Das aktuelle Wetter NRW 6°C
Politik

Wenn der neue Besen haart

03.04.2009 | 20:45 Uhr
Funktionen

GLOSSIERT Früher wurden nur die Arbeiter rausgeworfen, wenn der Laden nicht lief. Heutzutage müssen immer öfter auch die Manager gehen (Da sage noch einer, es gebe keinen Fortschritt). ...

... Nur eine Branche, die hat schon immer gern zuerst die Vorgesetzten rausgeschmissen, wenn sich die Mannschaft auf die faule Haut legt. Verrückt - aber so ist die Fußball-Bundesliga eben.

Und der Erfolg gibt dieser wunderlichen Personalplanung recht. Denn kaum hat die Truppe einen neuen Trainer, schon läuft´s wieder. Dabei ist der Neue immer auch der Alte - nur von einem anderen erfolglosen Verein. Personalkarussell nennen sie das: Es geht hübsch rund, aber nicht voran. Dass es trotzdem klappt, kann also nicht am Können liegen, auch nicht am Herrschaftswissen. Es muss was anderes sein. Ich vermute, es ist Laienpsychologie mit Spucke: Neue Besen kehren eben gut.

Zu glauben, wir bräuchten deshalb keinen frischen Feger - selbst wenn der auch bald seine Haare verliert - wäre allerdings arg zu kurz gedacht: Denn auf wen sollten wir dann noch schimpfen? abra

Kommentare
Aus dem Ressort
Abhörsicherer Raum für NSU-Ausschuss kostet NRW Millionen
NSU-Mordserie
Der NRW-Landtag rüstet sich mit einem nie dagewesenen Aufwand für Zeugenvernehmungen im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur NSU-Mordserie.
Russland macht Unterstützung der Separatisten offiziell
Ukraine-Krise
Während Kiew die Feuerpause für Waffenkäufe nutzen soll, macht Russland die Unterstützung der abtrünnigen Gebiete in der Ostukraine offiziell.
IS-Miliz soll in Syrien 100 "Abtrünnige" getötet haben
Hinrichtungen
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" soll mehr als 100 ausländische IS-Kämpfer getötet haben, die in ihre Heimatländer zurückkehren wollten.
Weise: Nach zehn Jahren größte Hartz-IV-Schwächen überwunden
Hartz IV
Es war die größte Sozialreform in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Zum Start von Hartz IV lief vieles nicht rund, gibt Bundesagentur-Chef Weise zu.
SPD-Bundesvize: "Pegida"-Anhänger keine "arglosen Bürger"
"Pegida"
Juden und Christen stellen sich an die Seite der von Islamfeinden der umstrittenen "Pegida"-Bewegung angegriffenen Muslime in Deutschland.
Fotos und Videos
Sakurai und Co.
Bildgalerie
Fotostrecke
Familie Al Sari floh in den Libanon
Bildgalerie
Spendenaktion