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Im Jahr 2013 gelten neue Gesetze - Was ändert sich?

26.12.2012 | 14:56 Uhr
Foto: /dapd/Johannes Eisele

Es sind nur noch wenige Tage bis Silvester. Dann begrüßen die Menschen das neue Jahr. Mit dem neuen Jahr werden in Deutschland neue Gesetze gelten. Doch was genau ändert sich? Worauf müssen die Menschen sich einstellen?

Berlin (dapd-kid). Es sind nur noch wenige Tage bis Silvester. Dann begrüßen die Menschen das neue Jahr. Mit dem neuen Jahr werden in Deutschland neue Gesetze gelten. Doch was genau ändert sich? Worauf müssen die Menschen sich einstellen?

Die Gesetze in Deutschland werden von Politikern gemacht. Sie legen fest, nach welchen Regeln wir leben wollen. Gesetze gelten üblicherweise nicht sofort. Sie treten an einem bestimmten Tag in Kraft. Am 1. Januar ist so ein Tag. Zeitungen, Radiosender und Fernsehsender berichten deswegen derzeit darüber, was auf die Menschen zukommt.

Wer im neuen Jahr zum Arzt geht, muss zum Beispiel keine Praxisgebühr mehr zahlen. Bisher mussten die Menschen einmal in drei Monaten zehn Euro auf den Tresen packen. Das Geld ging an die Krankenkassen. Die Krankenkassen zahlen die Rechnungen der Ärzte und die Medizin, die die Menschen bekommen. Dafür müssen die Deutschen jeden Monat etwas von ihrem Lohn in die Krankenkasse stecken. Die Praxisgebühr kam bisher noch oben drauf.

Die Politiker haben zudem entschieden, dass die Menschen weniger Geld in die Rentenkasse tun müssen. Die Deutschen zahlen jeden Monat Geld in diesen Topf. Das Geld in der Rentenkasse ist sehr wichtig. Denn es wird gebraucht, um ältere Menschen zu versorgen. Sie können so die Miete für ihre Wohnung zahlen oder Essen und Trinken kaufen. Sie müssen nicht mehr arbeiten gehen. Künftig muss jeder Einzelne etwas weniger in diese Kasse geben.

Die Politiker haben auch entschieden, dass Menschen ohne Arbeit etwas stärker unterstützt werden. Wer das sogenannte "Hartz IV"-Geld (ausgesprochen: "Hartz vier"-Geld) erhält, bekommt ein klein bisschen mehr vom Staat. Auch Kinder und Jugendliche, deren Eltern mit dem Geld unterstützt werden, erhalten etwas mehr.

An anderer Stelle müssen die Menschen aber auch mehr bezahlen. So wird es künftig teurer sein, einem Freund zu schreiben. Statt 55 Cent müssen dann 58 Cent als Briefmarke auf den Brief. Das Porto für Briefe wird teurer.

Vom nächsten Jahr an sollen Reisende zudem mehr Möglichkeiten haben. Mit Bussen sollen sie zum Beispiel von Hamburg nach München fahren können. Bisher gab es solche Fernbusse, die weite Strecken nach einem festgelegten Plan fahren, in Deutschland kaum. Das ändert sich nun. Die Deutsche Bahn bekommt damit mehr Konkurrenz.

Autofahrer sollen es künftig zudem leichter haben, eine günstige Tankstelle anzufahren. Weil der Sprit oft teuer ist, soll eine Meldestelle eingerichtet werden. Dort sollen die Tankstellen künftig ihre Preise angeben müssen. Autofahrer sollen so im Internet, über ihr Handy oder über ihr Navigationsgerät im Wagen schnell herauskriegen können, wo das Benzin am günstigsten ist. Von Sommer an wird das vermutlich gehen.

Die Politiker in Deutschland haben noch etliche andere Dinge bestimmt, die künftig gelten. Manche Gesetze starten aber nicht am 1. Januar. Sie werden im Laufe des Jahres folgen. Darunter ist zum Beispiel das Betreuungsgeld. Damit ist Geld gemeint, das Familien kriegen sollen. Die Politiker haben vereinbart, dass Eltern damit unterstützt werden sollen, wenn sie ihre kleinen Kinder zu Hause betreuen und nicht in eine Kindertagesstätte (abgekürzt: Kita) geben. Die Idee wurde von vielen stark kritisiert.

dapd

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