Das aktuelle Wetter NRW 17°C
Politik

Vier von zehn Frauen bereuen ihre Elternzeit

10.03.2013 | 09:15 Uhr
Foto: /dapd/Lennart Preiss

Vier von zehn Frauen in Deutschland bedauern einer Umfrage zufolge im Nachhinein, in ihrem Beruf die Elternzeit in Anspruch genommen zu haben. Das geht aus einer groß angelegten Elternbefragung des Bundesfamilienministeriums hervor, deren Ergebnisse der Zeitung "Welt am Sonntag" vorliegen.

Berlin (dapd). Vier von zehn Frauen in Deutschland bedauern einer Umfrage zufolge im Nachhinein, in ihrem Beruf die Elternzeit in Anspruch genommen zu haben. Das geht aus einer groß angelegten Elternbefragung des Bundesfamilienministeriums hervor, deren Ergebnisse der Zeitung "Welt am Sonntag" vorliegen. Danach haben 38 Prozent der weiblichen Teilnehmer der Studie unter knapp 4.000 Befragten negative Auswirkungen der Babypause auf das berufliche Fortkommen beklagt, bei den Männern sind es 28 Prozent.

Mit der bislang unveröffentlichten Untersuchung zwischen Ende Januar und Mitte Februar 2013 will das Ministerium die Lebenswirklichkeit junger Eltern in Deutschland analysieren.

Besonders groß ist die Unzufriedenheit bei Teilzeitkräften: Zwar sieht sich das Gros frisch gebackener Eltern beim Wunsch nach einer Reduzierung der Arbeitszeit von ihren Chefs unterstützt. Doch fast vier von zehn Teilzeitbeschäftigten (38 Prozent) halten verringerte Arbeitszeit aus Karrieregründen für problematisch.problematisc

Im Großen und Ganzen zeigen sich die jungen Eltern aber überraschend zufrieden mit den Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Vier von fünf Befragten geben an, dass die Inanspruchnahme von Elternzeit in ihren Firmen heutzutage als unproblematisch erachtet wird.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?

Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?

 
Aus dem Ressort
Ruhrbischof fordert zu Ostern mehr Einsatz für Flüchtlinge
Kirche
Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck hat die Deutschen in seiner Osterpredigt in Essen zu mehr Gastfreundschaft gegenüber Flüchtlingen aufgerufen. Für Christen sei es Pflicht, Menschen aufzunehmen und integrierend zu wirken. Die Menschen sollten nicht von Überfremdung reden.
Israels Außenminister macht sich über Ashton lustig
Konflikte
Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat sich über Kritik der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton an der Siedlungspolitik lustig gemacht.
Obama will Irans UN-Botschafter an Einreise hindern
Diplomatie
US-Präsident Barack Obama hat ein Gesetz unterzeichnet, das darauf abzielt, den neuen iranischen UN-Botschafter Hamid Abutalebi an der Einreise in die USA zu hindern.
Osterruhe in der Ukraine? Timoschenko will Runden Tisch
Ukraine-Krise
Nach dem Genfer Friedenstreffen tut sich in der Ukraine wenig für eine Umsetzung der Beschlüsse. Nun schlägt Ex-Premier Timoschenko einen Runden Tisch vor. Eine echte Entspannung gibt es bisher nicht. Russlands Präsident Putin fordert die Ukraine auf, Gas-Schulde in Milliardenhöhe zu begleichen.
Rats-Bewerber will von Kandidatur zurücktreten - zu spät!
Kommunalwahl
Aus der Partei ist Ralf Welters, der für Bündnis 90/Grüne bei der Kommunalwahl antritt, schon ausgetreten. Nun will er auch seine Kandidatur für den Rat zurück ziehen - geht aber nicht, sagt die Duisburger Stadtverwaltung.