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Doktorarbeit

Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

21.10.2012 | 18:55 Uhr
Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
Annette Schavan (CDU) muss sich in diesen Tagen viele Fragen gefallen lassen. Das gilt aber auch für die Uni Düsseldorf. Dort gibt es Wirbel um die Frage, wer Schavans Arbeit begutachten darf.Foto: dapd

Düsseldorf/Brüssel. ­  Im Streit um die Doktorarbeit der Ministerin wächst der Druck auf die Uni Düsseldorf. Der Vorsitzende des Promotionsausschusses hat die Dissertation Schavans geprüft - das vertrauliche Ergebnis wurde öffentlich gemacht.

Im Fall Annette Schavan wächst der Druck auf die Universität Düsseldorf . Wie der „Spiegel“ berichtet, war zunächst gar nicht vorgesehen, dass der Vorsitzende des Promotionsausschusses der Philosophischen Fakultät, Stefan Rohrbacher, selbst die Dissertation der Bundesbildungsministerin auf mögliche Plagiate un­tersucht. Vielmehr habe der Ausschuss dafür plädiert, die Erziehungswissenschaftlerin und ehemalige Lehrstuhlinhaberin Christine Schwarzer mit der Be­gut­ach­tung der Arbeit zu beauftragen. Schwarzer habe jedoch „aus persönlichen Gründen“ abgelehnt.

Rohrbacher hatte in einer 75-seitigen Analyse Schavan eine „leitende Täuschungsabsicht“ attestiert, was bereits vor einer ersten Beratung des Promotionsausschusses öffentlich geworden war. In Wissenschaftskreisen wird es als mindestens ungewöhnlich bezeichnet, dass der Vorsitzende eines Gremiums, das eine Empfehlung für die abschließende Entscheidung des Fakultätsrates über eine Aberkennung der Doktorwürde erarbeiten soll, eigenhändig die Erstbegutachtung vornehme.

Weitere Prüfung auf Plagiate soll fortgesetzt werden

Rohrbacher ist zudem als Professor für Judaistik nicht in Schavans Promotionsfach Pädagogik zu Hause. Ungewöhnlich sei auch, dass er bei seiner kleinteiligen Begutachtung im Stile der Plagiatsjäger im Internet vorgegangen sei. Gegen die Vorabveröffentlichung des vernichtenden Rohrbacher-Urteils ist die Uni Düsseldorf strafrechtlich vorgegangen. Die weitere Prüfung auf Plagiate soll dennoch fortgesetzt werden.

Kommentar
Betrug bleibt Betrug - von Wilhelm Klümper

Die FDP-Europaabgeordnete Koch-Mehrin fordert, bei Plagiaten über eine Verjährung zu diskutieren. Von wegen: Wissenschaftlicher Betrug bleibt auf immer Betrug. Alles andere wäre eine Bankrotterklärung der Wissenschaftswelt.

Der Düsseldorfer Uni-Rektor Michael Piper hat die Kritik am Vorgehen seiner Hochschule zurückgewiesen: „Weil es um eine verdiente Ministerin geht, sind die Maßstäbe plötzlich andere. Das hat nichts mit wissenschaftlicher Aufklärung zu tun“, sagte Piper der Süddeutschen Zeitung. Nach der Plagiatsaffäre des früheren Bundesministers Karl-Theodor zu Guttenberg habe sich der akademische Betrieb eigens strengere Richtlini­en gegeben. „Nun soll hinter diese Standards zurückgetreten werden“, kritisierte Piper.

Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin, der die Uni Heidelberg 2011 den Doktortitel entzogen hatte, sagte, es sei falsch, wenn Fälle wie der von Schavan „in der Öffentlichkeit mit Vorverurteilungen und ohne Kenntnis des Sachverhalts diskutiert werden. Ich habe großen Respekt davor, dass Frau Schavan um ihren Titel kämpft und nicht gleich zurücktritt.“

Koch-Mehrin spricht von Blockwart-Mentalität

Plagiatsaffäre
Schwere Vorwürfe aus der Politik gegen Uni Düsseldorf

Prominente CDU-Politiker werfen der Hochschule Dilenttantismus vor - oder Absicht, weil ein vertraulicher Bericht über die Plagiatsanschuldigung gegen Ministerin Schavan öffentlich wurde. Rektor Pieper sagt, die Unterlagen seien gestohlen worden - und verteidigt das Vorgehen der Universitätsgremien.

