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Piratenpartei

Wirbel um "Emma"-Verbrennung durch Piraten

22.12.2011 | 16:29 Uhr
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Wirbel um "Emma"-Verbrennung durch Piraten
Die Piraten sorgen mit einer Protestaktion gegen die Zeitschrift "Emma" für kontroverse Diskussionen: Sie haben eine "Emma"-Ausgabe verbrannt.Foto: dapd

Berlin.  Sie wollten gegen einen Artikel in der feministischen Zeitschrift "Emma" protestieren und sind vielleicht ein wenig übers Ziel hinausgeschossen: Piraten haben eine Ausgabe der Zeitschrift verbrannt. Das Foto wurde bei Twitter veröffentlicht und löste eine kontroverse Diskussion aus.

Mit einer Protestaktion gegen die feministische Zeitschrift "Emma" haben Anhänger der Piratenpartei im Internet eine kontroverse Debatte ausgelöst. Nachdem auf einem Twitter-Profil das Foto einer brennenden Ausgabe der "Emma" veröffentlicht worden war, äußerten zahlreiche Twitter-Nutzer ihre Kritik an der Aktion. "Textverbrennung in diesem Land ist ja nun kein Fettnäpfchen mehr. Das ist ein Skandal", hieß es in einem Beitrag.

Auslöser der Debatte war der Artikel "Frauen im Boot bringen Unglück!" in der aktuellen "Emma"-Ausgabe. Darin werden die Piraten als verschworene Männergemeinschaft beschrieben, in der Frauen nicht gewollt sind. Ein Piratenmitglied schrieb, der Text sei "ein manipulativer und armseliger Artikel, dessen einziges Ziel es ist, die Piratenpartei mit allen Mitteln zu diskreditieren". (dapd)

Kommentare
03.01.2012
15:44
Wirbel um Emma-Verbrennung
von carlotarrasqua | #11

@Rollostein: Recht haben sie. Bedrückend und beängstigen, wie diese Typen(Proanonymus) sich schon ausdrücken. keinen Zentimeter den Leuten, die mit ihrem Einheisbrei-Gendergewäsch schon lange sich und anderen in die Tasche lügen. Das mit den Schmarotzerstellen als Beauftragte ist mir auch schon aufgefallen. Im Öffentlichen Dienst hängen sie zu tausenden, hochbezahlt mit 4-5000 € Gehältern und unterlaufen und unterhöhlen den eigenen Staat, der sie so propper ernährt. Die Grünen haben schon ein Art Vor-Diktatur errichtet, die mit Angst arbeitet. Ohne Angst zu schüren hätten sie viel weniger bis kaum, Anhänger. Ich glaube die treibenden Kräfte dahinter sind die bei Emma hochgekommenen Kampf-Amazonen, die keinen Frieden wollen. Die Männer um sie herum sind allesamt Verräter am Mannsein!

24.12.2011
08:59
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #10

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

2 Antworten
Wirbel rum… Moderator
von Proanymous | #10-1

(OT) Passt!

Was ist das denn jetzt?
von Proanymous | #10-2

Habe eben einige Kommentare geschrieben, die jetzt ganz plötzlich verschwunden sind…! Was soll das?

24.12.2011
07:06
Wirbel um … ooops, verbrannt.
von Proanymous | #9

Ich denke dieses Thema wird künstlich hochgedrückt. Die eigentlichen Irritationen liegen einige Phasen dahinter. Der Aktionismus in dieser Tat soll imo, ähnlich wie das provozierte Sprengen von mutmaßlichen Lawinen, dazu dienen Dispute auszulösen welche von zB. RolloStein (#8) und NetReaper (#5) obsessiert werden. Sozusagen ein "troyanisches EMMA-Pferd"…

Sicher gibt es einen sehr hohen Diskussionsbedarf bzgl. Gender-Balancing… da beist die Maus keinen Faden ab. Jedoch denke ich das man auch den "alten" Werten Zeit geben muss sich gebührend zu verabschieden. Angemessen trauern… auch wenn der Grund zur Trauer aus heutiger Sicht, die der Generation "Millenium" so eigen ist, eher viel Ironie und Sarkasmus enthält.

Ich bin mir sicher das in ein paar Jahren Parteien wie die Piraten durchaus ihre Erleuchtung in Sachen Gender-Balance gefunden haben werden. Wie gesagt… es braucht seine Zeit, Doctrine der letzten Jahrhunderte aus dem gefestigten "Selbst" und dem "kollektiven Ich" zu entlassen.

Diese Inspiration sollte sich auch EMMA nicht verwehren… wenngleich die Fülle an emanzipativer Verantwortung um vieles größer erscheint. Die Revolution der Gedanken und Taten führen früher oder später jeden intelligenten Weg zusammen. Der Disput ist der Weg, die gemeinsame Kraft das Ziel!

24.12.2011
02:10
Emmaverbrennung wäre eine gute Idee (wenn es denn ernst zu nehmen wäre)
von RolloStein | #8

Wer hat denn bitte die EMMA tatsächlich verbrannt?

