehmen als warme - sie entzieht dem Raum also die für Schimmel verantwortliche Feuchtigkeit besser. Die Verbraucherzentrale rechnet vor: Bei 0 Grad Außentemperatur enthält die Luft maximal 4,4 Gramm Wasserdampf pro Kubikmeter - selbst bei Regen. Wird die Luft im Wohnraum auf 20 Grad erwärmt, kann sie bis zu 17,3 Gramm Feuchtigkeit aufnehmen. Beim Lüften kann die Luftfeuchtigkeit also um bis zu rund 13 Gramm Wasserdampf pro Kubikmeter sinken.

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