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Werden Blitzerwarner erlaubt?

19.09.2012 | 10:51 Uhr
Foto: /dapd/Volker Hartmann

Manchmal ärgern sich Autofahrer tierisch: Sie sind geblitzt worden, weil sie zu schnell waren. Geht es nach Politikern der Parteien CDU, CSU und FDP dann sollen sich Männer und Frauen in Deutschland künftig aber vor den Radarfallen warnen lassen können.

Saarbrücken (dapd-kid). Manchmal ärgern sich Autofahrer tierisch: Sie sind geblitzt worden, weil sie zu schnell waren. Geht es nach Politikern der Parteien CDU, CSU und FDP dann sollen sich Männer und Frauen in Deutschland künftig aber vor den Radarfallen warnen lassen können.

Wenn Menschen geblitzt werden, dann wird ein Foto von ihnen geschossen. Darauf ist das Auto samt Nummernschild und Fahrer zu erkennen. So kann die Polizei herauskriegen, wer zu sehr aufs Gas gedrückt und sich nicht an die Regeln gehalten hat. Der Fahrer bekommt eine Strafe, wenn er zu schnell war. Je mehr er gegen die Regeln verstoßen hat, desto teurer wird es. Im schlimmsten Fall können Erwachsene sogar für einige Zeit ihren Führerschein verlieren. Dann dürfen sie nicht mehr fahren.

Die Radarfallen stehen neben der Straße. Meist sind sie unauffällig gestaltet, damit Autofahrer sie schlecht erkennen sollen. Vor solchen fest verankerten Radarfallen sollen sich Fahrer künftig aber warnen lassen können. Politiker der Parteien CDU, CSU und FDP setzen sich dafür ein, schreibt die "Saarbrücker Zeitung". Sie wollen ein Verbot kippen, denn bisher ist es nicht erlaubt, sich auf die Radarfallen hinweisen zu lassen.

Schon heute können sich Menschen mit Navigationsgeräten und Handys warnen lassen, obwohl es verboten ist. Die Navigationsgeräte sagen dann nicht nur den Weg an, sondern sie warnen auch, dass eine Blitze am Wegesrand steht. Dann können die Autofahrer die Geschwindigkeit drosseln und werden nicht erwischt. Die Politiker, die das Verbot nun aufheben wollen, sagen, dass feste Radarfallen dort aufgestellt werden, wo es oft Unfälle gibt. Daher sei es gut, wenn die Menschen vor den Blitzen gewarnt werden. Dann sind sie aufmerksam und fahren langsamer.

Die Parteien CDU, CSU und FDP sind in Deutschland in der Regierung. Sie überlegen, was bei uns wie gemacht werden soll. Damit neue Gesetze gelten können, muss der Bundestag - das deutsche Parlament - den Regeln zustimmen.

dapd

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