Verfahren gegen FDP-Informant eingestellt

Was wir bereits wissen
Das Vorermittlunsgverfahren gegen Guido Westerwelles früheren Bürochef ist eingestellt worden. Der Verdacht auf Landesverrat entpuppte sich als haltlos. Helmut Metzner hatte Insider-Informationen aus den Koalitionsgesprächen an die USA verraten.

Berlin.. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat ihr Vorermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Büroleiter des FDP-Parteivorsitzenden Guido Westerwelle, Helmut Metzner, wegen des Verdachts des Landesverrats und der Spionage eingestellt.

„Die Entscheidung bestätigt, wovon ich immer überzeugt war: Diejenigen, die mich vorverurteilt haben, haben Unrecht getan, nicht ich“, sagte Metzner der „Bild am Sonntag“.

Metzner hatte Anfang Dezember für Aufsehen gesorgt, nachdem im Zuge der Enthüllungen durch das Internetportal Wikileaks bekannt wurde, dass er unter anderem Details aus den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP an die Berliner US-Botschaft weitergegeben hatte. In den Medien wurde Metzner daraufhin als „Maulwurf“ bezeichnet. (afp)