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Was ist das Herzstück seiner Politik?

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Mitt Romney schickt einen wirtschaftsliberalen Katholiken ins Rennen: Der 42-jährige Kongressabgeordnete Paul Ryan geht an der Seite des designierten republikanischen Präsidentschaftskandidaten in den Wahlkampf.Foto: ap

Auf Ryan geht der umstrittene Plan zurück, die staatliche Krankenversicherung (Medicare) für alle, die jünger als 55 Jahre sind, zu privatisieren. Versicherungsberechtigte sollen nur noch staatliche Zuschüsse erhalten und sich selber „auf dem Markt“ eine private Krankenversicherung kaufen. Ob das die weltweit im Vergleich teuersten Arzt-Rechnungen deckt, wird von unabhängigen Experten bezweifelt. Das staatliche Gesundheits-Programm für Arme (Medicaid) will Ryan auflösen. Den Bundesstaaten sollen Sockelbeträge zugewiesen werden, zur individuellen Verwendung.

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Washington, 29.06.12: Der Oberste Gerichtshof der USA hat die Gesundheitsreform, das wichtigste innenpolitische Projekt von Präsident Obama, im Kern bestätigt – mit nur einer Stimme Mehrheit und Einschränkungen. Obama reagierte trotzdem erleichtert.

Anders als bei Obamas Gesundheitsreform würde die medizinische Versorgung in Amerika wieder zum Flickenteppich, inklusive Sozial-Risiko. Avisiertes Einsparvolumen für die Bundesebene allein hier: rund drei Billionen Dollar binnen zehn Jahren. Hilfsprogramme wie Essensmarken für Arme, Stipendien für Studenten oder Familienplanung sollen ebenfalls gekappt werden, auf keinen Fall aber der Etat für das Militär. Außerdem will Ryan den Höchstsatz der Einkommen- und Unternehmensteuer von 35 auf 25 % senken und Steuernachlässe für Reiche verlängern. Noch weitgehender sind Ryans Vorstellungen beim Umbau des staatlichen Renten-System „Social Security“. Er will Zahlungen nach Bedürftigkeit ausrichten und nicht mehr nach eingezahlten Beiträgen während der Erwerbstätigkeit.

Kommentare
13.08.2012
00:17
Ayn Rand
von RANRW | #7

: "Die Verfolgung des rationalen Eigeninteresses und des eigenen Glücks ist der höchste moralische Zweck des Lebens." Eine ehrliche und richtige Maxime.

1 Antwort
Die Zwei vom Schlachtschiff wollen Obama kippen
von foxtrott | #7-1

Was zu bezweifeln sein darf und letztlich verdammt einsam machen dürfte...

12.08.2012
23:26
Die Zwei vom Schlachtschiff wollen Obama kippen
von casimir1 | #6

Wer den Egoismus propagiert und das staatliche Handeln auf ein Minimum reduzieren möchte, der darf kein Präsident oder Vizepräsident egal welcher Nation werden. Diese Männer werden immer gegen die Mehrheit ihrer Bevölkerung regieren, was aber auch schon kalkuliert ist. Schließlich arbeitet man in Bundesstaaten, die konservativ regiert werden, daran, Andersdenkenden das Wählen schwer zu machen.

12.08.2012
20:21
Die Zwei vom Schlachtschiff wollen Obama kippen
von TVtotal | #5

Romney ist ja schon zurückgetreten, wie hat er seinen Sozius angekündigt...: Bitte begrüßen sie mit mir den zukünftigen Präsidenten der vereinigten Staaten von Amerika..mir wird echt übel wenn ich daran denke das dieser (lol) weltoffene und wohl auch hoch Gebildete (lol) kein Fettnäpfchen auslassende Typ den Code zur Bombe bekommt....

12.08.2012
20:14
Die Zwei vom Schlachtschiff wollen Obama kippen
von TVtotal | #4

Ein Geistesblitz und sein Sozius...

12.08.2012
13:56
Die Zwei vom Schlachtschiff wollen Obama kippen
von orirar | #3

Weshalb fällt mir bei Obama immer die Beendigung des Afghanistaneinsatzes und Guantanamo ein?

1 Antwort
Die Zwei vom Schlachtschiff wollen Obama kippen
von foxtrott | #3-1

Völlig richtig, die Kritik. Trotzdem ist Obama ein Schritt in die richtige Richtung.

12.08.2012
13:34
Die Zwei vom Schlachtschiff wollen Obama kippen
von wohlzufrieden | #2

Warum fällt mir jetzt dick und doof ein?

12.08.2012
12:38
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #1

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