Wie der Flashmob den Wahlkampf aufmischt
22.09.2009 | 21:06 Uhr 2009-09-22T21:06:00+0200
Mainz. Der Wahlkampf zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier dümpelt dahin. Umso mehr Aufmerksamkeit erregt politischer Protest, wenn er anarchisch-ironisch daherkommt. Flashmobs, wie sie jetzt vom Verein "Campact" gegen Kernenergie organisiert werden, erfreuen sich wachsendem Zulauf.
Wahrscheinlich freute sich Angela Merkel über die vielen Plakate, die ihr beim Wahlkampfauftritt am Montagabend in Mainz entgegengehalten wurden. 5000 Menschen hatten sich auf dem Domplatz versammelt, um der Kanzlerin zuzuhören, rund 150 von ihnen hatten Plakate dabei. Mit der Freude war es vorbei, als die Plakatträger den kompletten Inhalt ihrer Transparente offenlegten: "Schwarz-gelb: Atommüll, nein danke!" war dort zu lesen.
Die Aktion war ein organisierter Flashmob des Vereins "Campact", der sich für verschiedene politische Ziele wie den Atomausstieg oder die Abschaffung von Softwarepatenten einsetzt. Sie hatten kurz zuvor im Internet zum Flashmob aufgerufen. "CDU und FDP wollen das Thema Atomausstieg im Wahlkampf kleinhalten", erklärt Campact-Sprecher Christoph Bautz, "dabei sind inzwischen zwei Drittel der Bevölkerung für den Ausstieg."
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Vergangenen Freitag hatte es einen ersten Flashmob bei einem Auftritt der Kanzlerin in Hamburg unter dem Motto «Und alle so Yeah» gegeben. Aktivisten hatten dabei die Merkel-Rede immer wieder durch "Yeah"-Zwischenrufe unterbrochen. Das Motto hatten die Störer von einem Wahlkampfplakat der Kanzlerin genommen, das mit dem Zusatz verziert worden war. Das Plakat wird jetzt beim Internetauktionshaus Ebay versteigert. Der Erlös soll, so der Verkäufer, einem gemeinnützigen Zweck zukommen. Campact-Sprecher Baust distanzierte sich von der Aktion: "Das waren wir nicht. Einfaches Dazwischenrufen ist nicht unser Stil."
Im Gegensatz zu Hamburg ging Merkel bei der Mainzer Veranstaltung aber auf die Protestler ein. «Es kann ja nicht schaden, wenn man noch mehr kann, als nach jedem Satz 'Yeah' zu schreien», sagte sie mitten in ihrer Passage über Bildungspolitik.
Campact kündigte an, kurz vor der Bundestagswahl Anzeigen in überregionalen Tageszeitungen schalten zu wollen. Nach der Wahl steigt die nächste Aktion in Berlin: Mit einem "Warmlaufen", einem Flashmob in Sportklamotten, wollen die Campact-Anhänger die Parteien an ihre Versprechen zum Atomausstieg erinnern. (mit ddp-Material)

11:48
wer einfach nur müll redet...den kann man auch im Wahlkampf mit Yeeeeeaaaaah antworten. das ist nur legitim.
Merkel so....laber laber blubber blub ...ich bin die cdu ohne konzepte....schwafel
und ich so....yeeeeeaaaaaaaahhhh
22:10
http://www.youtube.com/watch?v=_072LKOrGc4&videos=YXhaziIQR4w&playnext_from=TL&playnext=1
20:19
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19:21
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19:20
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19:16
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19:13
Leider muss man sagen, dass sich die Flash-Mobber überiwegend aus Juso von der SPD zusammensetzen. Seitdem die SPD mehfach auf negative campaigning (siehe Finanzhai etc.) gesetzt hat, sind bei einigen ihrer jungen Mitglieder die Massstäbe verloren gegangen. Beispiele: Plakate anderer Parteien abreißen, Merkel-Plakat mit Schuhen bewerfen usw.usf.
Die SPD mag schlechte Umfragewerte haben, das ist aber noch lange kein Grund, die Grundregeln eines fairen Parteien-Wettstreits zu verletzen.
19:12
du kleiner nasenbär,
wach endlich auf!!!!!!
es stand auf ntv videotext.
19:07
@ ute
du schreibst hier seit Tagen gequirrlten ******* von angeblichen Horrormeldungen. Bekommst du dafür Geld oder bloggst du aus der Nervenheilanstalt ? Oder verscuhst Du verzweifelt ein paar Put-Optionen im Wert zu steigern ?
Es gibt keinen BRD-Bund, es gibt auch keine 960 Mrd. Euro Jahreseinnahme usw. Auch noch schlecht erfunden, wie ein 13jähriger.
Mach das du Land gewinnst mit deinem Info-Müll !
18:43
Eine äußerst wertvolle Meldung 22.09.2009
Exakt um 00 Uhr 25 stand auf dem Videotext von n-tv eine sehr interessante Meldung. Darin hieß es, daß die Politiker Steinbrück und Guttenberg auf die prekäre Lage der Finanzen des BRD- Bundes hinweisen. Und das las sich so:
Die Steuermindereinnahmen bei Bund, Ländern und Kommunen betrügen im nächsten Jahr MINUS !!! 320 !!!! Mrd. Euro. Das wäre exakt ein Einbruch um 33% gegenüber den 960 Mrd. Euro Jahreseinnahme, und auf Garantie tödlich für das gesamte Finanzsystem.
Diese brisante Meldung wurde mehrfach gelesen und genau so schriftlich festgehalten. Würde es jemanden wundern, wenn diese Meldung um 7 Uhr 25 heute früh schwupsdiwups verschwindibus gemacht hätte? Genau so ist es nämlich, nur 7 Stunden später ist diese Meldung spurlos weg.
Das logische Fazit dieser und weiterer Informationen in der jüngeren Vergangenheit spricht für eine turbulente Phase mit Ende der BRD- BuTa- Wahl. Und Eines ist klar, wer auch immer diese Meldung für kurze Zeit plaziert hat, ihm/ihr gebührt unser Dank und ein großes Lob.