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Chinesen müssen ihre Eltern besuchen

28.12.2012 | 15:46 Uhr
Foto: /AP/Alexander F. Yuan

Im Land China haben Politiker ein Gesetz gemacht, das komisch klingt: Kinder müssen künftig ihre Eltern regelmäßig besuchen.

Peking (dapd-kid). Im Land China haben Politiker ein Gesetz gemacht, das komisch klingt: Kinder müssen künftig ihre Eltern regelmäßig besuchen.

Die Kinder sind schon erwachsen. Die Politiker wollen, dass sie sich um ihre alten Eltern kümmern. Sie sollen oft bei ihnen vorbeischauen. Wie häufig sie ihre Eltern besuchen sollen, haben die Politiker nicht genau gesagt. Das Gesetz gibt Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder zu verklagen, wenn sie sich nicht gut um sie kümmern. Doch warum das alles? In China gibt es immer seltener Großfamilien, in denen junge Menschen sich um alte Menschen kümmern. Gleichzeitig gibt es aber auch nicht ausreichend Häuser, wo ältere Menschen leben können und versorgt werden. Wenn sie Hilfe brauchen, sind die Älteren daher auf sich allein gestellt. Das Gesetz verpflichtet die Chinesen nun, regelmäßig bei den Eltern vorbeizugucken.

China ist mit dem Flugzeug etwa neun Stunden von Deutschland weg. In dem Staat leben so viele Menschen wie sonst in keinem anderen Land. Es sind über eine Milliarde. Die Hauptstadt von China ist Peking. In China hat die KP das Sagen. KP ist eine Abkürzung. Sie steht für Kommunistische Partei. Im Parlament sitzen zwar auch andere Parteien. Doch sie sind der KP untergeordnet. Somit können sie nichts ausrichten. Die KP in China achtet streng darauf, dass niemand der Partei widerspricht. Die Menschen müssen mit Ärger rechnen, wenn sie offen ihre Meinung sagen und Kritik üben. Die KP kontrolliert daher auch, was in den Zeitungen steht oder im Fernsehen gebracht wird.

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