Zypries will Manager-Gehälter nicht begrenzen
03.03.2009 | 18:15 Uhr 2009-03-03T18:15:00+0100Frankfurt/Main. Bundesjustizministerin Zypries lehnt eine gesetzlich festgelegte Obergrenze für Manager-Gehälter ab. In einer Marktwirtschaft müssten die Vertragsparteien selbst entscheiden. "Was angemessen ist, kann ja personen- und aufgabenabhängig durchaus unterschiedlich sein."
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat sich gegen gesetzlich festgelegte Gehaltsobergrenzen bei Managern ausgesprochen. «In einer Marktwirtschaft ist es immer noch Sache der Vertragsparteien, das Gehalt untereinander auszuhandeln», sagte die SPD-Politikerin der «Leipziger Volkszeitung» (Dienstagausgabe). «Und was angemessen ist, kann ja personen- und aufgabenabhängig durchaus unterschiedlich sein.»
In der Diskussion über eine Ausweitung der Haftung von Führungspersonal sagte Zypries laut Vorabmeldung der Zeitung, wesentliche Grundsätze für eine stärkere Managerhaftung im Fall unverantwortlicher Spekulationen seien bereits jetzt gesetzlich geregelt.
«Die aktienrechtliche Haftung der Vorstände ist nach geltendem Recht extrem scharf. Sie haften für leichteste Fahrlässigkeit mit ihrem gesamten Privatvermögen», sagte die Ministerin. Sie appellierte an die Aufsichtsräte, ihrer Pflicht zur Einklage von Schadensersatzforderungen gegenüber einem pflichtwidrig handelnden Vorstand auch nachzukommen. «Falls wir feststellen sollten, dass die Verjährungsfrist mit fünf Jahren zu kurz ist, könnte man über eine Verlängerung nachdenken», sagte Zypries weiter.
DGB will strengere Haftungsregelungen
Der DGB forderte, Führungskräfte sollten stärker mit ihrem Gehalt haften, auch wenn ihr Unternehmen eine Manager-Haftpflichtversicherung abgeschlossen habe. «Der DGB fordert einen Selbstbehalt bei diesen Versicherungen, den der Manager immer selbst zu tragen hat», sagte DGB-Bundesvorstand Dietmar Hexel der «Thüringer Allgemeinen» (Dienstagausgabe). «Der Eigenanteil sollte zwischen einem und zehn Jahresgehältern liegen.»
Zudem kritisierte der Gewerkschaft laut Vorabmeldung der Zeitung das Bonussystem. Der Anteil des Festgehaltes müsse erhöht werden. «Um nicht solche Exzesse zu erleben wie heute, müssen mindestens 60, besser 75 Prozent fix sein», sagte Hexel.

12:02
Vielleicht hat Zypries schon einen Top-Arbeitsvetrag für nach der Bundestagswahl in der Schublade. Schließlich wollen Politiker ja auch mal Geld in der Wirtschaft verdienen. Beim Staat werden ja nur Hungerlöhne gezahlt. Oder meint jemand, Fr.Zypries mischt sich unter die Leistungsträger der Gesellschaft (Malocher, Angestellte) ?
20:11
# Beobachterin:
Wenn unsere ach so tollen Volksvertreter gute Politik machen würden, würde ich etwas ganz anderes schreiben...
19:17
Was soll das für ein alter Spruch sein? Sie wollen hier doch nur Stimmung machen. Beziehen Sie sich doch mal auf den Artikel!
19:07
Warum sollte Frau Zypries sich ihre Zukunft im Management selbst verbauen???
Man sollte sich folgenden alten Spruch merken, der heute auch noch immer gilt:
MAN GLAUBT EINEM POLITIKER NICHT, AUCH WENN ER VERMEINDLICH GLEICH DIE WAHRHEIT SPRICHT...
19:00
Kann hier keiner richtig lesen????
Der Skandal ist doch, dass es anscheinend gute gesetzliche Regeln gibt, die die unseligen Manager zum Schadensersatz verpflichten. Darauf warte ich!!! Wann tritt das ein??
18:01
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat sich gegen gesetzlich festgelegte Gehaltsobergrenzen bei Managern ausgesprochen
Na sicher. Man kann doch seine Parteispender nicht so einfach beschneiden.
16:55
Furchtbar.Die Grenzen waren schon immer nach oben offen, aber dass nichtmal zu Krisenzeiten eine Obergrenze eingeführt wird... die Leute sollen doch bitte schön D auch mal was zurückgeben. Geschröpft wurden wir ja nun schon lange genug.
14:29
Ausgerechnet eine SPD Ministerin springt ohne
Not den hungernden Nieten im Nadelstreifen
bei. So wie Münte zu seiner Zeit als treuester
Vasalle von Merkel auf die eigenen Wähler los-
ging. Die haben tatsächlich die Bodenhaftung
verloren und merken nicht mehr, dass sie sich
ständig selber was vor den Latz hauen.
Kann mir nur dazu gratulieren, diesen Verein rechtzeitig verlassen zu haben.
14:04
So einer Aussage wundert mich überhaupt. Viele Politiker stehen nicht für die Allgemeinheit ein sondern lediglich für kleiner Teil der am besten zahlt oder der nach dem Ausscheiden aus dem entsprechendem Amt einen Arbeitsplatz (sehr gut bezahlt in der Regel) bietet. (Altkanzler Schröder kam bei Gazprom unter.)
Es ist hier alles nur noch Show und gelabert nichts mehr und auch nichts anders. Der Großteil der Menschen interessiert nicht für Gesetze und Systeme sondern nur für Klatsch & Tratsch, s Party’s und remmidemmi machen. Vor allem die jungen Generation interessiert es mehr Deutschlands nächste Spacken beim Pansen Bohlen wird oder wer in irgendeiner Sendung wen geschwängert hat oder erschossen hat und vor Fake Gerichtsshow steht.
