Warnstreik an Flughäfen soll fortgesetzt werden

Köln/Düsseldorf. Ein Warnstreik des Wach- und Sicherheitspersonals an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn hat gestern nur zu geringen Beeinträchtigungen für die Passagiere geführt. In Köln/Bonn kam es nach Angaben eines Sprechers vereinzelt zu Verzögerungen. Und am Düsseldorfer Flughafen verlief der Flugbetrieb für die Passagiere nach Angaben des Unternehmens normal.

„Wir spüren die Auswirkungen des Streiks hinter den Kulissen. Aber trotz aller Einschränkungen konnten wir die Kontrollstellen soweit besetzen, dass es bisher keine Auswirkungen auf den Flug- oder Passagierbetrieb gab“, sagte ein Flughafensprecher in Düsseldorf.

Laut Gewerkschaft Verdi beteiligten sich rund 300 Sicherheitskräfte an dem Ausstand – doppelt so viele wie erwartet. Betroffen waren die Waren-, Fracht-, Bordkarten- und Personalkontrolle. Die Sicherheitskontrolle der Passagiere wurde hingegen nicht bestreikt. Doch auch dort will Verdi noch in dieser Woche einen Ausstand organisieren. Dieser Warnstreik soll am Vortag angekündigt werden, um den Fluggästen noch nötige Umbuchungen zu ermöglichen.

Für heute hat Verdi einen Ausstand von Fahrscheinkontrolleuren der Rheinbahn, von Objektbewachern und Beschäftigten der Personenkontrolle in Düsseldorf angekündigt.