Das aktuelle Wetter NRW 5°C
Verkehr

Zahl der Verkehrstoten in NRW auf Tiefstand

22.01.2013 | 17:06 Uhr
Zahl der Verkehrstoten in NRW auf Tiefstand
Der nächste Blitz-Marathon an Rhein und Ruhr ist noch nicht terminiert, soll aber auf jeden Fall in der ersten Jahreshälfte über die Bühne gehen.Foto: Knut Vahlensieck

Düsseldorf.   Seit 60 Jahren wird die Verkehrsunfallstatistik geführt – nun meldet das nordrhein-westfälische Innenministerium, dass noch nie so wenige Menschen auf den Straßen an Rhein und Ruhr starben. Und: Rasen ist nach wie vor bei jedem dritten Opfer die Unfallursache. Dem will das Land mit weiteren Kontrollaktionen beikommen.

Die Zahl der Verkehrstoten auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen ist um 17 Prozent auf einen historischen Tiefstand gesunken. Nach Angaben des Landesinnenministeriums starben im vergangenen Jahr 526 Menschen; das seien 108 weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der Schwerverletzten (12 678 Menschen) ging demnach im Vorjahresvergleich deutlich zurück – um 8,6 Prozent. Einen Anstieg verzeichnete die Statistik allerdings bei den getöteten Radfahrern. Deren Zahl stieg von 69 auf 81.

Innenminister Ralf Jäger (SPD) mahnte angesichts nahezu gleichbleibender Unfallzahl (574 151 Karambolagen), dass nach wie vor pro Woche zehn Menschen auf NRW-Straßen sterben.

Obwohl die Todesursache Raserei deutlich zurückgeht, ist nach wie vor jeder dritte Verkehrstote an Rhein und Ruhr auf zu schnelles Fahren zurückzuführen. Jäger kündigte weitere Kontrollen an. Vom fast schon gewohnten Dreimonatsrhythmus für den Blitz-Marathon rückt NRW allerdings ab. Nachdem zuletzt im Oktober länderübergreifend Jagd auf Raser gemacht worden war, gibt es nach Angaben eines Ministeriumssprechers bislang keinen neuen Termin. Klar sei nur, dass es auf jeden Fall in der ersten Jahreshälfte eine Tempomess-Aktion geben werde.

Michael Minholz

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7510897/create

Umfrage
Michail Gorbatschow ist in einer Umfrage in Russland zum unbeliebtesten Kremlherrscher der Geschichte gewählt worden. Beliebter waren Wladimir Iljitsch Lenin, Josef Stalin und Leonid Breschnew. Wen mögen Sie am liebsten?

Michail Gorbatschow ist in einer Umfrage in Russland zum unbeliebtesten Kremlherrscher der Geschichte gewählt worden. Beliebter waren Wladimir Iljitsch Lenin, Josef Stalin und Leonid Breschnew. Wen mögen Sie am liebsten?

 
Fotos und Videos
Karikatur vom Tage
Bildgalerie
Politik
Altkanzler wird geehrt
Bildgalerie
Helmut Kohl
Prinz Harry in den USA
Bildgalerie
Prinz-Besuch
Trauer um Margaret Thatcher
Bildgalerie
Begräbnis
Aus dem Ressort
EU-Gipfel kippt Bankgeheimnis - auch Konzerne im Visier
Steuerflucht
Jahr für Jahr gehen der EU durch Steuertricks eine Billion Euro verloren. Nun sollen Steuerbetrüger in Europa keine Chancen mehr haben. Der EU-Gipfel einigt sich auf einen Zeitplan. Auch internationale Konzerne wie Apple sollen unter Druck geraten.
Angela Merkel bleibt für "Forbes" mächtigste Frau der Welt
Forbes-Liste
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist vom Wirtschaftsmagazin "Forbes" zur mächtigsten Frau der Welt gewählt worden. Damit führt Merkel die Liste bereits zum dritten Mal in Folge an. Damit liegt sie deutlich vor US-Präsidentengattin Michelle Obama und der früheren US-Außenministerin Hillary Clinton.