Von der Lüge vor dem Mauerbau in Berlin
12.08.2011 | 17:56 Uhr 2011-08-12T17:56:41+0200
Berlin.Es sind die ersten Stunden des 13. August 1961. Auch Günter Kuba im Stellwerk des S-Bahnhofs Potsdamer Platz wird angerufen. Der Dispatcher in Lichtenrade meldet sich. Ein Bauzug baue die Gleise ab, sagt der ungläubig. Kuba erfährt: S-Bahn-Züge verkehren nur noch innerhalb Ost-Berlins. Das engmaschige Verkehrsnetz wird unterbrochen. Kampfgruppen reißen Straßen auf, um Betonpflöcke einzuschlagen und daran Stacheldraht zu montieren.
Die Ulbricht-Lüge vom Mauerbau in Berlin
Operation Rose ist angelaufen. Die Grenze, die dunkel getarnte Gestalten seit 1.05 Uhr abriegeln, wird Berlin 28 Jahre, zwei Monate und 27 Tage teilen. Erich Honecker ist ihr Organisator. Seit dem 27. Juli hat er den Plan der Nationalen Volksarmee zur „Sicherung Groß-Berlins“ vorliegen. Ende Juli hat Moskau Ja gesagt. Die DDR steht unter enormem Druck. Jeden Tag fliehen zwischen 1500 und 2500 Bürger in den Westteil – vor kommunistischer Repression und wirtschaftlicher Not. Seit 1949 haben 2,6 Millionen die DDR verlassen. Der Auftrag an Honecker lautet: Den „harten Weg“ nehmen. Der Satz des Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht, „niemand“ habe die Absicht, eine Mauer zu bauen? Er war eine glatte Lüge.
Alexander Wiegand (20) aus Solingen – heute lebt er als 70-Jähriger in Mülheim/Ruhr –, ist an diesem Wochenende der weltgeschichtlichen Dramatik mit seinem 500er-Fiat nach Ost-Berlin gekommen. Er schläft bei Verwandten am Alexanderplatz. Am Vortag ist ihm Merkwürdiges aufgefallen, zum Beispiel „Leute, die mit kleinen Mess-Rädern und Maschendraht“ unterwegs waren. Die Verwandten macht das unruhig: „Sieh zu, dass du nach Hause kommst.“ Hatten West-Zeitungen nicht vom „Verzweiflungsplan Pankows“ geschrieben, der bald umgesetzt werde? Am Sonntag, dem 13. August, will Wiegand zurück ins Bergische.
Mit Bajonett und Maschinenpistole entlang der Mauer
Doch in dieser Nacht alarmiert kein Internet die User, keine „Breaking News“ die TV-Nachteulen. Die Moderne ist noch nicht so weit. Berlin verschläft seine Teilung. Als der Ost-Berliner Rundfunk um 1.11 Uhr das Programm unterbricht, hören es wenige: An der West-Berliner Grenze werde „eine Ordnung eingeführt“, die „eine verlässliche Bewachung gewährleistet“.
12 000 Volkspolizisten setzen das ungestört um. Mit Bajonett und Maschinenpistole im Anschlag lassen sie Ost-Berliner nicht mehr nach Westen. Erst am frühen Morgen wird das Ausmaß klar. „Ich arbeite dort“, drängen die Verzweifelten. 50 000 haben einen Job im Westteil der Stadt. „Suchen Sie sich eine Arbeit in der DDR“, sagen die Grenzer. Als der Tag anbricht, spielen sich dramatische Szenen ab. An einigen Stellen fehlt Stacheldraht. Es gibt zwischen Mitte (Ost) und Kreuzberg (West) offene Stellen. Hier wollen Hunderte rüber. DDR-Panzer fahren auf. Grenzer werden handgreiflich. Überfallkommandos der West-Berliner Polizei rücken an – und wieder ab. Hilflos.
