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Interview

Wie Katrin Göring-Eckardt auf Glaubwürdigkeit setzen will

26.12.2012 | 16:10 Uhr
Katrin Göring-Eckardt. Der Wahlkampf wird das nächste Jahr auch ihren Alltag bestimmen. Die Frau aus Thüringen ist unter den Spitzen-Grünen der pastorale Typ.Foto: dapd

Berlin.   Die Spitzenkandidatin der Grünen ist für die Öffentlichkeit der pastorale Typ. Seit 2005 ist sie Vizepräsidentin des Bundestages. Privat schätzt es Katrin Göring-Eckardt sehr, immer wieder auf den Boden der Realität zu kommen. Die Kinder, der Kontakt zu anderen Eltern, habe sie regelmäßig geerdet. 2013 wird auch für sie ein anstrengendes Jahr.

Mehrmals in der Woche geht sie jobben, „um Ruhe zu finden“., erzählt Katrin Göring-Eckardt, die Spitzenkandidatin der Grünen, beim Besuch im Berliner Büro der WAZ-Gruppe. Wenn sie dies auch im Wahlkampf durchhalte, „dann war das ein gutes Jahr“. Die 46-Jährige wurde im November durch Urwahl der Partei neben Jürgen Trittin zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2013 nominiert.

Unter den Spitzenkandidaten ist die Grüne der pastorale Typ. Ein Gespräch über die Kraft, die in der Ruhe liegt, und über Glauben in der Politik.

Frau Göring-Eckardt, im Wahljahr lassen Sie Ihr Amt als Präses der Synode der Evangelischen Kirche ruhen. Warum eigentlich?

Katrin Göring-Eckardt: Ich habe darum gebeten. Ich wollte nicht, dass sich die Leute bei jeder Äußerung fragen, ‚Sagt das jetzt die Politikerin oder die Kirchenfrau?’ Gleichzeitig ist die Evangelische Kirche eine, die bewusst will, dass Christinnen und Christen sich in die Politik einmischen.

Katrin Göring-Eckardt

Ihr Vorsatz für 2013?

Göring-Eckardt: Das klingt vielleicht pathetisch, aber ich wünsche mir, dass ich im Wahlkampf erkennbar bleibe als die, die ich bin.

Wie wichtig wird Glaubwürdigkeit im Wahlkampf?

Göring-Eckardt: Glaubwürdigkeit wird eine entscheidende Rolle spielen. Das heißt auch, nicht immer auf alles eine fertige Antwort zu haben, sondern mit den Bürgerinnen und Bürgern in einen Dialog über die besten politischen Konzepte zu treten.

Warum besitzen ostdeutsche ­Protestanten wie Angela Merkel, Joachim Gauck und Sie ein so ­starkes politisches Durchsetzungsvermögen?

Göring-Eckardt: Tja… (Pause). Vielleicht liegt es an der Arbeit in der evangelischen Kirche in der DDR. In den Synoden konnte man freier diskutieren, und schon mal Demokratie lernen.

Porträt vom 3.11.2011
Die fromme Grüne

Wenn am Sonntag die Synode der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) zu ihrer Tagung in Magdeburg zusammentrifft, steht sie ganz vorn bei allen Beratungen: Als Präses der Synode wird Katrin Göring-Eckardt dieses Kirchenparlament durch alle basisdemokratisch bedingten Turbulenzen leiten.

Ich wollte mich jedenfalls immer schon einmischen. Es gab sogar eine ganz kurze Phase, wo ich in Konfrontation zu meinem Vater überlegt habe, in die Partei einzutreten, um von innen zu verändern. Das war aber sehr schnell vorbei…

Welche Rolle spielt Ihr Glaube im politischen Alltag?

Göring-Eckardt: Also, es nicht so, dass ich morgens meinen Bibelvers lese und weiß, wie ich nachmittags abstimmen muss. Im Gegenteil: Als ich, die ostdeutsche Pazifistin, 1999 über den Militäreinsatz im Kosovo abstimmen musste, war das für mich nicht einfach ein Gegensatz. Für mich war es die schwerste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Am Ende hat mich ein Flüchtling beeinflusst, der in unserer Nähe wohnte und sagte: ‚Wenn ihr uns im Stich lasst, dann bedeutet das für uns den Tod.’

Ist die Pazifistin abgestumpft?

Göring-Eckardt: Es ist einfacher, Pazifist zu sein, wenn man keine Entscheidungen in der Regierung treffen muss.

Sind gläubige Politikerinnen und Politiker besonnener?

