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Wenn der neue Besen haart

03.04.2009 | 20:45 Uhr

GLOSSIERT Früher wurden nur die Arbeiter rausgeworfen, wenn der Laden nicht lief. Heutzutage müssen immer öfter auch die Manager gehen (Da sage noch einer, es gebe keinen Fortschritt). ...

... Nur eine Branche, die hat schon immer gern zuerst die Vorgesetzten rausgeschmissen, wenn sich die Mannschaft auf die faule Haut legt. Verrückt - aber so ist die Fußball-Bundesliga eben.

Und der Erfolg gibt dieser wunderlichen Personalplanung recht. Denn kaum hat die Truppe einen neuen Trainer, schon läuft´s wieder. Dabei ist der Neue immer auch der Alte - nur von einem anderen erfolglosen Verein. Personalkarussell nennen sie das: Es geht hübsch rund, aber nicht voran. Dass es trotzdem klappt, kann also nicht am Können liegen, auch nicht am Herrschaftswissen. Es muss was anderes sein. Ich vermute, es ist Laienpsychologie mit Spucke: Neue Besen kehren eben gut.

Zu glauben, wir bräuchten deshalb keinen frischen Feger - selbst wenn der auch bald seine Haare verliert - wäre allerdings arg zu kurz gedacht: Denn auf wen sollten wir dann noch schimpfen? abra

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