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Kokosnüsse und Marshmallows

12.11.2012 | 14:21 Uhr

Schaffen sie es? Oder schaffen sie es nicht? Das wird am Donnerstag die Frage sein. Dann ist der Internationale Tag der Weltrekorde. An diesem Tag werden Kokosnüsse zerschlagen oder Achten auf Eis gefahren. In Deutschland versuchen etliche Menschen, einen Rekord aufzustellen.

Hamburg (dapd-kid). Schaffen sie es? Oder schaffen sie es nicht? Das wird am Donnerstag die Frage sein. Dann ist der Internationale Tag der Weltrekorde. An diesem Tag werden Kokosnüsse zerschlagen oder Achten auf Eis gefahren. In Deutschland versuchen etliche Menschen, einen Rekord aufzustellen.

Der Internationale Tag der Weltrekorde wird schon zum achten Mal gemacht. Der Tag ist dafür da, die Menschen zu feiern, die jedes Jahr hart trainieren, um einen Rekord aufzustellen. Nur mit ihnen ist es möglich, immer wieder das Guinnessbuch der Rekorde herauszugeben. Darin sind viele Weltrekorde notiert, die die Menschen das Jahr über erreicht haben. Millionen Menschen kaufen sich das Buch, weil sie es interessant finden, die Rekorde nachzulesen.

Am Donnerstag werden etliche Menschen versuchen, einen neuen Rekord in das Buch zu bringen. Auch am Mittwoch werden mehrere Leute schon ihr Bestes geben. Sie wollen zum Internationalen Tag der Weltrekorde zum Beispiel mit einem Stäbchen Marshmallows fangen. Es geht darum, in einer Minute so viele der kleinen süßen Happen wie möglich zu erwischen. Zwei Männer werden zudem schauen, wie viele Achten sie mit einem Auto in zwei Minuten auf einer Eisfläche fahren können. Mindestens vier müssen es sein, um den Weltrekord zu knacken. Auch Kokosnüsse werden am Donnerstag mit den Händen zerschlagen. Und zwar immer zwei gleichzeitig. Mindestens zehn Paare müssen es werden, sonst wird es mit dem Rekord nichts.

Im vergangenen Jahr wurden am Internationalen Tag der Weltrekorde allein in Deutschland 13 neue Rekorde anerkannt. Bei uns gab es zum Beispiel die längste Radioshow der Welt. Zwei Moderatoren waren auf dem Sender Kiss FM in Berlin 73 Stunden lang auf Sendung. Stunde um Stunde quasselten sie und legten Musik auf.

In der norddeutschen Stadt Hamburg gelang es Ahmed Tafzi, 24 Flaschen in einer Minute mit dem Kopf zu öffnen. Mit der Stirn machte er die Kronkorken auf. Auch Joe Alexander hatte eine lustige Idee. Ebenfalls in Hamburg erzielte er einen Popcorn-Rekord. Beim Herstellen der Süßigkeit fing er so viele Körner wie sonst niemand zuvor in einer Minute auf: 26 Stück. Joe Alexander traut sich auch an gefährlichere Rekordversuche heran. Im vergangenen Jahr holte er am Internationalen Tag der Weltrekorde mit verbundenen Augen vier Pfeile aus der Luft. Er fing sie, obwohl er nichts sah.

Das Guinnessbuch der Rekorde gibt es seit 1955. Die Leute von Guinness World Records prüfen, ob wirklich ein Rekord vorliegt. Eine Auswahl aller Rekorde kommt dann in das Buch. Das Guinnessbuch der Rekorde wird in 22 Sprachen übersetzt und ist in über 100 Ländern zu haben. Am 13. September erschien die neueste Ausgabe. Das Buch heißt "Guinness World Records 2013".

Das neue Buch ist so gemacht, dass es sogar lebendig werden kann. Wer ein Handy mit Internetzugang hat, der kann sich ein kleines Programm herunterladen. Mit ihm kann er dann Haie und Vogelspinnen zum Leben erwecken. Oder der kleinste Hubschrauber der Welt hebt ab. Auch ein gemeinsames Foto mit Chandra Bahadur Dangi - dem kleinsten Mann der Welt - ist so möglich.

dapd

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