Proteste gegen den Mauerbau in Berlin sind lau
Um vier Uhr morgens hat man den „Regierenden“ Willy Brandt aus einem Zug in Norddeutschland geholt, wo er für die SPD Bundestagswahlkampf machte. Unter seiner Regie erklärt das Abgeordnetenhaus noch am Nachmittag: Stacheldraht und Todesstreifen seien „Kennzeichen eines Konzentrationslagers“. Aber die Abgeordneten stehen alleine mit ihrer Schärfe. Proteste aus Amerika und Bonn sind lau. Niemand will Atomkrieg. Nicht wegen Berlin.
Alexander Wiegand, der Solinger Junge, sitzt mittags im 500er Fiat. Am Brandenburger Tor lassen sie ihn irgendwann passieren. Die aus dem Osten bleiben Jahrzehnte eingesperrt. Wiegand wird Fluchthelfer. 124 Menschen werden ihm die Freiheit verdanken.

19:31
Pandora ein wenig Richard Löwenthal wäre klüger aber als Westberliner bin ich ehrlich Die Mauer bitte 10 Meter höher aus Plexiglas und ein Ökograben mit Piranhas, damit die Schmarotzer sehen wie wir uns von Ihnen erholen, nach Spanien fahren nach dem Mauerfall, 3 Wochen sich einquartiren und dann bei Nacht und Nebel auf und davon mit Nachricht wir haben 40 Jahre gedarbt jetzt zahlt für uns.
18:59
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18:29
das glaube ich weniger, denn im nachhinein, keine westliche Regierung hätte einen Krieg wegen West Berlin angefangen, wenn man bedenkt dass die äußerste Verteidigungslinie der Bundeswehr und der westlichen Allierten am Rhein konzipiert war und Berlin war wichtig als Spionagezentrum also nicht wegen der Berliner nur eigene Intressen der USA denn als die Franzosen beim Mauerbau härter vorgehen wollten da wurden sie von den Amis zurück gepfiffen. Und unsere Wirtschaft hat darauf floriert erstens wollten wir konsumieren und die zerbomten Industrieanlagen mußten gänzlich erneuert werden, die Engländer haben in Berlin bei Rotaprint ganze Maschinenanlagen demontiert und in Leeds wieder aufgebaut und haben mit alten Maschinen produziert und in West Berlin hatte Rotaprint das modernste vom Modernen., so entstand der Wettbewerbsvorsprung.Vorallem hätte Willy Brandt sich gegen die NATO entschieden dann hätten in Bonn amerikanische und britsche Panzer gezeigt wer der Herr im Hause ist.
17:54
Wie gesagt, man bedenke die Alternativen: Ohne die Mauer wäre aus dem Kalten Krieg mit hoher Wahrscheinlichkeit ein heißer geworden. Er wurde bereits technisch, politisch und propagandistisch vorbereitet. Dann wären die weitaus meisten von uns gar nicht hier, dann wären schon unsere Eltern und Großeltern im Atomblitz us-amerikanischer oder sowjetischer Luftminen verdampft, denn es war klar, dass der dritte Weltkrieg in Mitteleuropa ausgetragen würde.
Ich glaube übrigens, dass die Menschen die damalige Ostzone nicht deshalb verlassen haben, weil es ihnen besonders schlecht ging. Ihnen ging es nur ab Mitte der fünfziger Jahre nicht mehr so gut wie den Menschen in den Westzonen, weil die Westzonen im Wettbewerb um den gesellschaftlichen Wohlstand allmählich die Nase vorn hatten.
Die Westzonen haben den Wettlauf um den Wohlstand deshalb gewonnen, weil die Demontage von Industrieanlagen gestoppt und sie von den Vereinigten Staaten von Amerika mit Milliarden Dollar gepäppelt wurden, um den Kapitalismus westlicher Prägung als lebenswertere Systemalternative gegen den Sozialismus bzw. Kommunismus in Stellung zu bringen. Eine alte Kriegslist: Schon im Mittelalter wurden ganze Schweine über die Stadtmauern in eine belagerte Stadt hinein katapultiert, um den Menschen in der belagerten Stadt zu zeigen, wie gut es außerhalb der Stadt steht, und sie so zur Flucht oder zur Rebellion gegen ihre eigene Regierung zu verleiten. Im Falle der Ostzone bzw. der DDR hat das funktioniert.