Göring-Eckardt: Nein, aber es ist beruhigend zu wissen, dass es etwas Größeres gibt als das, was uns als Politiker gerade umtreibt. Und wir können sonntags in die Kirche gehen und eine Stunde lang Dinge tun, die uns immer wieder zur Besinnung bringen.

Ihr Etikett lautet: christlich und wertkonservativ. Auch: Feministin?

Göring-Eckardt: Ja. Der springende Punkt war die Frauenquote. Nach 1989, bei den Verhandlungen zwischen Bündnis 90 und den Grünen, dachte ich noch: Quote? Ist das nötig?! Ich war sicher: Gute Frauen setzen sich durch. Ein dreiviertel Jahr später war ich vehement für die Quote

Ihre Söhne sind 1989 und 1991 geboren, da waren Sie Anfang zwanzig. Haben Sie je gedacht: Ohne die Kinder hätte ich mehr Beinfreiheit?

Göring-Eckardt: Sicher, ich war oft hin- und her­gerissen. Und ein schlechtes ­Gewissen den Kindern gegenüber kenne ich auch. Aber ich war immer heilfroh, Mutter zu sein.

Sozialpolitik
Göring-Eckardt hält nichts von CDU-Plänen für Mütterrente

Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hält nichts von Plänen der CDU-Frauen, die Renten für Mütter aufzustocken, die vor 1992 Kinder bekommen haben. Man könne nicht „falsche Familienpolitik im Nachhinein durch eine andere Rentenpolitik korrigieren“.

Das hat mich immer wieder auf den ­Boden der Realität geholt. Beim ­Elternabend, zum Beispiel, merkt man ja sehr gut, welche Probleme auch noch anstehen. Es hat mir jedenfalls gut getan, dass ich an den Wochenenden nicht zwei Tage Wellness gemacht habe, sondern drei Tage Familienprogramm.

Mit Ihnen an der Spitze können auch Leute ihre Partei wählen, die ihr noch nie grün waren – so die Hoffnung. Was sind das für Leute?

Göring-Eckardt: Das sind oft wertorientierte, aber auch sehr engagierte Menschen. Sie wollen die Schöpfung bewahren, aber auch Verantwortung für ihre Nachbarn übernehmen – im eigenen Viertel und am anderen Ende der Welt. Für diese Menschen bin ich offenbar vertrauen­erweckend und glaubwürdig.

Wieso gerade Sie?

Göring-Eckardt: Nicht nur ich, aber ich spreche ­vielleicht Leute an, die mit der ­Geschichte der Grünen fremdeln. Ich war nicht vor 1989 in Westdeutschland und ich habe ­bestimmte Konflikte dort nicht ausgetragen.

Meldung vom 11.11.2012
Göring-Eckardt und Trittin - das neue Traumpaar der Grünen

Die Parteibasis der Grünen hat entschieden: Zur Bundestagswahl treten Jürgen Trittin, der altgediente Partei-Zampano aus dem Westen, und Katrin Göring-Eckardt, Abgeordnete und Kirchenpolitikerin aus dem Osten, an. Ob Claudia Roth erneut als Vorsitzende kandidiert, ist offenbar nicht sicher.

Aber auch in NRW sind wir zu 50 Prozent wegen der Sozialpolitik gewählt worden. In Baden-Württemberg war das ähnlich, in Schleswig-Holstein haben wir Wahlen mit dem Begriff Heimat gewonnen. Und auch meine Wahl steht dafür.

In NRW schaut man mitunter ­neidisch auf den Aufbau Ost, während im Revier Städte verfallen. Wäre es nicht längst Zeit für einen Aufbau West?

Göring-Eckardt: Natürlich gibt es im Osten Städte, denen es richtig gut geht, aber auch Bereiche, wo die Arbeitslosigkeit höher ist als in Teilen des Ruhrgebiets. Wir brauchen künftig aber weder den Aufbau West noch Ost. Wir müssen einzelne Regionen fördern, die im Umbruch sind.

Und wir müssen den Kommunen helfen. Es kann nicht sein, dass sie immer weniger finanziellen Spielraum haben und immer mehr Aufgaben bekommen. Wir wollen sie entlasten, gerade dort, wo sie durch steigende Sozialausgaben überproportional belastet werden. Denn nur starke Kommunen garantieren ein gutes Leben vor Ort.

Was haben Sie, was Claudia Roth nicht hat?

Göring-Eckardt: Von mir heißt es immer, ich sei ganz ruhig. Claudia Roth ist leidenschaftlich – zumindest, was ihre Auftritte angeht. Aber man kann sich auch mit Ruhe durchsetzen.