Aber es ist eine koole Idee, weil es nämlich sozusagen Post-Betroffenheit ist, weil wir um die Konnotation von Bücherverbrennungen in unserem Lande wissen, können wir es wieder tun als Zitat, als Kriegserklärung an das Gender-Establishment, das unser Land in der Hand hat, und meint eine junge Partei diffamieren zu müssen, weil die Frauen nicht ausreichend ihren **** hoch kriegen um sich politisch bei uns zu engagieren. Nein, Geschlechterpolitik und das Streben nach Macht nach geschlechtsbezogenen Kriterien muss ein Ende nehmen. Hauptberufliche Frauenbeauftragte in jeder Behörde und die Gedönsministerien gehören abgeschafft, die Diskriminierung von Männern beim Staat muss aufhören, ebenso wie das Gendern von Texten an Universitäten. Das ist unser Markenkern gegenüber den Grünen, kein Fuss breit den Genderisten! Generisten sollten vom Verfassungsschutz beobachtet werden, denn ihr Ziel ist die Unterwanderung unseres Staates und die Schaffung von Pöstchen für ihresgleichen, auf denen sie ihre Ideologie weiter verbreiten können. So eine Art politische Tupperparty, das Gendermainstreaming.

23.12.2011
13:45
@NetReaper oder Markwort gib mir mal Fakten, Fakten, Fakten bevor so ein Müll verbreitet wird.
von Sahneschnittchen | #7

NetReaper, Ich kann Deinen Unmut nachvollziehen. Bis auf die gelebte Persiflage von Fakten-Journalismus namens Focus und jetzt auch der Westen.de hat bisher keine halbwegs ernst zunehmende Presse diese Meldung veröffentlicht. Alle anderen Print- sowie Onlinemedien verhalten sich erstmal reseviert bezüglich dieser von Focus (Burda Verlag und aktive Kooperation zur INSM) gepushten Story. Und selbst wenn irgend jemand da die Emma Ausgabe verbrannt hat, bedeutet es noch lange nicht, dass diese Aktion von der Piratenpartei iniziert wurde. Sollte es doch so sein (was ich nicht glaube), dann lieber NetReaper war es halt eine dämliche Aktion.

P.s Ich bin kein/e Pirat/in, aber Schwarzer nervt mich trotzdem :-)

23.12.2011
13:33
Wirbel um
von Proanymous | #6

Manchmal ist es einfach besser geschlossen in schallendes Gelächter auszubrechen, als auf so eine (sry) Knartzbratzen-Mimimi einzugehen.

Ach ja… schon immer wurden gerne "alte" Werte verbrannt, um mit der Asche Neues zu düngen. Optimismus ist eine Waffe!

Also Bitte, Lachen macht gesund… :D

23.12.2011
12:11
Woher bezieht DerWesten seine vermeintlichen Fakten?
von NetReaper | #5

Ich habe gerade auf die Aktive Mailingliste der Piraten folgendes geschrieben. Es ging um den entsprechenden Focus-Artikel, lässt sich aber auch auf diesen Artikel übertragen:

=====================================

Ich habe ein Bild gesehen, auf der eine Frau offenbar die Ausgabe verbrannt hat. Jetzt meine Fragen:

* Woher weiß der Focus, dass diese Frau zu den Piraten gehört?
* Ist diese Frau überhaupt bei den Piraten?
* Kennt Jemand überhaupt diese Frau?
* Wer hat dieses Foto zuallererst veröffentlicht?

Und schließlich:
* Wer profitiert davon, dass dieses Foto existiert? (Cui Bono?)

Schon mal darauf gekommen, selber zu denken?
Ich halte mich an die Fakten, die ich bisher kenne:

1. Ich weiß nicht, wer die Person ist. Mir konnte bisher Niemand sagen, ob sie eine Piratin ist.
== Bis zum Beweis des Gegenteils darf Niemand etwas anderes annehmen.
2. Der Vorfall und die damit zusammenhängende Meinungsmache drängt die Piraten in die Defensive.
== Emma und ihr extremistischer Schmähartikel sind auf einmal kein Thema mehr, sie profitieren davon.

In der aktuellen Lage sieht es so aus:
Die Meldung "Piraten verbrennen emma-Ausgabe" ist eine Ente. Und ich erwarte von den Piraten und vom Vorstand, dass das auch so kommuniziert wird. Distanzieren sollten wir uns von Leuten, die die Zeitschrift verbrannt haben und noch viel mehr von den Leuten, die uns das anhängen wollen.

22.12.2011
19:40
Coole Aktion! :-)
von Horst1981 | #4

Die BHs mussten auch brennen, endlich streifen Piratinnen ihr Emmakorsett ab!
Grandios :-)

22.12.2011
18:29
Überbewertet
von StephanR | #3

Die Piraten-Partei wird jetzt genau so überbewertet wie die Zeitschrift "Emma" schon immer. So etwas nennt man Grabenkämpfe. Wie wäre es denn einfach mit einer aufgezwungenen "Frauenquote" bei den Piraten?

Ach ja, hat "Emma" eine Männer-Quote?

22.12.2011
17:54
Das ist doch ein weiteres gutes Beispiel zum Thema Offenheit
von xxyz | #2

Die Piraten haben einen coolen Namen und wollen alles Mögliche frei zur Verfügung stellen. Das gab in Berlin, das seit Jahren schon auf Kosten der Rest der Republik lebt, Stimmen und damit warme Parlamentsposten.
Diese Posten wollen jetzt viele andere auch haben und stürmen deshalb in diese neue Partei. Dass da Werte wie Freiheit, Offenheit auf der Strecke bleiben ist klar.
Auch bei Grünen werden in BW die Atomkraftwerke nicht abgestellt. Schließlich muss man nach der Poltikkarriere versorgt werden.

1 Antwort
Wirbel um
von Proanymous | #2-1

Immer diese zwei-dimensionalisierten (Bioüberleben/territoriales Behaupten) Aussagen… das ist so Rechts, wie der Standstreifen links ist. Geisterfahrer oder Reaktionär?

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