In diesem Zuge ist allerdings nicht nur die Demontage der westdeutschen Industrie zur Reparation von Kriegsschäden gestoppt, sondern leider auch die Entnazifizierung auf halben Wege abgebrochen worden.
17:41
Nein aber die Wahrheit wir in Westberlin waren eingeperrt, wenn wir außer zum Wannsee oder nach Tegel woööten, dann mußten wir fast 200 km fahren und uns eventuell schilanieren lassen unsere Angehörigen durften wir erst viel viel später als die BUNDESBÜRGER besuchen und wenn man Pech hatte dann bekam man Einreiseverbot. Nur Ihr Ton klingt wie das Pendant von Karl Eduard im ZDF, der hat auch so die Relität verdreht.
17:12
#17
Ist das O-Ton Karl-Eduard von Schnitzler?
Es würde mich nicht wundern.
16:56
es ist wirklich zum Kotzen diese Krokodilstränen, Adenauer hat erst sehr spät den Weg nach West Berlin gefunden und die Masse der Bundesbürger denen waren die Grenzkontrollen zu wiedrig. Aber es war auch so jeder der Flüchtinge wußte was ihm drohte und vor dem Mauerbau da sind sie lt Bild zu hunderten pro Tag, und nachdem sie alles kassiert hatten da waren sie schon wieder im Auffanglager Berlin Blankenfelde. Ja die lieben Ostberliner Kollegen in den Westbetrieben waren ein Gewinn für die Uternehmen, denn wenn ein Westberliner die Stelle haben wollte dann kam oft die Antwort, da sind Kollegen aus dem Osten die Arbeiten für ein Mark weniger und dann war es für soe immer noch ein Gewinn 60 % West 40 % Ost und dann der Kurs in den Wechselstuben eien DM West für sechs Mark Ost, und am Freitag vollgepackt mit Fleisch aus Ostberlin und dann an die Westberliner Kollegen verhökert. Ja und dann kam die Mauer und plötzlich gabs in Westberlin wieder Arbeit und mancher war glücklich darüber.
15:54
Der Untergang des Arbeitet und Bauernparadieses:
Mit dem Fall der Mauer wurden die Arbeiter und Bauern der SBZ aus dem sozialistischen Paradies vertrieben.
Ihnen geschah damit großes Unrecht.
Daraufhin brach auch der geamte Ostblock zusammen!
- Nicolae Ceau?escu gemeinsam mit seiner Frau Elena Ceau?escu von den
Offizieren Ionel Boeru, Octavian Gheorghiu sowie Dorin Cârlan erschossen.
- Kuba öffnet sich mehe und mehr der Demokratie.
- China ist ein Zwitter zwischen Kommunismus und Kapitalismus.
Es gibt nur noch wenige Paradiese
(eigendlich nur noch Nord Korea), in die die Ewiggestrigen leben können.
15:40
# 12
Thema verfehlt!!!
15:39
#11
Die Chinesische Mauer entstend 214 v. Chr.
Die Berliner Mauer 1961 n.Chr.
Die Chinesische Mauer sollte das chinesische Kaiserreich vor nomadischen Reitervölkern aus dem Norden schützen.
Die Berliner Mauer die SBZ vor der Ausblutung.
Täglich sind zw. 1500-2500 Arbeiter und Bauern von den aggresivsten Kräften des Westimperialismus in den Westen verschleppt worden, um dort Sklavendiesnte zu verrichten!
So kann man Geschichte auch verklären, indem man die Realität ausblendet.
Und das ist meine persönliche Meinung !