Widerstand gegen Riesen-Lkw schrumpft
02.02.2009 | 10:31 Uhr 2009-02-02T10:31:00+0100
Düsseldorf. Seine Sympathie für überlange Lkw ist bekannt. Jetzt fühlt sich Verkehrsminister Wittke durch die NRW-Studie bestätigt: Demnach sind Gigaliner umweltfreundlicher und sicherer. Befürworter rechnen damit, dass die Mega-Trucks schon im zweiten Halbjahr 2009 europaweit zugelassen werden.
Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) befürwortet die Zulassung übergroßer Lkw auf Autobahnen. Die sogenannten Gigaliner seien «umweltfreundlicher, sicherer und erzeugen weniger Verkehr als die vergleichbare Menge nomaler Lkw», sagte Wittke am Sonntag dem WDR-Fernsehmagazin «Westpol».
Der Minister bezog sich mit seiner Einschätzung auf Ergebnisse einer Studie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen und des TÜV Rheinland. Diese Untersuchung fasst die Resultate des nordrhein-westfälischen Modellversuchs von 2006 bis 2008 zu den Riesen-Lkw zusammen.
ADAC und Umweltverbände gegen "Monstertrucks"
Neben der NRW-Studie war auch in einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung der EU der Einsatz von Gigalinern positiv bewertet worden. Danach sollen Gigaliner rund 25 Prozent weniger CO2 ausstoßen als herkömmliche Lkw. Deutsche EU-Politiker wie Alexander Graf Lambsdorff (FDP) befürworteten aufgrund der neuen Ergebnisse die europaweite Einführung von Gigalinern.
Wittke war in der Vergangenheit wegen seiner Sympathie für Gigaliner kritisiert worden. ADAC und Umweltverbände hatten sich stets gegen die Einführung der «Monstertrucks» gewehrt. Noch im Herbst 2008 hatte sich die Verkehrsministerkonferenz eindeutig gegen die Einführung von Gigalinern in Deutschland ausgesprochen. Damit galt das Projekt in Deutschland als nicht durchsetzbar.
Gleichzeitig wuchs aber der politische Druck aus den Benelux-Staaten und Skandinavien auf die EU, das deutsche Verbot zu kippen. Spätestens im zweiten Halbjahr 2009, unter der Ratspräsidentschaft Schwedens, rechnen laut «Westpol» Befürworter nun mit einer europaweiten Zulassung der Gigaliner. (ddp)

00:27
Mega, Giga, Gaga, Gugu !
21:55
Man kann sich über die Gegner der Gigaliner nur wundern, insbesondere aus den Reihen der SPD. Die SPD und auch die Grünen plädieren seit Jahren für mehr auf die Schiene. Wenn dann aber mehr Güter auf die Schiene kommen, beschwert man sich über den dadurch entstehenden zusätzlichen Lärm, wie z.B. in Bonn. Ja liebe SPD und Grüne, was gilt denn jetzt? Mehr Güter auf die Schiene und mehr Lärm? Oder keine Güter mehr auf die Schiene und somit weniger Lärm. Für eins müsst ihr doch entscheiden, SPD und Grüne. Oder?
19:02
Was sollen die Dinger den transportieren? Die Wirtschaft bricht zusammen, die Arbeitslosen/ Kurzarbeiter nehmen zu. Wo sollen Sie beladen werden? Haben Sie Autobahnpflicht, oder fahren Sie um Maut zu sparen, wie viele andere LKWS fünf Abfahrten vorm Zielpunkt auf die Landstraße?
Fahren Sie ausgelastet also voll, wie viele Industriegebiete auf dem Land können Sie überhaupt anfahren? Wesentlich besser, Güter auf die Bahn, in Verteilstationen auf die passenden LKWS und Ortsnah verteilen. GIGA- GIGABLÖDSINN; Besonders bei stark schrumpfender Wirtschaft!
17:10
Da las ich aber heute in der ADAC Monatszeitung was anderes. Gefährlich und zerstörerisch für die Strassen.
16:36
Die Rastplätze sind heute schon überlastet. Wo soll da noch ein Gigaliner einen Platz finden?
15:26
Gegen einen Gigaliner-Auffahrunfall hätte ich nichts, wenn es sich um einen LkW-Stau handelt. Vonn mir aus könnenn die sich täglich gegenseitig zermalmen !!!!!!!!!!!!!!!!
15:15
engem, sorry
15:14
Güter gehören im Fernverkehr grundsätzlich auf die Strasse, gerade im Ruhrgebiet von Ost nach west und umgekehrt.
Eine zentrale Be,- und Entladestation jeweils vor und nach den Revier und die Probleme sind vom Tisch.
Statt die moderne Infrastruktur zu nutzen, macht es sich unsere Politikelite einfach und baut grüßere Laster.
Immerhin sind die USA mitlerweile darauf gekommen das Großraum Fahrzeuge was für den A.... sind.
Und im Enken Europa und noch engeren DE werden die Fahrzeuge größer? Haben die den schuß nich gehört? weg von der Strasse rauf auf die Bahn.
(Übrigens bin ich kein Freund der DB aber nur im Presonenverkehr).
14:12
#28Deswegen passieren auch die meisten Unfälle.
Aber im Ernst die Eisenbahn wäre der richtige Weg. Dann wärs fast ganz vorbei mit den Staus. Elektrische ist sie auch schon also brauchen wir künftig auch keine Dieselknappheit befürchten. #27 von Weseremsland Sie haben recht. Die Politik ist hat das Niveau eines Tagelöhners erreicht. Jeden Tag und auf allen Gebieten wird das offensichtlicher.
13:39
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