Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Natur

Forscher sorgen sich um Korallen

05.10.2012 | 12:27 Uhr
Forscher sorgen sich um Korallen
Korallen bieten einzigartige Lebensräume für viele Fische.Foto: Jenny Busche

In Australien, am Great Barrier Reef, ist der Lebensraum vonMeerestieren und Pflanzen gefährdet. Nicht nur Stürme sind schuld daran, dass die Korallen absterben.

Im Zeichentrickfilm „Findet Nemo“ geht es um einen orange-weißen Clownfisch, der in einem Korallenriff lebt. Um solch ein Riff machen sich Forscher jetzt Sorgen. Sie sagen: Das australische Great Barrier Reef hat in nur 27 Jahren die Hälfte seiner Korallen verloren.

Korallen gehören zu den sogenannten Nesseltieren. Aus ihren Skeletten wächst das Korallenriff. Korallen kommen nur im Meer vor. Taucher schauen sich die Riffe gerne an. Forscher tun das auch. Sie wollen wissen, ob sie sich verändern. Australische Wissenschaftler haben sich mit dem Great Barrier Reef beschäftigt. Es ist das größte Riff der Erde und besteht aus 3000 Einzelriffen.

Seesterne haben Hunger

Weil das Riff weitab von bewohnten Küsten liegt und Fischer dort nur selten fischen, galt es lange Zeit als nicht gefährdet. Doch Untersuchungen zeigen, dass das nicht stimmt. In dem Riff nehmen die Korallen ab. Die Forscher sagen, es gibt verschiedene Gründe, warum es im Great Barrier Reef weniger Korallen gibt. Schuld haben zum Beispiel Stürme. Sie machen das Riff vor allem im Süden und in der Mitte kaputt. Außerdem gibt es inzwischen jede Menge korallenfressende Seesterne, die Hunger auf die Riffe haben.

Auch der Klimawandel soll schuld sein. Klimawandel bedeutet, dass auf der Erde die Temperaturen steigen. Wir Menschen sind auch verantwortlich dafür. Die Forscher sagen, dass die Korallen immer schneller zurückgehen. Zudem wachsen sie auch langsamer als früher. Deshalb kann sich ein Riff auch nicht so schnell erholen, wenn es bei Sturm beschädigt wurde. Die Experten meinen, dass es gut wäre, die Seesterne zu bekämpfen. Wären sie nicht da, wäre das eine Chance für die Korallen. Wenn die Korallen weiter zurückgehen, ist das schlecht für viele Meerestiere und Pflanzen, die in Riffen leben. Sie verlieren dann ihren Lebensraum.

Facebook
Kommentare
Fotos und Videos
Malwettbewerb
Bildgalerie
Fotostrecke
Klassenbesuch in Gladbeck
Bildgalerie
Schule
"Klasse! Wir singen"
Bildgalerie
Musik
Aus dem Ressort
Sute Emma Ina rutsche in den Graben und versank
Tiere
Unfall auf der Weide: Bis zum Hals versank das Tier im Schlamm. 15 Feuerwehrleute retteten das Pferd. Die Aktion dauerte zwei Stunden.
Eine Paradies für Spielefreunde
Spielemesse
Auf der Messe in der Stadt Essen sind Zehntausende von Spielen zu sehen. 850 Neuheiten werden gezeigt und viele davon kann man dort direkt ausprobieren.
Ein Interview mit den Vampirschwestern
Kino
„Die Vampirschwestern 2 – Fledermäuse im Bauch“ startet am Donnerstag, 16. Oktober, in den deutschen Kinos. Im zweiten Teil der Romanverfilmung geht es um die erste große Liebe und die Gefahren, die sie mit sich bringt. Den Film konnte sich unsere Kinderreporter Hannah und Louisa schon vorher...
Eine Giraffe zieht um nach Serbien
Tiere
Von der „Zoom-Erlebniswelt“ in Gelsenkirchen reiste Kimary 20 Stunden über die Autobahn. Sein Lieblingsessen hatte er als Proviant dabei.
Ein Kinder-Buch für die kleine Leila
Kulturrucksack
Kannst du dir vorstellen, aus Deutschland wegzugehen? Und dabei Wohnung, Spielzeug, Freunde und Großeltern zurücklassen zu müssen? Nicht so einfach, oder? Die fünfjährige Leila musste vor einigen Monaten aus ihrer Heimat flüchten. Ihr Zuhause ist eigentlich in Syrien. Als es dort zu einem Krieg...