Koch-Mehrin, die bei der Europawahl 2009 FDP-Spitzenkandidatin war, kritisierte, dass Plagiatsvorwürfe anonym im Internet erhoben werden. „Es stört mich, dass im Schutz der Anonymität Beschuldigungen erhoben und Urteile gefällt werden“, sagt sie dem „Spiegel“. „Die Methoden in den einschlägigen Internetforen entspringen ei­ner Blockwart-Mentalität.“ Das In­ternet dürfe den Rechtsstaat nicht untergraben: „Wo soll das hinführen – werden im Internet bald Plagiatsvorwürfe gegen den unfreundlichen Chef erhoben oder gegen den Nachbarn, weil er die Hecke nicht geschnitten hat?“

Koch-Mehrin kündigte an, bei der Wahl 2014 nicht erneut für das EU-Parlament zu kandidieren. „Ich werde dann nicht wieder antreten“, sagte die Ex-Vizepräsidentin des Parlaments.

Tobias Blasius



Kommentare
23.10.2012
17:38
Wer zweifelt denn an den Plagiatsvorwürfe gegen Schavan?
von bb | #28

Frau (Noch-) Dr. Schavan hat gegen die Regeln verstoßen, soweit sind eigentlich alle einig. Mit welchem Recht soll sie anders beurteilt werden als andere Betrüger?
Wieso wird der Bote verurteilt, der die eindeutige Botschaft überbringt?
Wieso wollen manche Menschen betrogen und belogen werden?

OK, im Verfahren in DDorf scheint etwas schief gelaufen. Aber muss man bei Betrug(sverdacht) nicht erst den Arbeitgeber (also uns, das Volk) informieren und die Beschuldigte erst dann, wenn der Arbeitgeber (also wir für eine Bundesministerin) meint, dass der Fall übel genug ist?

Ich fühle mich von unseren Politikern derart belogen und betrogen, dass es nur richtig ist, jeden nachweisbaren Betrug zu veröffentlichen und die Betrüger zur Rechenschaft zu ziehen.


1 Antwort
Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
von Jorgel | #28-1

Wenn sich alle einig wären, brauchte man den Ausschuß der Uni-Düsseldorf nicht.
Und von welchem Boten reden sie? Doch wohl hoffentlich nicht von dem befangenen Vorsitzendes des Promotionsausschusses, der selbst das Gutachten geschrieben hat, das ihm und dem Ausschuß als Entscheidungshilfe dienen soll.

Im Übrigen wurde das Volk von Anfang an über die Vorwürfe und das Verfahren informiert. Das das Verfahren gründlichst schiefgelaufen ist, ist nicht die Schuld der Politik. Daran haben die prüfenden Professoren schon selbst Schuld.

Wenn sie dagegen einen nachweisbaren Betrug veröffentlich haben und den Betrüger zur Rechenschaft ziehen wollen, müssen sie sich schon gedulden bis die Herren Professoren (oder ein anderes Gremium) irgendwann zu Potte gekommen sind.

Davor sind sämtliche Anschuldigungen lediglich eine unzulässige Vorverurteilung. Deshalb sind sich längst nicht alle in der Bewertung dieses Falles einig. Da trifft eher das Gegenteil zu...