Über 60 Prozent der jungen Wähler wünschen sich Angela Merkel als Kanzlerin. Was ist da los?

Göring-Eckardt: Sie wirkt glaubwürdig und volksnah und vermittelt den Eindruck, sich zu kümmern. Dabei ist ­allerdings viel Schein statt Sein, das werden wir im Wahlkampf deutlich machen.

Julia Emmrich



Kommentare
28.12.2012
13:01
Wie Katrin Göring-Eckardt auf Glaubwürdigkeit setzen will
von kuba4711 | #17

Glaubwürdigkeit und Katrin Göring -Eckardt schließen sich gegenseitig aus.
Und es ist dieser Weichspül - Journalismus mit weichgespülten ,pseudo - kritischen Fragestellungen ,die solche Polit - Scharlatane, wie diese Frau sie exemplarisch vertritt ,überhaupt erst hochkommen läßt.
@ 13 Mit - Kommentator worldsaway hat diese Zeitgenossin aus der ehemaligen DDR exakt beschrieben ,was ihr bisheriges Tun und Unterlassen im Reichstag zu Berlin unter Gas - Gerd betrifft ;wie auch in welchen Kreisen diese Frau zu verkehren pflegt.
Die Mitgliedschaft in der Atlantikbrücke als Organisation ,welche die aussenpolitische Ausrichtung von Deutschland im Sinne der USA garantieren soll ,die spricht da Bände.
Bezeichnend aber auch die Unfähigkeit der Mitkommentatoren dies zur Kenntnis zu nehmen und mal darüber zu diskutieren ,wie all diese nachprüfbaren Tatsachen mit dem Begriff der Glaubwürdigkeit in Einklang zu bringen ist.
Diese Grünen kann man vergessen.

27.12.2012
22:50
xxyz | #15
von schRuessler | #16

Was Sie glauben, ist relativ irrelevant. Bei allen Wahlanalysen ist das Thema immer wieder an erster Stelle genannt worden.

Und schön, dass Sie wikipedia lesen können. Aber was ändert das an meiner Frage? Werden denn Theologen ohne akademischen Abschluss in der freien Wirtschaft benötigt?

27.12.2012
22:38
Wie Katrin Göring-Eckardt auf Glaubwürdigkeit setzen will
von xxyz | #15

@#14:
Ich glaube nicht, dass das wirklich einen Wähler interessiert hat. Politiker haben immer viele Optionen, damit sie weich fallen, falls etwas schief geht.

Lt. Wikipedia hat sie ja gar keinen akademischen Theologie-Abschluss.
Ist das richtig?

27.12.2012
22:25
xxyz | #12
von schRuessler | #14

Die Frage, ob Röttgen nach der Wahl nach NRW geht, war die alles beherrschende Frage im letzten Wahlkampf.
Aber das ist ja auch nicht das Thema hier. Es ging um den absolut unzutreffenden Vergleich von albertus28 | #10.

Aber zu Ihrem letzten Satz:
Warum hätte Frau GE in die freie Wirtschaft gehen sollen? Hat sie nicht Theologie studiert? Theologen werden ja in der freien Wirtschaft händeringend gesucht, oder wie?

27.12.2012
21:40
Wie Katrin Göring-Eckardt auf Glaubwürdigkeit setzen will
von worldsaway | #13

Göring-Eckardt wollte schon zu Gaz-Gerds Zeiten die solidarischen Renten- und Pflegeversicherungen komplett zugunsten privater Versicherungen abschaffen. Sie ist Mitglied der neokonservativen Lobbyorganisation Atlantikbrücke. Sie hat den weiteren Abbau sozialer Sicherungssysteme zur Senkung der Arbeitgeberbeiträge zu Sozialversicherungen und zur Maximierung von Konzergewinnen gefordert. Sie ist eine marktradikale und sozialdarwinistische Marionette von Wirtschaftslobbyisten im Schafspelz. Glasubwürdigkeit ist das Gegenteil von dem was Göring-Eckhardt ist.

27.12.2012
21:18
Wie Katrin Göring-Eckardt auf Glaubwürdigkeit setzen will
von xxyz | #12

@#11
Röttgen hat es einfach nicht geschafft, dem Wähler zu vermitteln, warum er gewählt werden soll. Statt klassische CDU Themen wie innere Sicherheit, Wirtschaft etc. zu vertreten, hat er die SPD-Themen kopiert. Da ist das Original glaubwürdiger. Und unsere kraftlose MP kann sehr schön die Versteherin spielen. Dass sie nichts tut und die Minister nur fordern, statt zu handeln, zeigen die letzten Jahre.