Wer das dies System versteht und nutz, manipuliert es nach seinem vorlieben. Die Presse leistet ihren Beitrag meistens von alleine dazu. Da prangt dann auf der Titelseite bumbum Boris hat eine neue anstatt was wirklich wichtigen.
Die so genannten Volksvertreter beschäftigen sich lieber damit wie Salz essen darf, anstatt damit das es Menschen auch bei uns gibt die am Existenzminimum leben und froh wären überhaupt etwas zu essen zu haben. Da wird dann entschieden Essen ins Meer zukippen oder zu verbrennen da sonst es zu billig ist. Die größte Sauerei ist aber das lieber Geld anderen Ländern zufließt anstatt erst einmal hier für einen Ausgleich zu sorgen. Besser wir spenden Afrika was anstatt hier in etwas zu investieren.
Ein weiteres Beispiel ist der ewige Konflikt mit dem Zivi- und Wehrdienst. Hatten wir keine Zivi- und Wehrdienst könnten deutlich mehr Jobs im Pflegebereich ganz von alleine entstehen, da der bedarf abgedeckt werden muss. Daraus resultieren zwar auch mehr kosten auf der anderen Seite kommen auch wieder Steuergelder, Rentengelder etc in die Kassen. Durch die Abschaffung könnten Steuergelder viel sinnvoller als in Zwang investiert werden. Schule und öffentliche Einrichtung haben es zum Teil wirklich nötig. Aber das kommt ja jetzt alles mit den tollen Konjunkturpacken. Bloß was kommt dann? Spätestens nach der nächsten Bundstagswahl muss das Geld wieder rein und dann kommt es knüppeldick. Die Pendlerpauschale wird ganz abgeschafft, der Freistellungsbetrag auf Kapitalerträge wird sehr wahrscheinlich noch einmal gesenkt werden, Rentner werden wieder mit Nullrunden abgestellt werden, die Einkommensteuer wird angezogen werden vielleicht ja auch der Soli zum Aufbau von insolventer Banken.
Des Weiteren sollte wir uns mal fragen was haben wir davon, dass wir Truppen in den Irak oder nach Afghanistan schicken? Nichts. Die Amies schon die beutet die Bodenschätze aus, wir spielen lediglich den Hampelmann für den Aufbau und Überwachung.
Ein weiteres Beispiel ist Umweltpolitik es gelabert und gelabter wir müssen was tun was tun. Aber wo ändert sich nichts? In der Politik! Die fahren weiterhin ihre dicke Autos die mehr las 20 Liter l im Stadtverkehr brauchen und das auch noch auf kosten der Steuerzahler. Privat können die Politiker das ja gerne machen, aber etwas vertreten nur weil es in Mode ist durch Konzerte oder anderen Veranstaltungen ist einfach nur lachhaft. Vielleicht sollte man auch mal nachdenken das einkommen eines Politikers zu beschränken. Er macht am wenigsten von allen Beamten bekommt soviel Geld wie mehre zusammen die im Gegensatz zu ihm auch arbeiten anstatt nur mit anderen über dusselige und unnötige Themen zu diskutieren. Hier kann man auch direkt an Sätzen bezüglich unserer Atompolitik. Eins waren führend auf dem Gebiet und hatte auch die höchsten Sicherheitsstandards, jedoch ist es ja so gefährlich und wurde die Mittel gekürzt, anstatt daran zuarbeiten und Regel anzupassen. Heute bezahlen wir bereits dafür durch hohe Energiekosten und Sicherer können wir uns dadurch auch nicht fühlen den unsere Nachbarstaaten errichten fast alle Atomkraftwerke und das auch in naher Umgebung.
So wie es eine Untergrenze für Löhne gibt sollte es auch eine Obergrenze geben. Zudem sollte es eine Regel geben, dass wenn ein Unternehmen ohne Entlassungen einen Gewinn von X % einfährt nicht einfach Arbeitskräfte entlassen können um diesen noch zusteigern. Noch unrealistischer Sind neben den Einkünften von Managern die Einkünfte von Fußballspielern und zum teil auch in anderen Sportarten. Die bekommen mehrere Millionen nur um einem dusseligen Ball auf einem 50x100 Meter großen Fläche hinterher zulaufen und in einen Kasten mit dem Fuß zu befördern. Auch hier wird der Steuerzahler vor allem auch die die mit dem Fußball nichts zu tun haben zur Kasse gebeten. Den bei Fußballspielen werden die Einsatzkräfte nicht von den Vereinen bezahlt sondern von Steuergeldern, während sich die Vereine die gesamten Erlöse aus der Partie einstreichen könne.
14:02
Hier wird mal wieder eines glas klar! Im September haben wir Bundestagswahlen. Fr. Z. wird sich danach wohl anderweitig umsehen müssen. Da sie ja in den vergangenen Jahren gezeigt hat, dass sie in der Lage ist ein Ministerium zu führen, wird ihr sicherlich ein entsprechender Posten in der Wirtschaft angeboten werden. Das Fr. Z. in diesem Zusammenhang Weitsichtigkeit beweist, ist doch nur menschlich! :-) Würden wir doch auch alle so machen. Die Pseudoeliten leben halt nicht wie wir! Sie leben im Schlaraffenland! Da fliegt einem alles nur so zu. nun steckt in dem schönen Wörtchen Schlaraffenland leider das Wort Raff. Und darum wird es auch nach der herbeigeredeten Finanzkrise erneut gehen. Diese Kunden können nicht anders oder besser gesagt: Raffgier ist geil!