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Sind Winterreifen wirklich nötig?

"Guckloch reicht nicht" - Was Sie im Winter wissen müssen
Kommen Sie sicher durch den Winter! Olivia eineinhalb Jahre liegt nach einem Missgeschick mit ihrem Schlitten im Schnee. Foto: Foto: Oliver Müller / WAZ FotoPool

Kraftfahrzeuge müssen bei Glatteis, Schnee oder Reifglätte mit Winterreifen ausgerüstet sein. Aber schon niedrige Temperaturen ohne Niederschlag haben spürbare Auswirkungen auf die Fahrsicherheit, erinnert die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ). Der Grund: Die Gummimischung von Sommerreifen verhärte bei Kälte, die Haftung auf der Fahrbahn werde vermindert.

Das Profil der Winterreifen macht das Fahren auf verschneiten Straßen sicherer.Foto: dapd

Wenn der Winter richtig seine kalte Schulter zeigt, komme das ausgeprägte Profil der Winterreifen erst recht zur Geltung: Auf schneebedeckter Fahrbahn verzahnt es besser als das der Sommerreifen. Ein Test habe gezeigt, dass ein Auto bei Tempo 80 mit Sommerreifen auf verschneiter Straße nach 112 Metern zum Stehen kommt, eines mit Winterreifen bereits nach 70 Metern. Fachleute empfehlen, die Profilstärke regelmäßig nachzumessen und spätestens bei vier Millimetern neue Reifen zu kaufen.

Ganzjahresreifen stellen laut GTÜ in einigen Fällen einen akzeptablen Kompromiss dar. Gerade für nicht allzu üppig motorisierte Fahrzeuge, die in flacheren Regionen unterwegs sind – wo also nicht oft mit Tiefschnee zu rechnen ist.

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  • (am 23.04.2013 um 08:43)
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