Vorsprung von Schwarz-Gelb schrumpft
11.09.2009 | 14:01 Uhr 2009-09-11T14:01:00+0200
Mainz. Es wird eng für eine Koalition aus Union und FDP nach der Bundestagswahl. Der Vorsprung von Schwarz-Gelb ist laut ZDF-Politbarometer in der sogenannten Sonntagsfrage geschrumpft. Die Linke legt weiter zu. Die FDP muss deutliche Verluste hinnehmen.
Zwei Wochen vor der Bundestagswahl ist der Vorsprung für Union und FDP dem neuen ZDF-Politbarometer zufolge geschrumpft. Der am Freitag veröffentlichten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zufolge verlieren Union und FDP in der sogenannten Sonntagsfrage jeweils einen Prozentpunkt. CDU und CSU würden demnach 36 Prozent der Stimmen erreichen, die FDP 14 Prozent. Die SPD bleibt unverändert bei 23 Prozent. Die Linke verbessert sich um einen Punkt auf elf Prozent und liegt damit gleichauf mit den Grünen, denen unverändert elf Prozent vorhergesagt werden. Trotz der Verluste gäbe es demnach weiterhin eine Mehrheit für eine schwarz-gelbe Koalition.
Deutlicher fallen die Verluste für die FDP in der politischen Stimmung aus. Hier geben die Liberalen drei Punkte ab und fallen damit auf 13 Prozent. Die Linke gewinnt dagegen drei Punkte hinzu und erreicht nun zwölf Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt auf neun Prozent. Union und SPD bleiben unverändert bei 39 Prozent beziehungsweise bei 23 Prozent.
Die Sonntagsfrage berücksichtigt anders als die politische Stimmung auch längerfristige Überzeugungen und Bindungen an die Parteien sowie koalitionstaktische Überlegungen der Wähler. Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte für das ZDF-Politbarometer vom 8. bis 10. September telefonisch 1336 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.

11:10
Von den Medien werden die Umfragen nicht seriös interpretiert. 1. Es handelt sich um eine Momentaufnahme. Wie in 14 Tagen gewählt wird, weiss niemand. 2. Die Momentaufnahme ist auch noch unscharf. Eine Fehlertolleranz von 3 % bei den großen Parteien und 1 % bei den kleineren ist normal. 3. Niemand weiss, was die Kriterien für die Projektion noch wert sind.
21:57
Die Gründe Links zu wählen werden immer mehr.........
21:55
Afghanistan, Gorleben, Asse, Morsleben, massiver Sozialabbau, Weiterso bei den Finanzjongleuren: Das bricht der Mehrheit Schwarz-Gelb das Genick. Mit Recht. Lösungen werden verschwiegen. Warum sollten die Bürger diesen Parteien ihre Stimme geben? Mit nichtssagender Plakatwerbung, die keinen interessiert, ist es nicht getan. Geldverschwendung! Übrigens: die unentschlossenen Wähler wählen nicht schwarz-gelb!
21:51
die Wahlforscher wollen sich nicht wie 2005 blamieren, wo sie teilweise bis zu 8% für Merkel zu viel vorhersagten (Forsa) .
Sie wissen natürlich auch, daß Schwarz-Gelb nie eine Mehrheit hatten und hofften, daß das dumme Volk sich durch diese Wahlumfragen manipulieren lässt. Jetzt sehen und merken diese Wahlforscher, daß das Volk doch nicht so dumm ist und sich nicht manipulieren lässt. Ergo korrigieren alle Wahlforscher ganz schnell ihre Schwarz-Gelbe Prognose nach unten, um sich wie gesagt nicht wie schon 2005 bis auf die Knochen zu blamieren. Ich wette bis zur Wahl werden Schwarz-Gelb noch bis 45% runterutschen in den Wahlumfragen.
21:09
Jetzt wo die Lügen von schwarz/gelb heraus kommen ist das auch nicht verwunderlich. Allerdings soll wohl mit diesem Beitrag krampfhaft versucht werden, die letzten Hinterwäldler zu mobilisieren.
17:01
Es ist die Frage, ob es diesen Vorsprung überhaupt gab. Die Umfragen lagen häfig daneben. Auch die Aufholjagd 2005 hat vielleicht nicht stattgefunden, weil sich die Insitutionen vertan habwn.
16:06
Bundesministerin des Auswärtigen - ist das nicht ein schöner Titel? ich hoffe nur, der einzig wahre Anwärter auf den Job hat im Siegestaumel noch nicht allzu viele Visitenkarten drucken lassen. Könnte eng werden. Da nutzt auch auch kein Tschacka, oder so.
15:32
und das ist mit sicherheit erst der anfang ...
man sieht und liest allenthalben, dass die große ANGST grassiert ...
auch wenn die prognosen regelmäßig wenig aussagen, so zeigen sie
m. e. doch einen eindeutigen trend - und das ist ein guter ...
12:53
Endlich einmal eine gute Nachricht!
Weiter so, Wähler!
12:47
Geht doch
Theater in Deutschland, die LINKE wird es schon richten !