Westerwelle - der Rundumschläger
12.02.2010 | 17:29 Uhr 2010-02-12T17:29:00+0100Gibt man bei Google den Satz „Leistung muss sich lohnen“ als Suchbefehl ein, erzielt man über 1,7 Millionen Treffer. Kaum ein Lager, das den Spruch nicht für sich reklamierte: Linke und Konservative, Gewerkschafter und Arbeitgeber, Schulpolitiker und Sozialexperten. Da durfte Guido Westerwelle natürlich nicht fehlen.
In gewohnt schneidiger Manier fabuliert der FDP-Chef über Linke, für die der Leistungsgedanke an Körperverletzung grenze, zudem macht er allerorten Sozialismus und spätrömische Dekadenz aus. Was ihn zu dem verbalen Rundumschlag trieb, mag Westerwelles Geheimnis bleiben; der Sache hat er jedenfalls keinen Dienst erwiesen.
Denn natürlich lohnt es, über das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung nachzudenken. So ist es legitim anzumerken, dass eine soziale Abfederung durch den Staat auch dazu führen kann, Eigeninitiative zu ersticken. Und ebenso ist es zulässig, Transferleistungen stets aufs Neue zu hinterfragen und auf ihre Folgen hin abzuklopfen. Nur: Solch eine Diskussion verlangt politisches Fingerspitzengefühl. Westerwelle allerdings scheint sich angesichts des Umfragen-Absturzes der FDP im geistigen Ausnahmezustand zu befinden. Keine gute Voraussetzung für intellektuelle Höchstleistungen.

13:26
Westwerwilli: Wenn Leistung sich lohnen soll, dann müssen sofort Mindestlöhne eingeführt werden. Alles andere ist menschenunwürdig. Und das verbietet das Grundgesetz. Vom inneren Geist der Mövenpickpartei bin ich zutiefst enttäuscht.
07:57
Große Klappe nix dahinter.
Herr Westerwelle hören Sie auf mit Worten um sich zu schlagen, sondern schaffen Sie endlich Jobs.
Wenn Sie und ihre Kollegen auf Diätenerhöhungen verzichten, die Steuermillionen aus der Schweiz u. Lichtenstein zurückgeholt werden, die Manager wegen Fehlverhalten ihre Abfindungen in den großen Steuersack werfen, dann können Sie doch damit die Firmen subvensonieren und die haben dann Geld höhrere Löhne zu zahlen u. evlt können dadurch auch neue Jobs geschaffen werden.
10:25
Ja man muss bei der Wahl der Waffen schon mal überlegen, Herr Westerwelle. Sie haben offensichtlich zum Bumerang gegriffen, und sich selber so zum Affen, ...äh sorry.....natürlich zum ESEL gemacht. Caligua seit Dank.
17:16
Westerwelle will mit seinen Rundumschlägen nur von einer ganz wichtigen Sache ablenken: Millionenspende an die FDP - Millardensteuergeschenk für die Spender!!!
11:57
Westerwelle ist die Beleidigung in Person. Er schadet der FDP jeden Tag. Gut so.
10:31
Meine Tochter,6 Std.Job,Alleinerzieherin mit 2 Kindern,3 und 7Jahre alt, der Vater ist vor 2 Jahren verstorben,Arge unabhängig,hat von ihrer Krankenkasse den Bescheid erhalten das sie für die beiden Kinder den Zusatzbeitrag von 16 Euro bezahlen muss! Das sehe ich als völligen Umbau des Sozialstaates an!
18:10
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14:37
Es gibt zu wenig Westerwelle im Land. Der Mann hat recht Arbeit für Hartzis, also ran und Steuern gezahlt.
14:24
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13:24
Man kann über den Sinn oder Unsinn der Hartz IV-Beträge denken wie man will. Entscheidend ist, daß das höchste deutsche Gericht die Berechnungsgrundlagen eben dieser Beiträge als verfassungswidrig erkannt hat. Mit ihrer sinnlosen Debatte geben die Westerwelle und Konsorten öffentlichkeitswirksam zu verstehen, daß sie sich um die Verfassung nicht scheren. Damit bieten sie den rechts- und linksextremen Kräften hierzlande eine Steilvorlage, die sich nun bei ihren verfassungsfeindlichen Treiben auf Westerwelle und Co. berufen können. Der Verfassungsschutz wäre gut beraten, nicht nur NPD, DVU und Linkspartei sondern auch Teile der FPD und CDU unter Beobachtung zu stellen.