Von A wie Atmosphäre bis Z wie Zwei-Grad-Ziel
03.12.2007 | 11:41 Uhr 2007-12-03T11:41:00+0100Von A wie Atmosphäre bis zu Z wie Zwei-Grad-Ziel. In unserem Klima-Lexikon haben wir die wichtigsten Begriffe rund um den Klimaschutz zusammengefasst.
ATMOSPHÄRE: die Lufthülle, welche die Erde umgibt, und die nahe der Erdoberfläche zu rund drei Vierteln aus Stickstoff sowie aus Sauerstoff, Argon und einem kleinen Anteil Kohlendioxid (CO2) besteht. Durch Treibhausgase in der Atmosphäre kann die mit dem Sonnenlicht aufgenommene Wärmeenergie teilweise nicht wieder abgestrahlt werden. Grundsätzlich ist eine solche natürliche Erwärmung Voraussetzung für die Bewohnbarkeit der Erde. Die zu hohe Konzentration vom Menschen verursachter Treibhausgase führt jedoch zum Klimawandel.
EMISSIONSHANDEL: eine der Methoden, mit denen unter anderem die Europäische Union den Abbau der Treibhausgase erreichen will. Unternehmen dürfen in diesem System nur dann CO2 ausstoßen, wenn sie dafür ein Zertifikat haben. Die Grundausstattung an Zertifikaten gibt es umsonst. Wer mehr braucht, muss sie sich von anderen Unternehmen kaufen, die so Geld mit dem Klimaschutz verdienen können. Sinn ergibt das System nur, wenn die Zertifikate knapp sind - im ersten Anlauf teilten die EU-Länder so viele Papiere zu, dass die Rechnung nicht aufging. Jetzt geht es in die zweite Phase.
ERNEUERBARE ENERGIEN: Bei der Gewinnung von Energie aus Wasserkraft, Sonne, Wind oder Biomasse - also pflanzlichen Rohstoffen - wird kein CO2 ausgestoßen. Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, 20 Prozent des Energiebedarfs bis 2020 aus regenerativen Quellen zu gewinnen.
KYOTO-PROTOKOLL: Die 1997 im japanischen Kyoto vereinbarte weltweite Klimaschutzvereinbarung trat 2005 in Kraft. Das Abkommen sieht vor, dass 40 im Anhang 1 genannte Industriestaaten ihre Treibhausgasemissionen bis 2012 um durchschnittlich fünf Prozent verringern, verglichen mit dem Stand von 1990. Für die EU wurde ein Reduktionsziel von acht Prozent festgelegt, das sich aber unterschiedlich verteilt. Deutschland muss demnach seinen Ausstoß um 21 Prozent senken und ist auf gutem Wege - während die EU insgesamt weit von der Zielmarke entfernt ist. Die USA als weltgrößter Emittent von Treibhausgasen haben das Abkommen nicht ratifiziert. In Bali beginnen die Verhandlungen über ein Nachfolgeabkommen für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll.
MEERESSPIEGEL: Als Folge des Klimawandels schließen Wissenschaftler einen Anstieg des Meeresspiegels auf lange Sicht um bis zu sieben Meter nicht mehr aus, womit küstennahe Gebiete im Wasser versänken. Schon jetzt hebt sich der Meeresspiegel jährlich um etwa drei Millimeter - und damit schneller als von vielen Experten prognostiziert.
STROMSPAREN: ein einfacher Beitrag, den jeder Verbraucher fürs Klima leisten kann. Dazu können Häuser besser isoliert oder sparsame Elektrogeräte eingesetzt werden. Oft genügt aber auch schon ein Handgriff, um jedes Jahr kiloweise CO2 zu sparen: Wer etwa fünf herkömmliche 60-Watt-Birnen täglich vier Stunden weniger brennen lässt, kann nach EU-Berechnungen seine CO2-Emissionen um bis zu 270 Kilogramm im Jahr verringern.
WELTKLIMARAT: Dieses zwischenstaatliche Gremium, kurz IPPC, hat die Aufgabe, die wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Klimawandel zu beurteilen und Lösungsstrategien auszuarbeiten. Seit seiner Gründung 1988 hat der Rat vier Sachstandsberichte zum Weltklima vorgelegt, zuletzt in diesem Jahr. Die Befunde sind alarmierend: Gletscherschmelze, der steigende Meeresspiegel und Naturkatastrophen sind Folgen des Klimawandels.
ZWEI-GRAD-ZIEL: Um eine Klimakatastrophe zu verhindern, ist Wissenschaftlern zufolge die Begrenzung der Erderwärmung auf maximal zwei Grad im Vergleich mit dem vorindustriellen Temperaturniveau unverzichtbar - die Europäische Union hat sich dieses Ziel zueigen gemacht. Klimaforschern zufolge beträgt der Temperaturanstieg schon jetzt 0,76 Grad im Vergleich zur Zeit vor 1850, in der Arktis allein sind es schon drei Grad. Bis Ende des Jahrhunderts droht sogar ein Anstieg von bis zu 6,4 Grad. (afp)
Von Andrea Schneider und Benno König

09:37
Dies ist kein Lexikon, sondern ein Teil der Bibel der neuen Klimareligion. Wer behauptet, Windkraft produziere kein CO2, soll doch mal nachschauen, wieviel Energie verbraucht wird, um eines dieser Ungetüme herzustellen. Im Durchschnitt nuss ein Windkraftwerk ca. 20 Jahre Strom erzeugen, um seine Herstellung wieder wett zu machen. Also bitte, dieses angebliche Lexikon ist sehr einseitig unter den dogmatischen Vorgaben der Klimareligion erstellt worden. Jedem interessierten Leser ist zu empfehlen, sich sachlich nachhaltig und kritisch mit diesem Thema auseinander zu setzen.
01:07
Tolles Lexikon!
Hier wird Volksverdummung zum journalistischen Ziel. Bravo!
Ein bisschen naturwissenschaftliche Grundkenntnis würde nicht schaden, um festzustellen, dass es weder Klimawandel noch Treibhauseffekt gibt. Klima wird durchs Wetter bestimmt und ist eine statistische Größe. Ergo kann man es nicht schützen!
Hier mal ein aufklärerisches Interview; viel Spaß mit den Erkenntnissen:
http://www.muslim-markt.de/interview/2007/thuene.htm