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Vulkan in Nicaragua spuckt Asche

09.09.2012 | 13:21 Uhr
Foto: /AP/Esteban Felix

Im Land Nicaragua haben sich am Wochenende Tausende Menschen in Sicherheit gebracht. Ein Vulkan hat am Samstag Asche in die Luft gespuckt.

Managua (dapd-kid). Im Land Nicaragua haben sich am Wochenende Tausende Menschen in Sicherheit gebracht. Ein Vulkan hat am Samstag Asche in die Luft gespuckt.

Nicaragua liegt auf der Landbrücke zwischen Nordamerika und Südamerika. Der Staat grenzt im Norden an Honduras und im Süden an Costa Rica an. Der Vulkan liegt etwa 100 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Managua. Er ist 1.745 Meter hoch und heißt San Cristobal.

Am Samstag haben sich viele Menschen vor ihm in Sicherheit gebracht. Denn der Vulkan hat Gas und Asche ausgestoßen. Die Menschen fürchteten, dass er ausbrechen könnte. Daher wurden rund 3.000 Menschen weggebracht. Soldaten kümmerten sich um die Familien, die in der Nähe des Berges wohnen. Die Menschen hatten drei Explosionen im Innern des Vulkans gehört. Dann kam eine große Wolke aus dem Berg heraus. Rund vier Kilometer reichte sie schließlich in den Himmel. Die Asche wehte über nahegelegene Dörfer.

Vulkane entwickeln sich häufig dort, wo die Erdkruste brüchig ist. Die Erdkruste ist die äußerste Schale der Erde. Wir leben darauf. Weiter im Innern ist die Erde weich bis flüssig und sehr heiß. Die Erdkruste besteht aus mehreren Platten, die sich bewegen, weil sich auch die Masse tiefer in der Erde bewegt. Wir merken meist nicht, dass die Erde in Bewegung ist. Es sei denn, es gibt ein Erdbeben oder einen Vulkanausbruch. Das kann passieren, wenn die Erdplatten aneinanderstoßen oder voneinander wegdriften. Vor allem an den Plattengrenzen bebt und brodelt die Erde.

dapd

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