23.10.2012
15:37
Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
von Murphy07 | #27

Da traut sich keiner der ein Plagiat vorzuwerfen, allein aus der Tatsache heraus, daß sie Bundesministerin für Bildung ist und die Finanziellen Mittel für die Unis zuteilt. Jede Uni hat Angst Mittel zuverlieren und darum freut sich Madame und ist auf der sicheren Seite nach dem Motto " Mir kann nichts passieren" Das ist quasi eine Erpressung für alle Unis....Hätte sie Charakter wäre sie zurückgetreten oder hätte ihr Amt ruhen lassen, aber jetzt den Gutachter angreifen" unterste Kante" Der Parteivorsitzende der CDU BW ( Schwiegersohn von Schäuble ) verteidigt die nur, weil er bammel hat, das Schavan doch noch für den Bundesvorstand kandidiert..da will er nämlich rein. Nachtigall ick hör dir trapsen. Gerade der Strobl und seine konsorten haben ja auch bis zum Schluß den Mappus verteidigt und jetzt tun sie so, als hätten sie von gar nichts gewußt! Die halten die Leute für blöd und darum verteidigen sie jetzt die Schavan....Heuchler.......

5 Antworten
Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
von Jorgel | #27-1

Es trauen sich durchaus einige Leute Frau Schavan ein Plagiat vorzuwerfen. Sonst gäbe es nämlich das ganze Verfahren nicht. Von daher sind sämtliche Schlußfolgerungen, die sie auf dieser Aussage aufbauen schlicht unzutreffend...

Aber ein Vorwurf ist kein Beweis, ebenso wenig ein umstrittenes Gutachten, bei dem der Gutachter gleichzeitig der Vorsitzende des Prüfungsausschusses ist, was ihn in seinem Urteil befangen macht.

Offenbar sind die Leute, die ein anständiges Verfahren zur Prüfung der Vorwürfe fordern, für sie Heuchler. Aber sie sollten sich bewußt machen, dass der größte Heuchler derjenige ist, der jemand den er gar nicht kennt aus politischen Gründen vorverurteilt - und nicht mal das eigentliche Urteil des dafür zuständigen Ausschußes abwarten kann.

Herzlichen Glückwunsch, der Preis geht an sie...

Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
von meinemeinungdazu | #27-2

Schavan weiß am besten, ob und wie sie betrogen hat. Wenn sie Rückgrat hätte und konsequent wäre, zöge sie den entsprechenden Beschluss: Rücktritt! Er muss sowieso kommen.

@meinemeinungdazu
von Jorgel | #27-3

Offenbar wissen sie mehr als alle Anderen...

Wie wär`s, wenn sie die Unwissenden an ihren Informationen und Beweisen Teil haben lassen?

Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
von meinemeinungdazu | #27-4

#27-3:
Es ist immer noch bewiesen worden. Siehe Guttenberg, Koch-Mehrin und andere. Auch Schavan wird fallen. Dann erinnere ich Sie daran. Keiner saugt sich die Vergehen aus den Fingern, sondern aus der Arbeit.

@meinemeinungdazu
von Jorgel | #27-5

Ich sehe, sie haben sich nicht ausreichend mit dem Fall befaßt. Denn ansonsten wäre ihnen aufgefallen, dass ein grundlegender Unterschied zwischen ihren Fällen und dem von Frau Schavan besteht.

Denn alle bisherigen Fälle sind intensiv mit Hilfe des Internet geschrieben worden und Quellen wurden daraus zitiert. Die Doktorarbeit von Frau Schavan ist aber so alt, das sie gar nicht auf das Internet zurückgreifen konnte und sich sämtliche Quellen selbst aus entsprechenden Publikationen erarbeiten mußte. Von daher ist ein Vergleich mit den aufgehobenen Doktorarbeiten völlig daneben.

Da außerdem der Gutachtenschreiber in einer anderen Fachrichtung promoviert hat wie Frau Schavan und auch noch dem Promotionsausschuß vorsitzt, ist von wissenschaftlicher Seite inzwischen mehrfach fachliche Kritik an dem Gutachten geübt worden - und juristische Kritik wegen der unzulässigen Doppelfunktion.

Nur zu ihrer Erinnerung, das ist außerdem nicht der erste Fall in dem die Plagiatsjäger daneben lagen...

23.10.2012
11:29
Blamabel für Frau Schavan
von meigustu | #26

dass sie nicht über die Sache diskutiert sondern über eine Person.

