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Ida lebt mit Diabetes

12.11.2012 | 19:02 Uhr
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Ida lebt mit Diabetes
Die siebenjährige Ida zeigt ihre Insulinpumpe (links) und ein Blutzuckermessgerät.Foto: Mark Keppler

Die Siebenjährige muss vor dem Essen immer messen, wie hoch der Zuckerwert in ihrem Blut ist. Wenn nötig, spritzt sie sich Insulin. Am 14. November ist Weltdiabetestag.

Am Mittwoch (14. November) ist Weltdiabetestag. An diesem Tag wird überall viel über die Krankheit Diabetes gesprochen. NRZ-Kinderreporterin Greta Kaminski aus Essen weiß, was es bedeutet, wenn man Diabetes hat. Ihre Cousine Ida hat diese Krankheit. Greta schreibt über sie:

„Alles begann in den letzten Tagen des Jahres 2011. Meiner Cousine Ida ging es nicht gut. Wir waren bei unseren Großeltern, und Ida saß nur still rum und hat sehr viel getrunken. Sie hatte sehr viel Durst und war ganz blass.

Zum Arzt und in die Klinik

Meine Tante hatte da schon befürchtet, dass Ida Diabetes haben könnte. Sie gingen direkt am 2. Januar zum Kinderarzt. Der hat dann Idas Blutzucker gemessen und festgestellt, dass Ida einen Wert von 500 hat, normal ist aber 100.

Ida musste sofort ins Krankenhaus. Dort stellte man fest, dass sie wirklich Diabetes Typ 1 hat. Idas Bauchspeicheldrüse kann kein Insulin mehr produzieren. Das Insulin ist aber wichtig, um Zucker in Energie zu verwandeln. Der Zucker, den Ida gegessen hat, blieb aber einfach in ihrem Blut.

Die ganze Familie machte sich große Sorgen um Ida und fand es auch doof, dass Ida die Krankheit gekriegt hat. Ida blieb über zwei Wochen im Krankenhaus. Dort lernten sie und ihre Eltern viel über die Krankheit und wie man damit umgeht.

Ida musste lernen, wie man allein den Blutzucker misst. Und ihre Eltern mussten lernen, wie sie Blutzucker bei ihr messen. Sie bekam eine Insulinpumpe. Mit dieser kann sie ihrem Körper Insulin spritzen.

In der Schule kommt mittags immer ein Pflegedienst und berechnet mit Ida zusammen das Essen, damit sie weiß, wie viel sie in die Pumpe eingeben muss. Ida ist sieben Jahre alt, sie kann echt gut rechnen, aber es wäre zu gefährlich, wenn sie sich verrechnen würde und zu viel oder zu wenig spritzen würde. Dann könnte sie bewusstlos werden!

Jetzt, nach einigen Monaten, führt sie ein normales Leben mit Diabetes. Ich kann Quatsch mit ihr machen, spielen, raus gehen und lustig sein. Die einzige Einschränkung ist, dass Ida vor dem Essen immer messen muss, wie hoch der Blutzucker ist. Und sie darf nicht mehr so viele Süßigkeiten auf einmal essen. Vor allem Gummibärchen darf sie nicht so viele essen, weil der Zucker dann so schnell ins Blut geht, dass man es nicht mehr kontrollieren kann und man dann überzuckert.

Unsere ganze Familie weiß jetzt, dass man mit Diabetes auch normal leben kann.“

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