Von Computerwürmern und Terminkalendern

November 2014
Hacker dringen in die Computersysteme des Filmstudios Sony Pictures ein und stehlen interne Dokumente, darunter Filmkopien. Die US-Bundespolizei machte Computer-Spezialisten aus Nordkorea für den Angriff verantwortlich. Sony Pictures reagierte auf die Attacken und verschiebt die Premiere der nordkorea-kritischen Satire „The Interview“.
Oktober 2014
Russische Hacker sollen sich Zugang zu Computern des Weißen Hauses in Washington verschafft haben. Selbst den geheimen Terminkalender des US-Präsidenten sollen die Angreifer eingesehen haben – laut Sicherheitsbehörden einer der ausgefeiltesten Angriffe auf US-Computersysteme.
April 2011
Auch damals Sony: Der japanische Elektronikkonzern räumt einen groß angelegten Angriff auf das Netzwerk seiner Spielekonsole Playstation ein. Tausende Nutzerdaten sollen von Kriminellen gestohlen worden. Mehrere Tage ist das Netzwerk nur bedingt oder gar nicht erreichbar.
November 2010
Der Iran räumt ein, Hacker hätten mithilfe eines Computerwurms das Atomprogramm des Landes sabotiert. Stuxnet, so heißt der digitale Schädling, habe die Uran-Zentrifugen im Atomforschungszentrum in Natanz angegriffen. Das islamische Land vermutet westliche Geheimdienste hinter der Attacke. Insgesamt sollen 16 000 Computer befallen worden sein.