Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Wettbewerb

Schüler reisen nach Berlin

12.09.2012 | 17:43 Uhr
Schüler reisen nach Berlin
Sie haben das Buch „Michel im Wunderland“ geschrieben: Die Schüler der Karl-Kisters-Realschule in Kleve haben damit eine Berlin-Reise gewonnen.Foto: Heinz Holzbach

Eine Schülergruppe aus Kleve hat beim Wettbewerb „Nationale Initiative Printmedien“ gewonnen. Die 15- bis 16-Jährigen schrieben ein Buch, in dem ein Junge erst nichts mit dem Thema „Pressefreiheit“ anfangen kann. Dann merkt er aber, wie wichtig sie für sein Leben ist.

Für Maike, Wiktoria, Jana und sieben andere Jugendliche ist Donnerstag ein ganz besonderer Tag. Bei einem Schülerwettbewerb haben sie eine Reise nach Berlin gewonnen. Der Wettbewerb heißt „Nationale Initiative Printmedien“. Dabei sollen sich Schüler in ganz Deutschland Gedanken machen, warum Zeitungen und Zeitschriften wichtige Informationsquellen sind. In diesem Jahr hieß das Thema „Pressefreiheit – Was geht mich das an?“ Maike und ihre Mitschüler haben dazu ein kleines Buch geschrieben. Es heißt „Michel im Wunderland“.

Michel ist erst mal alles egal

Die 15- und 16-Jährigen der Karl-Kisters-Realschule in Kleve sind die einzigen Preisträger aus Nordrhein-Westfalen. In ihrem Buch geht es um den Jungen Michel, der eine schwarze Zipfelmütze auf dem Kopf trägt.

Michel weiß nicht, was Pressefreiheit heißt, und es ist ihm auch egal. Doch dann gibt es plötzlich nur noch eine einzige Zeitung. Alle anderen sind verschwunden. Sportnachrichten gibt es gar keine mehr. Und es tauchen immer merkwürdigere Meldungen auf. Michel weiß gar nicht mehr, was er noch glauben soll. Da merkt er, wie wichtig es ist, dass es viele verschiedene Zeitungen gibt, die frei und unabhängig berichten können.

Für ihr kreatives Buch bekommt die Schülergruppe aus NRW am 14. September in Berlin einen Preis überreicht. Bernd Neumann wird den Jungen und Mädchen gratulieren. Er ist Staatsminister für Kultur und Medien. Die Feierstunde ist im Bundeskanzleramt, dort, wo die Kanzlerin Angela Merkel arbeitet.

Gemeinsam mit drei Lehrerinnen fahren die Schüler am Donnerstag los und kommen am Samstag zurück. „Wir besuchen das Filmmuseum, machen eine Führung durchs Bundeskanzleramt und werden auch im Bundestag sein“, erzählt die stellvertretende Schulleiterin Helga Diekhöfer. Maike freut sich schon sehr: „Shary von ,Wissen macht Ah!’ wird uns interviewen! Toll!“

Sie selbst war mit Wiktoria und Jana bereits in der vergangenen Woche in Berlin. Dort hat sie an einer Beilage zum Thema „Pressefreiheit“ mitgearbeitet. Diese wird am Freitag in Berlin in vielen Zeitungen stecken.

Katrin Martens

Facebook
Kommentare
Fotos und Videos
Klassenbesuch in Gladbeck
Bildgalerie
Schule
"Klasse! Wir singen"
Bildgalerie
Musik
Zu Besuch in Oberhausen
Bildgalerie
Schule
Große Hunde, große Liebe
Bildgalerie
Hunde
Aus dem Ressort
Mein Name ist Hase, Oster Hase!
Lesen
Von der lustigen Verbrecherjagd bis zur religiösen Zeitreise: Die passenden Bilderbücher, Geschichtensammlungen und Romane für die Feiertage
Wickie, Simba und Mogli zu Ostern im Kinderprogramm
Fernsehen
Das Wetter soll Ostern so werden, wie es der April verspricht. Mal Sonne, mal Wolken, und regnen soll es auch zwischendurch. Da ist es doch gut, wenn man sich die Zeit zwischen Eiersuchen und Spazierengehen mit fernsehen vertreiben kann. Das Kinder-TV-Programm jedenfalls wird spannend, lustig,...
Simon und Constantin fanden die Lego-Filmpremiere „cool“
Kino
Die beiden Kinderreporter begleiteten das 1,50 Meter große Legomännchen Emmet ins Kino CineStar in Oberhausen. Im Film „The Lego Movie“ geht es um einen einfachen Bauarbeiter, der durch ein Missverständnis als „Der Besondere“ angesehen wird. Es ist ein bunter, spannender Film.
Immer am Ball bleiben
Buch
Man darf niemals aufgeben, das ist die feste Überzeugung von Lukas Podolski. Der Fußball-Star hilft seit Jahren benachteiligten Kindern. Jetzt hat er ein Buch geschrieben, das Mut machen soll.
Henri, geistig behindert, will bei seinen Freunden bleiben
Bildung
Der Viertklässler wechselt im Sommer auf eine weiterführende Schule. Doch das Gymnasium, auf das seine Klassenkameraden und Freunde gehen, will ihn nicht aufnehmen. Das Beispiel zeigt, wie schwierig die Inklusion geistig behinderter Kinder ist.