Das Gutachten stimmt also - sonst müsste man nicht versuchen die Person die es erstellt hat fertig zumachen. Dann könnte man sachlich alles widerlegen was diese Person geschrieben hat.

1 Antwort
Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
von Vatrox | #26-1

Aha, weil der Gutachter nachweisbar Fehler gemacht hat, stimmt also das Gutachten. Da dies offenbar das einzige Argument für die Seriösität des Gutachtens ist, braucht sich Frau Schavan darüber wirklich keine Gedanken mehr zu machen...

22.10.2012
20:40
Blamabel
von weihnachtsmann78 | #25

Blamabel sind die Vorgänge an der Uni.

Ein Gutachter, der selbst dem Ausschuss vorsitzt und über ein evtl. einzuleitendes Aberkennungsverfahren beschließen soll.
Ein Gutachten als Entscheidungshilfe - dieses ersetzt nicht die Entscheidung des Ausschusses - welches "seltsamerweise" trotz "Vorsichtsmaßnahme" den Medien zugespielt wird.
Eine Uni, die mit Verspätung Strafanzeige stellt.
Ein Rektor, der von Maßstäben spricht obwohl Regeln und Maßstäbe seitens der Uni bzw. von deren Mitgliedern nicht eingehalten wurden.

Die Glaubhaftigkeit einer Entscheidung wird durch diese Vorgänge zweifelhaft.

Für alle Seiten wäre es vernünftig eine externe Begutachtung durchzuführen. Der Ausschuss selbst steht doch derzeit wohl in Verdacht das Gutachten den Medien zugeleitet zu haben (ein Mitglied des Ausschusses) - solange dieser Verdacht nicht ausgeräumt ist, kann der Ausschuss nicht "urteilen".

22.10.2012
17:45
Gut achten!
von wohlzufrieden | #24

Es gab schon mal Zweifel an einem Steuerfahnder, der Politikern und Millionären gefährlich werden konnte. Der wurde vom Amtsarzt für Geisteskrank erklärt.

2 Antworten
Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
von Hastalamuertesiempre | #24-1

Eiegtnlich waren es insgesamt 4 Bundesfinanzbeamten aus Frankfurt a. M., die 2001 "mafiöse Strukturen" im regierungskreis des Roland Koch (CDU) aufdeckten. Sie wurden strafversetzt, dann für psychologisch untauglich erklärt. Jedoch erstritt einer dieser 4 Steuerfahnder vor Gericht sein Gehalt und seinen Ruf zurück. Und was macht das Land Hessen bzw. die CDU-Politiker dort? Sie zahlten dem Mann, trotz Gerichtsurteil, bis dato keinen Cent zurück.

Diese Bananenrepublik ist längst dem Untergang geweiht und wenn die sozialen Unruhen endlich losgehen wenn der Kapitalismus trockenbrennt, dann verlassen die gleichen Politiker dieses Land wie Ratten das sinkende Schiff.

Rezzo Schlauch (der einstige Grünen-radikalo) arbeitet übrigens mittlerweile bei der EnBW als Vorstand.

lol

Hastalamuertesiempre | #24-1
von wohlzufrieden | #24-2

Danke für die Information!

22.10.2012
17:03
Ich hatte auch Zweifel an meiner Richterin vom Amtsgericht Bochum,
von vantast | #23

aber da habe ich keine Hoffnung auf ein gerechteres Urteil. Wenn die Universität jetzt ein Gremium einsetzen würde, wären wohl alle zufrieden, allerdings wäre es ein Vorteil für die Politikerin, denn die Uni möchte natürlich weiterem Ärger von CDU-Seite vermeiden.

22.10.2012
16:47
Der kürzeste Weg die angeblich falschen Vorwürfe
von pipapu | #22

zu entkräften ist doch, Frau Dr. Schavan nimmt sich ihre Doktorarbeiter wieder vor, prüft sie selbst und belegt, dass ihre Quellen korrekt wiedergegeben wurden. Sie kennt sich doch am besten in ihrer Arbeit aus! Oder etwa doch nicht?

