Worauf Eltern im Netz achten sollen

Das Internet ist nach einer neuen Studie längst im Alltag kleiner Kinder angekommen und wird sogar von jedem zehnten Dreijährigen genutzt.
Das Internet ist nach einer neuen Studie längst im Alltag kleiner Kinder angekommen und wird sogar von jedem zehnten Dreijährigen genutzt.
Foto: getty
Was wir bereits wissen
Eltern sollten bei Webseiten zumindest ein paar Dinge überprüfen, bevor der Nachwuchs darauf surfen darf. Martin Müsgens von der EU-Initiative "Klicksafe" nennt die wichtigsten Kriterien.

- Der erste Blick geht ins Impressum. Wer steckt hinter der Seite, wer ist daran beteiligt?

- Werbefreie Seiten sind immer besser, vor allem bei Kindern im Vorschulalter. Falls Werbung geschaltet wird, prüfen Eltern, was es für Werbung ist und besprechen mit den Kindern, was passiert, wenn man etwa auf einen Werbebanner klickt. Eine klare Trennung von Inhalten und Werbung muss zu erkennen sein.

- Sind Foren und Chats in die Seite eingebettet, müssen sie moderiert sein. Wichtig ist außerdem, Personen blockieren und melden zu können. Dafür schauen die Eltern, ob es einen Meldebutton gibt.

- Gibt es Gewinnspiele, die darauf abzielen, an persönliche Daten zu kommen?

- Die Bildsprache ist wichtig. Gute Kinder-Webseiten präsentieren sich über Bilder und haben ausreichend große Buttons.

- Gut ist, wenn die Webseite noch einmal einen gesonderten Bereich für Eltern hat, der über das Angebot informiert.

Folgende Beispiele nennt "Klicksafe" als passende Angebote:

Kinder im Vorschulalter
www.kikaninchen.de, www.ampelini.de

Kinder im Grundschulalter
www.internet-abc.de, www.blinde-kuh.de, www.seitenstark.de

Zehn bis 13 Jahre
www.frag-finn.de, www.handysektor.de, www.hanisauland.de, www.chatten-ohne-risiko.net/teens


Unter www.klick-tipps.net/erwachsene/top-100-kinderseiten finden Eltern eine ganze Liste von Kinderseiten.