Die schwache Innnen- und Wirtschaftspolitik der Regierung wurde nie angegeriffen.

Röttgen war einfach nicht wählbar. Das Rettungsseil Richtung Berlin war aus meiner Sicht eher eine Nebensache.

Frau G-E setzt auf Glaubwürdigkeit und spricht von sozialen Themen, lässt aber die Rentnerinnen, die in der typischen Ein-Verdiener-West-Familie lebten, im Regen stehen, weil sie lieber staatliche Kindererziehung und arbeitende Frauen mag. Einen Job in der freien Wirtschaft wollte sie wohl doch nicht machen. Nach dem Mauerfall hätte sie sich ja in der Wirtschaft beweisen können.

1 Antwort
Wie Katrin Göring-Eckardt auf Glaubwürdigkeit setzen will
von buntspecht2 | #12-1

@11-1Die mit dem Heiligenschein arbeiten ?

27.12.2012
20:55
albertus28 | #10
von schRuessler | #11

Der Vergleich ist absurd.
Frau Göring-Eckardt ist Politikerin, Bundestagsvizepräsidentin und nur nebenbei "Ober- Protestantin".
Es handelt sich da nicht um einen sicheren Job, auf den sie sich im Fall einer Niederlage wieder zurückziehen könnte.

Im übrigen habe ich das Problem Röttgen auch nie verstanden. Dass konservative Wähler Röttgen nicht gewählt haben, nur weil er im Falle einer Niederlage Bundesminister bleiben wollte, und sie damit den Wahlsieg von Frau Kraft ermöglicht haben, entbehrt nicht einer gewissen Komik.


27.12.2012
18:43
Wie Katrin Göring-Eckardt auf Glaubwürdigkeit setzen will. Ist sie nicht niedlich und schaut so treuherzig ?
von albertus28 | #10

Nun denn,liebe Jutta Emmrich, die Katrin ist in der Tat herzallerliebst und fromm und glaubwürdig und vertrauenserweckend und was auch immer sie durch Ihre Stichworte von sich selbst schon in peinlicherweise von sich erzählen durfte.
Wie wäre es denn mal mit der Frage nach der Glaubwürdigkeit zum"Ruhen des Amtes" gewesen ? Heißt doch nur ,sicherheitshalber ,wenn nicht klappt,bin ich wieder Ober- Protestantin.
Sie erinnern sich an den Medien-Orkan bei der Causa Röttgen ?

27.12.2012
18:33
Wie Katrin Göring-Eckardt auf Glaubwürdigkeit setzen will
von xxyz | #9

Natürlich werden die Grünen wegen ihrer Sozialpolitik gewählt.

Sie haben die Wähler mit dem höchsten Einkommen, weil sie immer schön von unten nach oben verteilen (siehe Ökostrom, etc). Dies Politik konnte bisher gut getarnt werden. Der Wähler mekrt es jetzt.

Eine Frau, die bisher wenig mit der realen Wirtschaft zu tun hatte, kann natürlich über die Mütter des westdeutschen Familienmodells, das auf dem Schaffen in der Familie und Wirtschaft basierte, lästern.

http://www.derwesten.de/politik/goering-eckardt-haelt-nichts-von-cdu-plaenen-fuer-muetterrente-id7384665.html

Ihre Aussagen zur Frauenpolitik sind bedenklich. Die Parteien haben ca. 1/3 weibliche Mitglieder, aber oft einen weiblichen Chef. Davon hat sie natürlich profitiert. Ist das Chancengleichheit oder einfach nur der gesicherte Weg in Richtung Geld.

Ich finde sie - wie viele aktuelle Grüne- sehr wenig überzeugend nd glaubwürdig. Es geht um Macht und um die Öko-Lobby.

27.12.2012
18:18
Wie Katrin Göring-Eckardt auf Glaubwürdigkeit setzen will
von rally88 | #8

Ich dachte, die Zeit der Landesfürsten, die gleichzeitig auch kirchliche Würdenträger ist Vergangenheit!
Mal im Ernst unser BP in seiner Funktion als früherer kirchlicher Würdenträger ist ja ok, als Ehrenamt!
Die Regierungsprobleme können wir nur anpacken und mit Sachverstand lösen. Selbst Frau Kraft findet bereits vielsagend ihr Fundament im Glauben und läuft bereits ihren richtigen Entscheidungen hinterher! Die Politik braucht kluge Köpfe und keine Märchenerzähler!
Selbst Merkel mit ihrem gutgläubigen Kirchenhintergrund läßt uns für ihre Fehler bezahlen!
Alles Unwählbar!

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