Vielleicht hat sie ihre Zettelkästchen noch auf dem Speicher und bei Durchsicht ihrer Unterlagen kommt überraschend die Erinnerung auch zurück. Da braucht sie doch nicht noch einen Gutachter, der sich bei Null einarbeiten muß.

22.10.2012
16:40
speldorferin - #9 - Das wäre jetzt aber interessant zu wissen.
von TreuerLeser | #21

„Man stelle sich vor bei der Dr. -arbeit von Steinbrück wäre etwas anzuzweifeln“

Schreiben Sie.

Hat er etwa Ihren Unterbezirk besucht und dort von einer Doktor-Arbeit gesprochen?
Das wäre dann ja noch schlimmer als der Fall Schavan.

Nach allen mir vorliegenden Daten hat er nämlich nicht promoviert.

Zu Ihrer Information Zitat aus Wikipedia zu Peer Steinbrück (von mir nicht verifiziert):

„Das von Hans Oppermann geleitete altsprachliche Gymnasium Johanneum - Motto »Zukunft braucht Herkunft« - musste er wegen schlechter Noten verlassen. Er erlangte 1968 die fachgebundene Hochschulreife (Fachrichtung Wirtschaft) an der Staatlichen Handelsschule Am Lämmermarkt in Hamburg...

…Ab dem Sommersemester 1970 studierte er Volkswirtschaftslehre und Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wo auch Wolfgang Kubicki zu seinen Kommilitonen zählte. Das Studium schloss er 1974 als Diplom-Volkswirt ab.“

2 Antworten
Dr. Steinbrück
von knueppeljunge | #21-1

Man stelle sich aber mal vor, jemand würde die Doktorarbeit von Dr. Gertrud Steinbrück (hat 1978 promoviert) anzweifeln.

;-)

Vielleicht hat dies #9 gemeint?
Vielleicht findet sich ja dafür auch ein Plagiatsjäger. Die Dame ist schließlich im Schuldienst (Studienrätin) und hat ebenfalls Vorbildfunktion. :-)

Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
von speldorferin | #21-2

Bin weder in einem Unterbezirk oder Mitglied in einer Partei .
Das Beispiel Steinbrück war Allgemein, wie in dieser Bananenrepublik mit Politikern aus verschiedener Parteien umgegangen wird , ob das eine Doktorarbeit oder Bezüge aus Gastreden sind ,solange es dem Gegner schadet ist es O K ,bei eigenen Parteifreunden ist es nicht von Bedeutung ( siehe Herr Glos bei Günther Jauch , selten so einen Schwachsinn als Erklärung für Nebentätigkeiten gehört)
Danke trotzdem für die Aufklärung über den Werdegang von Herrn Steinbrück

22.10.2012
16:12
Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
von lyx7 | #20

Frau Koch-Mehrin äußert Kritik an Plagiatsjägern und Herr von und zu Guttenberg soll wieder als Politiker aufgebaut werden? Einfach nur noch peinlich. Politiker eben!

22.10.2012
15:45
Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
von TVtotal | #19

Ich/Wir als Arbeitgeber der Frau Schavan habe(n) ein Anrecht zu erfahren was da vor sich geht, daher ist die Veröffentlichung gut und richtig!

1 Antwort
Zweifel an Gutachter für Plagiatsvorwürfe gegen Schavan
von Jorgel | #19-1

Richtig, aber erst nach dem der Promotionsausschuss seine Arbeit getan hat. Denn durch die Vorabveröffentlichung des Gutachtens, das auch noch unzulässiger Weise vom Vorsitzenden dieses Ausschusses selbst vefasst wurde, kann der ganze Ausschuss als befangen gelten. Nicht umsonst hat die Uni-Düsseldorf Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Eine Steilvorlage für Frau Schavan die deshalb gerichtlich mit guten Chancen gegen eine evtl. Aberkennung ihres Doktortitels vorgegen könnte.

So blöd kann man doch nicht sein, wie die Professoren der Uni sich hier vorführen lassen müssen...

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