Zwei Terrorverdächtige in NRW gefasst

An Rhein und Ruhr..  Der Generalbundesanwalt hat in Herford und Mönchengladbach zwei weitere mutmaßliche islamistische Terroristen festnehmen lassen. Die 26 und 27 Jahre alten Syrien-Rückkehrer Mustafa C. und Sebastian B. wurden gestern von Spezialeinheiten in ihren Wohnungen gefasst. Die beiden Deutschen sollen 2013 über die Türkei nach Syrien ausgereist sein, sich einer paramilitärischen Ausbildung unterzogen und später der Dschihadisten-Miliz „Islamischer Staat“ angeschlossen haben. Konkrete Anschlagspläne für Deutschland hegten sie offenbar nicht. NRW-Innenminister Ralf Jäger lobte die wachsame Zusammenarbeit von Bund und Ländern gegenüber dem islamistischen Terror und kündigte überraschend die Neueinstellung von 385 zusätzlichen Beamten für Polizei und Verfassungsschutz bis 2017 an. Ab sofort werde damit begonnen, Spezialisten für Observation, Analyse und Fahndung zusammenzuziehen. Bereits am 10. Januar war ein Syrien-Heimkehrer in Dinslaken gefasst worden.

Auch in Kassel wurden gestern die Wohnungen von drei mutmaßlichen Islamisten in Kassel durchsucht worden. Gegen die drei Beschuldigten wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt.