Studie
Von der Leyen fordert Intranet an jeder Grundschule
07.07.2009 | 23:55 Uhr 2009-07-07T23:55:00+0200
Berlin. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen fordert ein Intranet-Angebot in jeder Grundschule, damit Kinder in einem geschützten Raum Internet-Techniken lernen können. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie sind 70 von 100 Grundschülern in Deutschland bereits online.
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Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen fordert ein Intranet-Angebot in jeder Grundschule, damit Kinder in einem geschützten Raum Internet-Techniken lernen können. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie im Auftrag des Branchenverbands Bitkom, sind 70 von 100 Grundschülern in Deutschland bereits online - jedenfalls dann, wenn zuhause auch ein Internetanschluss vorhanden ist.
Angesichts dieser Nutzungs-Zahlen bei Kindern forderte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zudem, dass jede Grundschule ein Intranet anbieten müsse, damit die Kinder in einem geschützten Bereich zusammen mit den Lehrern Techniken und Verhaltensweisen für das Internet üben könnten.
Jeder fünfte Vier- bis Sechsjährige ist schon online
Die Nutzung des Internets beginnt bereits im Grundschulalter. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie «Kinder und Jugendliche im Internet» vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Danach nutzen bereits 21 Prozent der Vier- bis Sechsjährigen das Internet, wenn im Haushalt ein Anschluss vorhanden ist. Bei den Sieben- bis Zehnjährigen sind es 71 Prozent, ab elf Jahren ist es nahezu jedes Kind.
«Das Einstiegsalter liegt bei sieben Jahren», sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Für Kinder und Jugendliche entwickle sich das Surfen im Netz zu einer «Kulturfähigkeit wie Lesen und Schreiben». Während Eltern im Internet vorwiegend einkaufen und Informationen einholen, ist das Medium für Jugendliche «Teil der sozialen Welt».
90 Prozent der Kinder und Jugendlichen nutzten das Internet über soziale Netzwerke und Communities als Kommunikationsplattform. «Hier verschmilzt die reale mit der virtuellen Welt», sagte Scheer. Die Kontakte seien vergleichbar mit Brieffreundschaften, aus denen sich schließlich reale Kontakte ergeben könnten.
Viele Eltern kontrollieren Surfverhalten ihrer Kinder nicht
Rund 80 Prozent der Eltern begleiteten ihre Kinder in pädagogischer Form, etwa durch Zeitbegrenzung oder die Aufklärung über rechtliche Konsequenzen bei Internet-Bestellungen. 31 Prozent der Eltern sagten aber auch, dass sie nicht in der Lage seien, die Aktivitäten der Kinder im Netz zu kontrollieren.
«Die Eltern haben den größten Einfluss auf ihre Kinder», sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Viele von ihnen hätten jedoch zu vage Vorstellungen von den Gefahren im Netz. Die Ministerin verwies auf Angebote zum Jugendschutz, darunter Filtersysteme und die Kampagne «Watch your Web».
Darüber hinaus müsse bei Jugendlichen auch der Blick dafür geschärft werden, sich im Internet zu verhalten wie im realen Leben. Es sei falsch, dort andere zu beleidigen oder zu mobben, «nur weil das Netz scheinbar anonym ist».
Für die Studie wurden 1000 Haushalte befragt, in denen es Kinder und einen Internetanschluss gibt. (ddp/afp)

20:30
Frau von der Leyen scheint mehrere Dinge zu übersehen:
- ein abgeschottetes Intranet hat mit dem Internet wenig gemeinsam; was sollen also die Kinder dort lernen?
- bevor Kinder an den Computer gewöhnt werden, sollen sie erst mal vernünftig rechnen, lesen und schreiben lernen; dann ergibt sich der Rest von selbst
- den Schulen fehlt es jetzt schon an Geld; woher soll also das Geld dafür kommen?
- Kinder brauchen keine speziellen Benimmregeln fürs Internet lernen; die seit Jahrzehnten üblichen Regeln für einen vernünftigen Umgang miteinander reichen völlig aus
Und das Schlimmste an der Geschichte: wenn wir vom wahrscheinlichen Ergebnis der nächsten Bundestagswahl ausgehen, dann beglückt uns diese Dame weitere vier Jahre.
07:40
Na, tolle Idee Internet in der Grundschule. Und wer soll das vermitteln? Etwa die 55jährige Lehrerin, die schon Probleme beim E-Mail-Verschicken hat? Hier sind ganz klar die Eltern gefordert - und zwar nicht nur als Surf-Controler, sondern vorrangig als erziehende Freizeitgestalter.
07:31
Schwachsinn , Frau Von der Leyen !
Kein Kommentar zu so ein Schwachsinn !
22:01
An einer Grundschule werden Grundlagen vermittelt. Was hat da ein Rechner verloren, den sicher jeder Grundschullehrer bedienen kann?
Also liebe Kinder aufgepasst!
Rechner arbeiten mit Nullen und Einsen.
Die Null steht für Frau von der Leyen
Die Eins für den Lehrer.
Hört also lieber auf die Eins wenn ihr was lernen wollt.
21:57
bei Zensursula währen Beratergelder sehr gut investiert..
@15
und wo ist da der Sinn?
19:32
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19:31
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18:38
Frau Familienministerin sollte lieber tatsächliche Familienpolitik betreiben, nämlich in der Form, dass den Müttern und Kindern wieder ZEIT eingeräumt wird. Dank ihrer Politik werden Frauen zur Arbeit verpflichtet. Ich möchte so kein Kind mehr in die Welt setzen. Die Kinder fragt keiner mehr und plötzlich klagen alle über Verhaltensauffälligkeiten. Kein Wunder - bei dieser Politik, die gerade die Mütter so unter Druck setzt.
18:23
Die Computervernetzung und speziell das Internet gehört heute zum Alltag und wird unsere Kinder in jeder Lebensphase begleiten. Also gehört es auch in den Unterricht, um den vernünftigen Umgang damit frühzeitig zu üben und zu erlernen.
18:12
Der Obermutter der Nation ist anscheinend jede Schlagzeile willkommen!