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Nikos zweites großes Abenteuer

31.10.2012 | 14:17 Uhr
Nikos zweites großes Abenteuer
Rentier Niko erlbt mit seinen Freunden viele Abenteuer.Foto: Universum Film

Im Film spricht die Schauspielerin Yvonne Catterfeld die Rolle des furchtlosen Wiesels Wilma. Der Kinderseite gab sie ein Interview.

Der Film „Niko 2 – Kleines Rentier, großer Held“ ist jetzt in den Kinos zu sehen. Wieder erlebt das kleine Rentier Niko ein aufregendes Abenteuer, bei dem es seinen Stiefbruder Jonni retten muss. Jonni wurde von Adlern entführt. Die Schauspielerin Yvonne Catterfeld spricht die Rolle des furchtlosen Wiesels Wilma. Der Kinderseite gab sie ein Interview:

Wie bereiten Sie sich darauf vor, eine Tierstimme zu sprechen?

Ich schaue mir vorher alles an, was ich für die Rolle bekommen kann, um ein Gefühl für das Tier zu haben. Entscheidend ist aber der Charakter der Animationsfigur und die Haltung. Sie entscheidet, ob eine Stimme beispielsweise eher kräftig, tief, hoch, piepsig oder satt ist. Oder ob jemand lispelt, stottert oder klar und direkt spricht. Da ist Schauspieltechnik und eine gute Atem- und Sprachtechnik sehr von Vorteil.

Sprechen Sie bei den Aufnahmen nur oder bewegen Sie sich auch?

Ich versuche, die Haltungen der Figur auch körperlich aufzunehmen. Das macht mir persönlich sehr viel Spaß. Man wird eben selbst ein wenig zum Fisch, zur Gans oder zu Wilma, dem Wiesel. Man übernimmt auch Geschwindigkeiten, die in die Sprache mit einfließen. Ob sich jemand langsam oder schnell bewegt, hat natürlich auch Auswirkungen auf die Sprache. Ein  Regisseur überwacht die ganze Zeit, dass auch alles am Ende synchron ist. Das heißt, er prüft,  ob Figur und Stimme auch inhaltlich gut zusammenpassen und ob die Haltung stimmt.

Werden Texte beim Sprechen noch einmal verändert?

Dem Synchronsprecher wird bereits eine fertige Synchronfassung vorgelegt. Manchmal gibt es aufgrund der Sprachunterschiede von Englisch zu Deutsch kleine Veränderungen.


Gab es besonders lustige Situationen bei den Aufnahmen?

Am lustigsten sind immer die Zwischengeräusche.  Da gibt es immer viel zu lachen, wenn man Fress- oder Beißgeräusche machen muss oder kleine Atmer, Stöhner, all die wortlosen Zwischentöne eben.

Was mögen Sie an Wilma, was nicht?

Ich mag an ihr, dass sie die Hosen an hat und offen ausspricht, was sie denkt. Und ich mag, dass sie furchtlos ist. Mir ist sie manchmal ein wenig zu stolz und einen Tick zu zickig.

Wie lange dauert es, bis die Stimm-Aufnahmen für einen Film fertig sind?

Das kommt auf die Größe der Rolle an. Bei einer Hauptrolle dauert das mehrere Tage. Bei einer Rolle wie Wilma genügen ein paar Stunden im Studio.

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